<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316</id><updated>2011-12-19T13:05:12.032+01:00</updated><category term='terminologie'/><category term='essen-2008'/><category term='weihnachtstipp'/><category term='faq'/><category term='podcasts'/><category term='lego'/><category term='essen-2007'/><category term='spiel-des-jahres'/><category term='kurzrezensionen'/><category term='bücher'/><category term='news'/><category term='mechanismen'/><title type='text'>Brettspieler aus Leidenschaft ...</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>37</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7146055993560052345</id><published>2009-08-01T11:40:00.004+02:00</published><updated>2009-08-01T11:43:01.647+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lego'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><title type='text'>News: Bloggen für ein Lego-Spiel</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;img.right { cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 10px 10px 0pt;}img.left { cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt;}&lt;/style&gt;&lt;br /&gt;"Brettspiele von Lego... wenn das mal gut geht." So, oder so ähnlich, wird vermutlich jeder gedacht haben, der in den letzten Wochen die Synthese dieser beiden schönen Hobbys erleben durfte. Seit ich, einige Jahre vor den Brettspielen, meine ersten Legosteine bekommen habe, sind die bunten Dinger aus meinem Umfeld einfach nicht mehr wegzudenken. Irgendwann, so Mitte der 80er Jahre, kamen dann die Brettspiele hinzu und die Verknüpfung dieser beiden Hobbys war bislang ... nun ... sagen wir mal anstrengend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das fing mit so außergewöhnlichen Spielen wie dem "&lt;a href="http://boardgamegeek.com/boardgame/9816"&gt;Das Lego TimeCruiser Spiel&lt;/a&gt;" an und hörte dort leider nicht auf. Das Ding war wirklich ... schlecht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, nach Jahren in denen Lego auch mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen hatte, gibt es nun also die ersten "richtigen" Lego-Brettspiele. Bei einigen der &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001U3Y5WU?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001U3Y5WU"&gt;&lt;img class="left" border="0" src="http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SnQKWdz_2jI/AAAAAAAAEH8/iovBRkrGcbE/s144/61a3VHri9lL._SL160_.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001U3Y5WU" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /&gt;zunächst auf 10 verschiedene Spiele angelegten Serie steht kein Geringerer als Reiner Knizia als Autor in der Spielregel. Ein Name, der mich zumindest ein zweite Mal hinschauen läßt. Von den angekündigten Spielen interessiert mich "&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001U3Y5WU?ie=UTF8&amp;amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=B001U3Y5WU"&gt;Lunar Command&lt;/a&gt;" am meisten. Das Thema der Raumschiffe, der Name des Autoren und die über 250 Steine in der Kiste rütteln mein "inner child" mal wieder so richtig wach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber machen wir uns nichts vor. Die Spiele sind alle keine Strategieschwergewichte. Wer das erwartet wird sicherlich enttäuscht werden. Sie sind hübsch anzusehen und für einen Fan wie mich (schon mal mein Bildchen oben rechts angeschaut?) haben sie zumindest Sammlerwert. Es sind Kinderspiele mit dem Reiz von Lego. Das heißt, man kann nach den ersten Partien die Spielpläne oder die Würfel umbauen, das Spiel an die eigenen Vorstellungen anpassen und, was viel wichtiger ist, anfangen mit dem Material und nicht nur das Spiel zu spielen. Hier kommt der wichtigste Aspekt der Legosteine in den Vordergrund. Der Aufforderungscharakter der kleinen Plastiksteine ist einfach immer noch ungeschlagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt das Beste: Es gibt aktuell sogar ein Gewinnspiel, wo man eines dieser Spiele gewinnen kann. Das kann ich natürlich nicht verpassen. Gefunden hab ich das Preisausschreiben durch einen Link auf den Webseiten der &lt;a href="http://www.spielbox.de/"&gt;spielbox&lt;/a&gt;. Wer mitmachen möchte, liest sich am Besten auf der Gewinnspielseite bei &lt;a href="http://www.gesellschaftsspiele.de/454/gewinnspiel-lego-spiele"&gt;Gesellschaftsspiele.de&lt;/a&gt; durch, was er machen muss, um eines der 100 ausgelobten Spiele zu ergattern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7146055993560052345?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7146055993560052345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2009/08/news-bloggen-fur-ein-lego-spiel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7146055993560052345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7146055993560052345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2009/08/news-bloggen-fur-ein-lego-spiel.html' title='News: Bloggen für ein Lego-Spiel'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SnQKWdz_2jI/AAAAAAAAEH8/iovBRkrGcbE/s72-c/61a3VHri9lL._SL160_.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7009291246400282509</id><published>2008-11-28T00:00:00.000+01:00</published><updated>2008-11-28T15:06:54.991+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Hype und Buzz</title><content type='html'>Um es gleich vorwegzusagen (und für diejenigen, die sowieso nicht über den ersten Absatz hinauskommen): Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hype&lt;/span&gt;" und "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Buzz&lt;/span&gt;". Der Begriff "Hype" ist negativ besetzt, während "Buzz" etwas positives ist. Die Unterscheidung zwischen den beiden liegt natürlich, wie so oft, im Auge des Betrachters, aber nichtsdestotrotz finde ich, dass eine genauere Definition lohnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, nun, wo wir unter uns sind, zu den Details. In der Diskussion um noch nicht veröffentlichte Neuheiten, bspw. vor Essen oder Nürnberg, taucht immer wieder der Begriff "&lt;b&gt;Hype&lt;/b&gt;" auf. Hype (vielleicht am besten übersetzbar mit &lt;i&gt;Medienrummel&lt;/i&gt;) kann man natürlich auch eingedeutscht als Verb verwenden: etwas hypen (aus dem englischen: to hype sth. = &lt;i&gt;etwas künstliche aufbauschen, stimulieren&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verwand dazu aber grundlegend anders besetzt ist der Begriff "&lt;b&gt;Buzz&lt;/b&gt;" (eigentlich &lt;i&gt;Summen&lt;/i&gt;, aber hier eher &lt;i&gt;Begeisterung&lt;/i&gt;). Während Hype eher negativ besetzt ist, zeugt Buzz von einer positiv eingestellten Bewertung durch den Leser oder Rezipenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen ist gerade im deutschen Sprachraum nicht jedem sofort klar, weshalb es einem Muttersprachler aus USA oder GB schon mal komisch anmutet, wenn hier &lt;a href="http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&amp;amp;i=206362&amp;amp;t=206362&amp;amp;"&gt;bei uns&lt;/a&gt; von einem Hype für bestimmte Spiele gesprochen wird, obwohl doch eigentlich Buzz gemeint war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Spiel, das vom Verlag und dessen Vertretern mit Vorschusslorbeeren ausgestattet wird, evtl. noch scheinbar künstlich verknappt wird ("&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Streng Limitierte Auflage von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;nur&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; 1500 Exemplaren!&lt;/span&gt;") und generell in erster Linie vom Autor und dessen Familie in den höchsten Tönen gelobt wird, hat einen Hype. Das ist, glücklicherweise, in den letzten Jahren nur noch sehr selten vorgekommen. Hypes in dieser Einfachheit und so dumm platziert findet man fast gar nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Buzz hingegen spricht man, wenn das Spiel von vielen verschiedenen Spielern evtl. schon vorab in Demogruppen oder Rezensionsexemplaren ausprobiert werden konnte und es generell eine positive Stimmung, ein wohliges Grund-Summen, für das Spiel gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unterscheidung zu treffen hängt natürlich auch grundlegend vom eigenen Empfinden, von der gefühlten Qualität des Spiel ab, wenn es denn dann tatsächlich auf den Tisch kommt. Wenn mir ein Spiel nicht gefällt, bin ich viel eher geneigt (auch wenn das unfair sein mag) ihm nachträglich einen Hype zuzusprechen. Die Einschätzung "Hype" oder "Buzz" sollte eigentlich vor der eigenen Erfahrung möglich sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist graue Theorie. Interessant ist die Anwendung dieser Definitionen in der Praxis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der strittigste Fall (na gut, zumindest der am heftigsten diskutierte) ist sicherlich "&lt;b&gt;Dominion&lt;/b&gt;" von Donald X. Vaccarino, erschienen bei Hans im Glück. Meiner Meinung nach ein ganz herausragendes Spiel mit riesigem Wiederspielreiz, jeder Menge Abwechslung, gute Mechanismen und einem Kilogramm Spaß in der Kiste. Wen wundert es also, dass ich das Geschehen um Dominion herum in erster Linie als "Buzz" wahrnehme. Die heftigste Kritik rankt sich um die Developer Valerie Putman und Dale Yu. Die beiden hatten vom amerikanischen Verlag Rio Grande Games die Aufgabe bekommen den Feinschliff am Spiel durchzuführen und sich beherzt in die Sache hineingestürzt. Durch eine schier unendlich anmutende Anzahl von Testrunden auf verschiedensten Conventions kam es so schon relativ früh zu einer Meinungsbildung im Bezug auf "&lt;b&gt;Dominion&lt;/b&gt;". Da jedoch die Spieletester anfänglich nichts über das Spiel sagen durften bzw. ihre Erfahrungen zunächst nicht öffentlich diskutieren sollten, wurde dem Spiel (das zu diesem Zeitpunkt noch "&lt;b&gt;Game X&lt;/b&gt;" genannt wurde, weil selbst der Titel geheim war) rasch ein Hype unterstellt. Angefeuert wurde das Ganze dadurch, dass die Valerie und Dale in ihren regelmäßigen Kolumnen auf &lt;a href="http://boardgamenews.com/"&gt;boardgamenews.com&lt;/a&gt; immer wieder von Dominion berichteten und diejenigen Spieler, die noch nicht in den Genuß einer Probepartie zu kommen, die sprichwörtliche Karotte an der Angel vor die Nase gehängt bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach ist Hype hier also fehl am Platze. Klar, Valerie und Dale haben eine Menge Promotion für "ihr" Produkt gemacht, aber der meiste Buzz kam eindeutig von den zahllosen Testspielern. Auch wenn man Rio Grande Games unterstellen möchte, dass durch diese engagierte Arbeit viele erst auf das Spiel aufmerksam geworden sind (immerhin ist es das erste "richtige" Spiel von Herrn Vaccarino, wenn man dem &lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/designer/10525"&gt;BoardGameGeek&lt;/a&gt; trauen darf), muss man bedenken, dass die manigfaltigen Meinungen, die nach dem Lüften der Geheimhaltung gepostet wurden, ein sehr einheitliches Bild abgaben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich will nicht schließen, ohne wenigstens auch noch ein kurzes Beispiel für einen Hype zu geben. Um nicht zu vielen Leuten auf die kleinen Zehen zu treten, wähle ich dafür ein Spiel aus einem früheren Jahr aus. "&lt;b&gt;Khronos&lt;/b&gt;" von Arnaud Urbon und Ludovic Vialla, erschienen bei Matagot. Hier bin ich selbst ein Opfer geworden und habe mir das Spiel 2006 auf der Messe nahezu unbesehen gekauft (wie ettliche hundert andere auch, wenn man den Berichten glauben darf). Es klang aber auch &lt;b&gt;zu verlockend&lt;/b&gt;. Ein Spiel mit einem Zeitreisethema, das war zumindest mal neu. Die Ernüchterung kam dann zu Hause beim Auspacken. Die Qualität der beiliegenden Holzspielsteine war sehr ... bescheiden. Diese wurden zwar vom Verlag zügig gegen bessere ausgetauscht, aber der erste Zweifel nagte. Als die Spielregel dann auch noch relativ unmotiviert und vor allem schlecht übersetzt daher kam, war es fast schon vorbei mit der guten Laune. Da half es dann nichts, dass das Spiel selbst nur so gerade eben als "ok" durchging. Hier war zuviel guter Wille schon verbrannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Matagot hat das Ganze sehr klassisch aufgezogen. Auf der Webseite (vor der Messe) war kaum etwas über das Spiel selbst zu lesen. Es gab aber ein sehr gut gemachtes Promotionsvideo mit sehr ansprechenden Computeranimationen zum Hintergrund des Spiels (Zeitreise, ja, sagte ich schon, klang gut!). Natürlich wurde man im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Auflage limitiert sei (welche Auflage ist das nicht?) und dass man auf der Messe besser sofort zuschlagen sollte. Beim Kauf wurde man selbstverständlich nicht auf die schlechte Qualität der Holzspielsteine hingewiesen, warum auch? Das ausliegende, offene Exemplar, das am Stand gespielt werden konnte, hatte ja auch schon besseres Material. Klassisch halt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt muss ich sagen, dass die Gefahr eines "Hypes" in den letzten Jahren deutlich abgenommen hat. Ausführliche Vorberichterstattungen auf den einschlägigen Webseiten helfen ungemein, schon vor dem Erscheinen eines Spiels ein umfassendes Bild zu bekommen. Das wichtige dabei ist, dass diese Quellen im Allgemeinen nicht alle von derselben Stelle kontrollierbar sind. Im BoardGameGeek wird über neue Spiele diskutiert, es werden Spielberichte mit Prototypen gepostet. Im Spielboxforum wird auf das Erscheinen von Anleitungen auf den Webseiten der jeweiligen Verlage nahezu sofort hingewiesen. Boardgamenews hat sein Ohr eher am Puls der Verlage und läßt sich von dort mit Neuigkeiten versorgen. Ich denke, wir leben in einer hervorragenden (Spiele-)welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7009291246400282509?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7009291246400282509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/spielerterminologie-hype-und-buzz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7009291246400282509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7009291246400282509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/spielerterminologie-hype-und-buzz.html' title='Spielerterminologie: Hype und Buzz'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7981620541640448625</id><published>2008-11-10T01:00:00.001+01:00</published><updated>2008-11-10T01:00:00.359+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='mechanismen'/><title type='text'>Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;img.right {   cursor: pointer;   float: right;   margin: 0pt 10px 10px 0pt;}img.left {   cursor: pointer;   float: left;   margin: 0pt 10px 10px 0pt;}&lt;/style&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/mVlwpSDc1WuemGnUWpHJ-w"&gt;&lt;img class="left" src="http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SRdXFm377VI/AAAAAAAACX0/zQjtgVnuuXQ/s144/IMG_0004.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Spätestens seit Wolfgang Kramers "&lt;b&gt;Niki Lauda's Formel 1&lt;/b&gt;", erschienen 1980 bei ASS sind Auktionen aus Brettspielen nicht mehr wegzudenken. Waren sie am Anfang noch direkt den Versteigerungen in Auktionshäusern nachempfunden und darüber hinaus nur selten als Hauptmechanismus verwendet, so sind sie doch seit "&lt;b&gt;Modern Art&lt;/b&gt;" von Reiner Knizia, erschienen bei Hans im Glück, auch als tragende Rolle in Spielen vorstellbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;b&gt;Modern Art&lt;/b&gt;" ist ein Paradebeispiel, wie unterschiedlich Auktionen in Brettspielen gehandhabt werden können. In diesem reinen Versteigerungsspiel aus dem Jahr 1992 werden jede Runde eines oder mehrere Gemälde von den Spielern (in der Rolle von Kunstkritikern, -sammlern und Galeriebesitzern) versteigert. Dabei gibt es in "&lt;b&gt;Modern Art&lt;/b&gt;" drei verschiedene Arten, wie eine Auktion durchgeführt werden kann:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;einmal reihum&lt;/b&gt; - Jeder Spieler, beginnend bei einem Startspieler, hat genau einmal die Gelegenheit, ein Gebot abzugeben, das er im Folgenden nicht mehr erhöhen darf. Wer bieten möchte, muss einen Betrag nennen, der höher ist als alle bislang genannten oder passen. Der Zuschlag geht an den Spieler, der als letzter ein Gebot abgegeben hat. &lt;br /&gt;Hierbei hat natürlich der letzte Spieler in der Runde einen gravierenden Vorteil, da er alle Gebote seiner Mitspieler kennt und er sich selbst nur noch die Frage beantworten muss, ob das zur Versteigerung stehende Objekt diesen Preis wert ist.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;in die Faust&lt;/b&gt; - Hier bieten alle Spieler gleichzeitig einen Betrag verdeckt in der Faust. Auf ein Zeichen hin, werden alle Gebote offen gelegt und der Zuschlag geht an denjenigen Spieler, der bereit war, das höchste Gebot zu bezahlen. Auch hier ist kein Nachlegen oder eine Erhöhung des Gebotes möglich. &lt;br /&gt;Der Vorteil liegt hier bei dem Spieler, der seine Mitspieler am besten einschätzen kann. Eine Auktion dieser Art ist jedoch potentiell für den Verkäufer mit großem Risiko verbunden, wenn bspw. die allgemeine Einschätzung des Wertes des Objektes stark vom tatsächlichen Wert abweicht. Hier ist jedoch auch der potentielle Gewinn für den Verkäufer nicht zu verachten, wenn mindestens ein Spieler den Wert signifikant zu hoch eingeschätzt hat und daher viel zu viel bezahlt. Solche Fehleinschätzungen werden hierbei nicht durch erneutes Nachdenken, bei der Reaktion auf die Gebote der anderen Spieler vermieden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;kreuz und quer&lt;/b&gt; - Die vielleicht ursprünglichste Versteigerungsform. Alle Spieler rufen jeweils ihr Gebot wild durcheinander und es ist die Aufgabe des Auktionators den Überblick zu behalten und den Zuschlag schließlich dem Spieler mit dem höchsten Gebot zu geben.&lt;br /&gt;Hierbei ist meiner Meinung nach der Vor- und Nachteil am schwersten festzumachen, da diese Einschätzung von sehr vielen weiteren Faktoren abhängt, die von Spielgruppe zu Spielgruppe unterschiedlich gehandhabt werden können. Bei uns ist es zum Beispiel so, dass während einer solchen Auktion Hinweise, Sticheleien, "&lt;i&gt;gut gemeinte&lt;/i&gt;" Tipps und ein wenig Psychologie ins Spiel kommen. Aber nicht jede Spielgruppe lässt solche Beeinflussungsversuche oder Gespräche zu und so kann eine lustige "kreuz und quer" Auktion auch schon mal zum grüblerischen Nennen von Geboten mutieren. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Diese drei Beispiele aus "&lt;b&gt;Modern Art&lt;/b&gt;" sind aber bei Leibe noch nicht alle Möglichkeiten, die sich die Autoren und Designer in den Jahren haben einfallen lassen. Neben der schon klassisch zu nennenden Auktion, in der jeder Spieler solange reihum ein höheres Gebot nennen darf, bis alle anderen aus der Versteigerung ausgestiegen sind, reizen ausgefallene Mechanismen oft meinen Sinn für's Neue. Ausgefallene Mechanismen erfordern dabei häufig ausgefallene Spielmaterialien, die speziell an die Anforderungen dieser Auktionen angepasst sind. So zum Beispiel bei "&lt;b&gt;Die Kaufleute von Amsterdam&lt;/b&gt;" ebenfalls von &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/pL1l8pZRb6EhqVygaIfAwA"&gt;&lt;img class="right" src="http://lh3.ggpht.com/_67M9solKeCM/SRdY7s31IvI/AAAAAAAACX8/63NcjLpUAKE/s144/IMG_0007.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; Reiner Knizia, welches 2000 bei Jumbo erschienen ist. Hier werden die angebotenen Karten in einer sog. "Holländischen Auktion" verkauft. Dabei wird auf einer mechanischen Versteigerungsuhr von oben herab der zu bezahlende Betrag immer geringer. Sobald der Preis einem Spieler angemessen erscheint, haut er auf den großen Zeiger in der Mitte, hält damit die Uhr an und bezahlt den erzielten Preis. Zu der erheblichen Lärmbelästigung durch die heruntertickende Plastikuhr kommt hierbei also auch noch der Stressfaktor Zeit hinzu. "Wird jemand vor mir auf die Uhr hauen? Wieviel sind mit die Karten diese Runde wert?". Ein Spiel, das man gespielt haben sollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer interessanter Vertreter der Auktionsmechanismen ist im Spiel "&lt;b&gt;Fangfrisch&lt;/b&gt;" von Andreas Pelikan, erschienen bei Queen zu finden. Hier wird der Spieß umgedreht und der Preis liegt schon am Anfang fest. Jedes Angebot geht in diesem Spiel für genau 10€ über die Ladentheke. Die Aufgabe des Auktionator ist es in "&lt;b&gt;Fangfrisch&lt;/b&gt;" solange weitere Fische zum Angebot hinzuzulegen, bis einer der Spieler zuschlägt, die Glocke betätigt und alles für den Festpreis einsammelt. Vom Mechanismus her ungewohnt und wegen der schönen und in erster Linie &lt;b&gt;lauten &lt;/b&gt;Glocke nichts für kleine Kinder (bzw. meine Nerven). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eine Frage bleibt: Warum werden in Spielen eigentlich Auktionen verwendet? Die Antwort darauf spaltet die Spieler der Nation in zwei grundlegende Lager. Einerseits diejenigen, die in Auktionen spannende und balancierende Spielelemente sehen und dadurch Möglichkeiten finden, ein ums andere Mal einen winzigen Vorteil gegenüber ihren Mitspieler herauszuschinden. Sei es durch die bessere Bewertung des Angebots oder durch psychologische Tricks. Andererseits aber wird Autoren oft vorgeworfen lediglich aus der Faulheit auf Auktionen zurückzugreifen. Anhänger dieser Fraktion behaupten, dass oft das Finetuning der Spielmechanismen vom Designer auf die jeweilige Spielgruppe abgewälzt werden soll. Dadurch, dass die Spieler in der Auktion die Bewertung der verschiedenen Optionen vornehmen, muss sich der Autor im Vorfeld nicht so viele Gedanken um die Spielbalance machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehöre, wer hätte das gedacht, zur ersten Gruppe. Für mich gehören Auktionen mit zu den besten Spielmechanismen unserer Zeit. Die Vielfalt der Optionen überrascht mich immer wieder. So bspw. die Auktionen in "&lt;b&gt;Tadsch Mahal&lt;/b&gt;", wo nicht nur der letzte verbliebene Spieler in der Auktion die Waren bekommt, sondern wo es innerhalb einer Versteigerung gleichzeitig um sechs unterschiedliche Dinge geht. Hier den richtigen Zeitpunkt zum Aussteigen und Abkassieren abzupassen, ist eine Kunst für sich. Oder die Versteigerung der Spielerreihenfolge und Zuordnung der Spieler zu den beiden Machtblöcken am Anfang jeder Spielrunde von "&lt;b&gt;Struggle of Empires&lt;/b&gt;" von Martin Wallace, erschienen bei Warfrog. Hier bezahlt der Gewinner der Auktion dafür, zwei Nationen (nicht unbedingt seine eigene) in die beiden, sich für diese Runde bildenden, Allianzen zuzuteilen. Eine großartige Idee, die dem Spiel eine ganz besondere Brisanz verleiht, da man sich, wenn man nicht bereit ist den entsprechenden Preis zu bezahlen, oft erzwungen friedlich an der Seite derjenigen Nation wiederfindet, die man in dieser Runde eigentlich mit seinen Armeen überrennen wollte.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die große Kunst in Auktionsspielen ist das Bewerten der aktuellen Situation. Je nach Spiel kommen dabei die unterschiedlichsten Mechanismen zum Tragen. Es klingt banal, aber wichtig ist vor allem herauszufinden, wer von der aktuellen Versteigerung am meisten profitiert. Bei Spielen, wo der Gewinner der Auktion den Betrag an die Bank bezahlen muss ist das meistens einfacher zu bewerten als bei Spielen, wo ein Mitspieler als Auktionator auftritt und das Höchstgebot in seine eigene Tasche stecken kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage "&lt;i&gt;Wieviel Geld biete ich für ein Gemälde in "Modern Art"?&lt;/i&gt;" zu beantworten, hat schon einige Analysten und Strategen in die Verzweiflung getrieben. Sollte man, unter Berücksichtigung des zu erwartenden Wertes des Gemäldes am Ende der Runde, die Hälfte dieses Wertes, zwei Drittel oder vielleicht sogar nur ein wenig weniger als den zu erwartenden Wert bieten? Wenn ich ein Bild erhalte, dann kann ich die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem schließlich erzielten Wert als Gewinn verbuchen. Der Verkäufer jedoch hat den von mir gezahlten Preis als Gewinn, da er das Bild (entgegen der Situation in der realen Welt) normalerweise nicht einfach behalten kann. Er muss in "&lt;b&gt;Mordern Art&lt;/b&gt;" die Gemälde von seiner Hand spielen und damit versteigern, damit sie überhaupt einen Wert haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Käufer und Verkäufer sich also immer auf die Hälfte des Wertes einigen würden, wäre damit der Gewinn zwischen den Spielern am gerechtesten verteilt. Aber komischerweise spielen die anderen Spieler da normalerweise nicht mit und bieten frecherweise höher. Verzichten also auf einen Teil ihres Gewinns, um &lt;b&gt;mir&lt;/b&gt; gegenüber einen Vorsprung zu erlangen. Ein Dilemma, das nicht erst seit dem Aufkommen von eBay die Gemüter erhitzt... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfacher scheint da die Situation in Spielen wo der Wert der zu versteigernden Güter für jeden Spieler unterschiedlich ist. Sei es durch Spezialisierung der Spielposition oder aus anderen Gründen. Hier genügt es oft, den aktuellen Wert zu ermitteln und abhängig von der Situation diesen Preis zu bezahlen oder zu versuchen darunter zu bleiben. Hier ist jeder Spieler für sich damit beschäftigt, seine Bewertungskriterien zu perfektionieren und den für sich besten Preis zu erzielen. Kurioserweise steigt die Qualität eines solchen Spiel für mich meistens damit, wie schwierig oder unüberschaubar die perfekte Bewertungsfunktion ist. Solange ich bei diesen Partien immer noch etwas lernen kann und neue Faktoren und Erfahrungen in späteren Spielen in meine Bewertung einfließen lassen kann, bin ich zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/wUIJyZ0fwrplcKQqZUAt-w"&gt;&lt;img class="right" src="http://lh4.ggpht.com/_67M9solKeCM/SRdOnlpyUoI/AAAAAAAACXI/WGZ3U1HTt0o/s144/IMG_0003.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Thema "Auktionen" muss ich natürlich auch "&lt;b&gt;Sylla&lt;/b&gt;" die 2008 Neuheit von Dominique Erhardt, erschienen bei Ystari erwähnen. "&lt;b&gt;Sylla&lt;/b&gt;" ist eines der wenigen Spiele, wo vier verschiedene Auktionsmechanismen hintereinander in &lt;b&gt;einer&lt;/b&gt; Spielrunde verwendet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang der Runde wird in einer "einmal reihum"-Auktion die Rolle des Ersten Konsul vergeben. Hier bietet jeder Mitspieler der Reihe nach sowohl mit Geld als auch offen ausliegenden Senatorenkarten um das Recht, Startspieler der kommenden Runde zu werden. Da Geld in diesem Spiel geheim gehalten werden kann, ist hier Ungewissheit um die Möglichkeiten der Mitspieler vorhanden, wenn man nicht genau mitgezählt hat - und wer tut das schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bauphase bieten dann alle Spieler, wiederum einmal um den Tisch herum, um das Recht, bestimmte Gebäude vom Spielplan in die eigene Auslage nehmen zu dürfen. Hierbei weiß jeder Spieler um die Möglichkeiten der nachfolgenden Spieler (offen ausliegende Charakterkarten) und kann sein Gebot entsprechend hoch ansetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf, in der Ereignisphase, wird mit farbigen Holzwürfeln, die in keinem Eurogame fehlen dürfen, gegen die aufkommenden Probleme des römischen Imperiums gekämpft. Wer in mehreren Runden um den Tisch herum (bis jeder alle Würfel eingesetzt hat) die meisten Würfel auf die vier verschiedenen Ereignisse spielt, darf die jeweilige Belohnungen einstreichen. Wiederum sind hier am Beginn der Versteigerung allen Mitspielern die Möglichkeiten ihrer Konkurrenten bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der vierten und letzten Versteigerung jeder Runde wird schließlich wiederum mit, diesmal verdeckt gebotenem, Geld und noch übrig gebliebenen Senatoren um Stimmen bei der Realisierung des Bauvorhabens der Runde geboten. Hier kann man dann noch nicht einmal mehr auf die Gebote der Mitspieler eingehen, da alle Spieler ihr Gebot gleichzeitig aus der Faust heraus offenbaren müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Auktionen in jeder der fünf Spielrunden. Vier unterschiedliche Mechanismen und ein Spiel, in dem wenig anderes passiert. "&lt;b&gt;Sylla&lt;/b&gt;" krankt meiner Meinung nach an diesem gefühlten Durcheinander von Geboten, &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/S2jKxZHZCa3EI0yIWPkXjw"&gt;&lt;img class="left" src="http://lh4.ggpht.com/_67M9solKeCM/SRdOfoWaHDI/AAAAAAAACW8/tg6U7OZmVfQ/s144/IMG_0002.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Abstimmungen und vermeintlichen Taktierereien. Die drei oder vier Dinge, die sonst noch in einer Runde geschehen, reichten meinen Mitspielern nicht aus, um das Spiel reizvoll bleiben zu lassen. Im Endeffekt kam es uns so vor, als würden sich die ganzen Versteigerungen, die Bonuspunkte für dies und jenes sowie die Punkte durch die Bauvorhaben schließlich ausgleichen. Mal führt der eine Spieler das Feld ein wenig an, mal hängt der Andere ein wenig hinterher. Nach der Partie machte sogar das Wort "&lt;i&gt;Beliebig&lt;/i&gt;..." die Runde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit würde ich zwar nicht gehen, ich werde dem Spiel sicherlich noch eine Chance geben, aber ich glaube für diese weiteren Tests muss ich mir eine andere Spielgruppe suchen. Immerhin, wie gesagt, ich &lt;b&gt;mag&lt;/b&gt; Auktionen, aber vielleicht ist "&lt;b&gt;Sylla&lt;/b&gt;" doch ein wenig zu einseitig in dieser Hinsicht. Ich habe sicherlich noch nicht die perfekten Bewertungskriterien gefunden. Potential ist also für mich als Liebhaber von Auktionsspielen definitiv vorhanden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7981620541640448625?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7981620541640448625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/zum-ersten-zum-zweiten-zum-dritten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7981620541640448625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7981620541640448625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/zum-ersten-zum-zweiten-zum-dritten.html' title='Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SRdXFm377VI/AAAAAAAACX0/zQjtgVnuuXQ/s72-c/IMG_0004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-3470490817572145677</id><published>2008-11-06T09:00:00.000+01:00</published><updated>2008-11-07T14:24:40.478+01:00</updated><title type='text'>Zwischenbemerkung: Die fehlende Metapher</title><content type='html'>... oder "Wie kann man &lt;span style="font-style: italic;"&gt;diesen&lt;/span&gt; Mechanismus denn nun wieder ins Spielthema einbeziehen"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgefallen ist es mir die Tage bei "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Le Havre&lt;/span&gt;" von Uwe Rosenberg, erschienen bei Lookout Games. Der Mechanismus, mit dem die Spieler insgesamt 7 Spielzüge pro Runde durchführen (und dadurch jeder der Spieler unterschiedlich oft an die Reihe kommt) ist für mich neu und interessant. Aber wie "erklärt" man das in der Geschichte des Spiels? Wie lautet die Metapher dafür, um es Neulingen vor dem ersten Spiel klar zu machen? Warum wandern da auf den Nachschubplättchen die Schiffe herum, während die Spieler selber andere Schiffe bauen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnliche Probleme hatte ich (wie ich schon mal in meinem Beitrag "&lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/spielerterminologie-erklrbr.html"&gt;Spielerterminologie: Erklärbär&lt;/a&gt;" geschrieben hatte) mit der Tatsache, dass bei "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Age of Steam&lt;/span&gt;" von Martin Wallace (erschienen bei Warfrog) die Spieler für einen ineffektiven Weg, also die längstmögliche Route von einem Start- zum Zielpunkt, belohnt werden. Wie erklärt man das jemandem, der noch nie bei der Bahn gearbeitet hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versteht mich nicht falsch! Ich halte "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Le Havre&lt;/span&gt;" und "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Age of Steam&lt;/span&gt;" für ganz hervorragende Spiele! Zumindest zu "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Le Havre&lt;/span&gt;" werde ich die Tage auch noch etwas ausführlicheres schreiben. Sie machen mir wirklich großen Spaß, aber einfacher wird das Erklären dadurch nicht. Wenn man als Erklärbär den Satz "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das ist halt so!&lt;/span&gt;" sagen muss, dann stimmt irgendwas im Thema nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-3470490817572145677?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/3470490817572145677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/zwischenbemerkung-die-fehlende-metapher.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3470490817572145677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3470490817572145677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/zwischenbemerkung-die-fehlende-metapher.html' title='Zwischenbemerkung: Die fehlende Metapher'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-5245874665832685788</id><published>2008-11-05T09:49:00.003+01:00</published><updated>2008-11-05T10:19:09.292+01:00</updated><title type='text'>Regeldetails: Beim zweiten darüber Nachdenken</title><content type='html'>Es war eine anstrengende Messe. Nicht nur für mich (ich berichtete weiter unten), sondern sicherlich auch für die zahllosen Animateure, Erklärbären und Präsentatoren an den Messeständen. Ich habe mir während der vier Tollen Tage viele Spiele erklären lassen, an- oder durchgespielt. Nun, nach der Messe, habe ich zu Hause nochmal die Muße, mir die eine oder andere Regel selber durchzulesen oder gar erstmals zu verstehen. Dabei sind einige interessante Unterschiede aufgetaucht ;-)&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Chicago Express&lt;/span&gt;" von Harry Wu, erschienen bei Queen Games wurde uns von einer ausgesprochen freundlichen und hilfsbereiten Dame am Stand des Verlages erklärt. Wir durften sogar den großen Präsentationstisch, der eigentlich für kurze Erklärungen, aber vor allem nicht zum Spielen einer kompletten Partie gedacht war, kurzzeitig für eine Runde in Beschlag nehmen. Die Regelerklärung war gut gemacht (war definitiv nicht ihre erste) und ziemlich vollständig, aber dass man mit den Gesellschaften keine Verzweigungen bauen darf war ihr so wichtig, dass sie es explizit mehrmals erwähnt hat. Nun lese ist gestern die Regel... Huch! Auch auf das Detail der Sonderauszahlung der Linie, die Chicago erreicht hätte sie uns hinweisen können (finde ich ;-), vielleicht hätte ich dann nicht so grauenvoll verloren. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Monastery&lt;/span&gt;" von Gary Dicken und den Ragnar Brothers, erschienen bei den Ragnar Brothers. Hätte man erwähnen müssen, dass die Segnungen, die man eingesammelt hat, zum Erwerb von Buchstaben und weiteren Mönchen mitverwendet werden können? Vielleicht. Hätte das meine Niederlage verhindert? &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;GANZ&lt;/span&gt; bestimmt!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;A Touch of Evil&lt;/span&gt;" von Jason Hill, erschienen bei Flying Frog Productions.  Die Erklärung dieses Spiels hat unseren Erklärer von Heidelbär-Team leider vor große Probleme gestellt, da er selbst nicht sonderlich regelfest war und sich das Meiste auch erst beim Erzählen erschließen konnte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein paar nicht ganz unwichtige Details, so zum Beispiel das Würfel auf dem Mystery Chart in der "bösen" Phase. Und wir haben uns gefragt, warum das Spiel so einfach war und wir es direkt in der ersten Partie mit sechs unerfahrenen Ermittlern gewinnen konnten.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Herr der Ziegen&lt;/span&gt;" von Günter Burkhardt, erschienen bei Amigo. Die Erklärung war vollständig und sehr gut. Ich konnte keinen Fehler feststellen, aber hätte die reizende Erklärbärin nicht noch ein paar Mal darauf hinweisen können, dass man Mehrheiten in den verschiedenen Sorten sammeln sollte? Ich war von den niedlichen Graphiken so beeindruckt, dass ich das irgendwie vergessen habe... sonst hätte ich bestimmt noch einen Sieg herausgeschlagen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Insgesamt habe ich auch dieses Jahr mit den Erklärern, die mir untergekommen sind, durchweg positive Erfahrungen gemacht. Alle waren freundlich, zuvorkommend und haben den Stress, den sie sicherlich auch empfunden haben, phantastisch überspielt. Ich hatte an jedem Stand das Gefühl willkommen zu sein und man freute sich geradezu, uns das Spiel zu präsentieren. Danke dafür. Ihr Erklärbären macht die Messe jedes Jahr wieder zu einer unglaublichen Erfahrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders herrausheben möchte ich an dieser Stelle aber &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Peter Struijf&lt;/span&gt;, der uns am Gemeinschaftsstand von Reiver Games und Geode Games sein Spiel "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Krakow 1325 AD&lt;/span&gt;" vorstellte (erschienen bei Geode Games). Neben seiner Lebensgeschichte, dem geschichtlichen Hintergrund der Stadt, der Entstehungsgeschichte des Spiels und begeisternden Hinweisen auf kleine Details in den Graphiken (er hat uns erzählt, dass er selbst erst in dieser Woche die ersten richtigen Exemplare seines Spiels in den Händen halten durfte), haben wir &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;auch noch&lt;/span&gt; das Spiel erklärt bekommen. Ich habe mich gefreut, an einem Samstag Abend noch eine solche Begeisterung für das eigene Spiel vorzufinden. Das hat wirklich Spaß gemacht! Ich war sehr froh, mal ein paar Minuten die Füße unter Peters Tisch stellen zu dürfen und mich auch noch gut zu unterhalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-5245874665832685788?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/5245874665832685788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/regeldetails-beim-zweiten-darber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/5245874665832685788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/5245874665832685788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/11/regeldetails-beim-zweiten-darber.html' title='Regeldetails: Beim zweiten darüber Nachdenken'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-9132768467473444783</id><published>2008-10-29T11:57:00.034+01:00</published><updated>2008-10-30T22:30:43.898+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='essen-2008'/><title type='text'>Weitere Eindrücke von neuen Spielen der Spiel 2008</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;img.right {   cursor: pointer;   float: right;   margin: 0pt 10px 10px 0pt;}img.left {   cursor: pointer;   float: left;   margin: 0pt 10px 10px 0pt;}&lt;/style&gt;Neues Spiel, neues Glück. Nach den ersten Eindrücken der ersten zwei Tage ging es am Samstag und Sonntag weiter durch die Hallen. Meinem Empfinden nach war es am Samstag "messefüllstandstechnisch" sogar noch einigermaßen auszuhalten. Wenn man es geschafft hatte, so kurz vor Mittag einen Spieltisch irgendwo bei einem interessanten Verlag zu ergattern und dann die schlimmen Stunden (bis ca. 15.oo Uhr) dort spielend zu verbringen, war das Schlimmste überstanden. Ich hatte das Gefühl, dass es dieses Jahr mal wieder leerer war als die Jahre zuvor. Vielleicht bin ich auch nur ein wenig dünner geworden und komme besser durch die Ritzen in den Menschenmassen, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Zumindest nicht mit Taschen und Beuteln voller Spiele bepackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn es also dieses Jahr scheinbar nicht so nötig war, ist Samstag wegen der Menschenmassen an den Spieltischen mein Haupteinkaufstag. Ich klappere meine Vorbestellungen ab und kaufe evtl. Dinge, die ich an den beiden Tagen vorher schon in Augenschein nehmen konnte. Das hat sich die letzten Jahre bewährt und meistens sind auch noch alle Spiele, die ich haben will, vorrätig... wer braucht schon "Duck Dealer"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag lasse ich dann die Messe genüsslich ausklingen. Dieses Jahr durch die Zeitumstellung auch noch mit einer weiteren Stunde Nachtschlaf versüßt, schlendere ich ruhig durch die Hallen, probiere noch das eine oder andere Spiel aus ... ok, nicht wirklich. Sonntag wird's nochmal so richtig stressig, wenn ich sehe, wie wenig von den "unbedingt ausprobieren" Spielen ich noch nicht geschafft habe. Kurze Panikattacken, von einer Halle in die andere hechten und zwischendurch immer mal wieder beim Fairplayscout vorbeischauen, vielleicht hab ich ja doch noch was verpasst. Ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;LIEBE&lt;/span&gt; die Messe ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund kann ich Euch noch ein paar weitere kurze Eindrücke geben:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Bei Winning Moves haben wir eine Partie "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hab &amp;amp; Gut&lt;/span&gt;" von Carlo A. Rossi gespielt &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/hFYg3gZJRnIthr2J-v4IgQ"&gt;&lt;img class="right" src="http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SQYWSDsWcJI/AAAAAAAACCY/59qo8r-4TNk/s144/IMG_0012.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;und waren absolut &lt;span style="font-style: italic;"&gt;not &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;amused&lt;/span&gt;. Keiner war wirklich überzeugt und die Mehrheit der (zugegeben 5) Spieler meinte sogar, dass man DAS ja nun wirklich nicht braucht.&lt;br /&gt;Der Mechanismus mit dem Auswählen der Karten aus dem linken und rechten Satz ist vielleicht ganz nett, trägt aber kein komplettes Spiel. Übrig bleibt ansonsten nur eine Variante vom alten Börsenspiel. Und das ist einfach zu wenig. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Gegensatz dazu hat mir "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;... aber bitte mit Sahne&lt;/span&gt;" von Jeffrey D. Allers, ebenfalls erschienen bei Winning Moves, richtig gut gefallen. Ein netter Absacker, sozusagen &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/QDwIieoZg0dRIAhdJsqZiQ"&gt;&lt;img class="left" src="http://lh4.ggpht.com/_67M9solKeCM/SQYV4Lit8tI/AAAAAAAACCQ/pv91qnue7v0/s144/IMG_0011.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;als Dessert für den Spieleabend mit einem neuen Thema. Der "Du teilst - Ich such aus" Mechanismus wird auch bei uns am Küchentisch immer wieder gespielt und ist daher tief in meiner Spielerseele verankert. Dass "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;... aber bitte mit Sahne&lt;/span&gt;" jedoch mit genau 11 Stücken pro Kuchen arbeitet, ist wirklich fies. Für keine Spielerzahl ist also eine gleichmäßige Verteilung möglich, da prim. Eine hübsche Zwickmühle mit schnellen und kurzen Entscheidungen. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bei Amigo haben wir eine Partie "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Herr der Ziegen&lt;/span&gt;" gespielt. Hier hat Günter Burkhardt seine &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/GrGhM-kQ7Ak7uMUprcJNNw"&gt;&lt;img class="right" src="http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SQYZWhDQrAI/AAAAAAAACEM/aVfa-0IMNlc/s144/IMG_0007-2.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;Grundidee aus "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kupferkessel &amp;amp; Co.&lt;/span&gt;" aus dem Jahr 2001 (erschienen bei Goldsieber) wiederverwendet, das Spiel auf bis zu fünf Spieler aufgemotzt und eine neue Graphik gestiftet bekommen. Für meine Begriffe wird das Spiel dadurch jedoch unübersichtlicher. Die ganzen unterschiedlichen Ziegen sehen zwar sehr nett aus und sind auch (mindestens im ersten Spiel) witzig, aber immer im Auge zu behalten, wer jetzt gerade wo die Mehrheit hat und welche Ziegen beim Aufdecken sofort markiert werden müssen, stellte schon einige Ansprüche an mein mittlerweile wabbeliges Hirn. Dennoch ein nettes Spiel für Zwischendurch.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Leider habe ich es nicht geschafft, für "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Byzanz&lt;/span&gt;" von Emanuele Ornella (ebenfalls Amigo) irgendwo einen Tisch zu finden. Das hätte ich gerne noch ausprobiert, aber ich glaube, das wird in den nächsten Wochen einfach mal ein Blindkauf. Bislang hat mir eigentlich alles von ihm sehr gut gefallen (am Besten bislang "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oltremare - Merchants of Venice&lt;/span&gt;" erschienen bei Mind the Move). &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Am Sonntagabend haben wir zu Hause beim abschließenden Spieleabend dann auch noch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Snow Tails&lt;/span&gt;" von Gordon und Fraser Lamont erschienen bei Fragor Games auf den Tisch bekommen. Wir haben zwar nur den ersten vorgeschlagenen Anfängerkurs gespielt, aber das Steuern des Schlittens über zwei Hundekarten und eine Bremskarte hat mich ausgesprochen fasziniert. Besonders witzig empfand ich es zudem, dass ich mit meinen überlegenen Formula Dé-Kenntnissen ("Innenbahn GUUUUHHHT weil kürzester Weg durch die Kurven!") komplett in die Schneewehen gefahren bin. In "&lt;b&gt;Snow Tails&lt;/b&gt;" möchte man scheinbar, so mein erster Eindruck nach einer verlorenen Partie, die vielleicht etwas längere, dafür aber gerade Außenbahn in den Kurven benutzen. Erstens hat man dann eher einen ausgeglichenen Schlitten und kann Bonusbewegungen nutzen und zweitens hat man weniger Probleme, sein Gespann wieder aus dem Drift herauszuziehen. Eine interessante Erfahrung. Dieses Spiel wird es, nach dem halb-enttäuschenden "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antler Island&lt;/span&gt;" vom letzten Jahr (niedliche Figuren aber eher schwaches Spiel) sicherlich noch oft aus dem Regal heraus schaffen. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das Highlight der zweiten Messehälfte für mich war jedoch ganz eindeutig "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dominion&lt;/span&gt;" von Donald X. Vaccarino, erschienen bei Hans im Glück. Das Spiel wurde vor der Messe vor allem aus den USA sehr hoch gelobt. Manch genervter Leser sprach gar von "Hype". (He, ein neuer Eintrag für meine Spielerterminologie! ... schnell mal eine Notiz machen.) &lt;a href="http://boardgamegeek.com/image/360398"&gt;&lt;img class="right" src="http://images.boardgamegeek.com/images/pic360398_md.jpg" width="144" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin der Meinung, dass die ganze positive Vorberichterstattung zunächst einmal gerechtfertigt war. Das Spiel ist wirklich herausragend. Nicht nur wegen der knapp 500 Karten in der Schachtel, sondern vor allem wegen der neuen Mechanismen. Auf die Idee, den langweiligsten und leider überhaupt nicht interaktiven Teil der Sammelkartenspiele, nämlich die Deckkonstruktion, in den Spielablauf zu integrieren und dadurch um den Aspekt der Mitspieler, die mit einem um die besten Karten konkurrieren zu ergänzen, muss man erst einmal kommen! Selbst mit dem vermeintlich wenig interaktiven Basissatz an Königreichkarten (die von der Spielregel für die erste Partie vorgeschlagen werden) kommt damit eine kribbelnde Spannung auf, die Lust auf mehr macht.&lt;br /&gt;Mittlerweile habe ich, angefixt aber dadurch gehandicapt, dass meine Frau und Hauptspielpartnerin auf Dienstreise war, sogar die &lt;a href="http://www.brettspielwelt.de/"&gt;Brettspielwelt&lt;/a&gt; für mich wieder entdeckt. Kann man doch dort ein paar schnelle Partien Dominion zwischendurch spielen. Aber: Die Onlineversion kommt mit dem Original nur bedingt mit. Interessanterweise empfinde ich gerade die Dinge, die der Computer einem online abnimmt, also das Nachziehen, das regelmäßige Mischen des eigenen Decks und das Zusammenrechnen der eigenen Aktionen und Geldkarten als besonders atmosphärefördernd. Wenn ich meinen Ablagestapel aufnehme und anfange zu mischen, dann weiß ich, dass ich die ganzen wunderschönen neuen Karten, die ich gerade im vorigen Durchgang gekauft habe, nun direkt ziehen kann. Die Spannung steigert das auf jeden Fall. Bei der Onlineversion erscheint es mir fast ein wenig zufällig. Der Computer mischt meine Karten, ohne mich großartig darüber zu informieren. Hier fehlt mir irgendwie was. Vielleicht sogar nur die kurze Reflektion zwischen den Durchgängen meines Decks, was sich nun geändert hat, welche Karten mich nun erwarten. &lt;br /&gt;Also zumindest im Moment spiele ich "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dominion&lt;/span&gt;" lieber am Tisch, auch wenn es ein wenig länger dauert.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Neben diesen ersten Eindrücken tummeln sich jetzt noch ein paar weitere Spiele auf meinem Tisch und in meinen Taschen, bei denen ich noch nicht zum Spielen gekommen bin, die ich also (mal wieder) ungetestet gekauft habe. Böser Olav!&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sylla&lt;/span&gt;" von Dominique Erhard, erschienen bei Ystari: Das Spiel hatte ich in der Deluxe-Edition (mit den hübschen silbernen Metallmünzen) vorbestellt und warte nun sehnsüchtig auf die erste Partie. Die Regeln lesen sich ganz hervorragend und ich verspreche mir viel davon.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;After the Flood&lt;/span&gt;" von Martin Wallace, erschienen bei Treefrog: Schon "Tinners' Trail" hat mir sehr viel Spaß gemacht, also konnte ich am neuen Spiel von Martins Treefrog Line natürlich nicht vorbeigehen. Ein Spiel, das ausschließlich zu dritt spielbar ist, ist dazu noch relativ selten.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Le Havre&lt;/span&gt;" von Uwe Rosenberg, erschienen bei Lookout: Hat das irgendjemand nicht gekauft? Ich glaube nicht. Den Schlangen vor dem Lookout Stand bin ich zwar entgangen (man hört von Wartezeiten um die 45 Minuten!) und bekam sofort meine gewünschten Goodies und Spiele, aber gespielt hab ich es leider noch nicht. Ich habe es sogar noch nicht einmal ausgepackt! Wird Zeit, dass Wochenende wird.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ghost Stories&lt;/span&gt;" von Antoine Bauza, erschienen bei Repos: Hier hat mich, ich gebe es offen zu, die Graphik und der kooperative Charakter überrannt. Generell waren kooperative Spiele dieses Jahr ja sowieso endlich mal der Renner. Ich mag diese Form der Spannung gegen das Spiel einfach. (Dazu schreibe ich bestimmt auch noch was.)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Krakow 1325 A.D.&lt;/span&gt;" von Peter Struijf, erschienen bei Geode: Nachdem uns Peter am Samstag das Spiel noch kurz zwischen Tür und Angel sehr euphorisch und persönlich erklärt hat (leider war kein Platz zum Spielen), hab ich es prompt mitgenommen. Jetzt weiß ich, dass der Autor mal als Manager in Indonesien gearbeitet hat und seine damaligen Kollegen das Spiel auch gut fanden und Peter und sein Graphiker sich schicksalhaft genau zur richtigen Zeit getroffen haben. Keine Information, die man für eine Kaufentscheidung braucht, aber lustig, wenn auf der sonst hektischen Messe auch mal Raum für solche Details bleibt.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... und noch ein paar weitere. Mal sehen, zu welchen davon ich noch was schreiben werde in den nächsten Wochen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die liegen da jetzt erstmal rum. Dummerweise muss ich nämlich diese Woche schon wieder arbeiten und habe nicht die Zeit zum Spielen, die ich mir wünschen würde. Aber das Wochenende naht. Da werden sicherlich ein paar weitere Impressionen auftauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit: &lt;/span&gt;Das Jahr 2008 neigt sich seinem Ende entgegen. Nur noch zwei lausig kalte Monate mit diesem komischen Weihnachtsfest am Ende. Aber das Spielejahr ist mit der Schließung der Messetore vorbei. Es hat gut geendet - hervorragend sogar. Sehr viel besser als ich noch nach Nürnberg im Frühjahr hoffen konnte, von wo mich nahezu nichts wirklich umgehauen hat. Essen 2008 war mal wieder eine wundervolle Erfahrung mit vielen spannenden Neuheiten und ein paar herausragenden Spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt sicherlich noch eine Menge Spiele, die ich in der Kürze der Zeit weder spielen noch überhaupt nur anschauen konnte. Daher wird es mir in den nächsten Monaten bestimmt nicht langweilig werden. Aber in unserer schnelllebigen Zeit sind die Spiele von gestern ja leider fast schon wieder vergessen. Ich befürchte fast, dass das meiste von dem, was ich jetzt noch nicht im Regal habe, auch nicht mehr dort landen wird. Ob ich bspw. irgendwann noch ein "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Prinzen von Maccu Pichu&lt;/span&gt;" spiele oder kaufe? Ob "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Planet Steam&lt;/span&gt;" sich noch zu mir verirrt? Und was ist mit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Duck Dealer&lt;/span&gt;"? Ich weiß es noch nicht, aber ich bin sehr gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/N3Ho4g6AzJK0ZSK_AD3k9w"&gt;&lt;img class="left" src="http://lh3.ggpht.com/_67M9solKeCM/SQYbWhPSo7I/AAAAAAAACFo/s6C1G3K9nNw/s144/IMG_0003-3.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; Dessen ungeachtet bin ich aber nicht der Meinung, dass die Messe zu groß ist oder die Verlage zu viel Neuheiten auf den Markt werfen. Ich kann gut damit leben, ab und zu vielleicht einmal eine Perle zu verpassen, so lange sichergestellt ist, dass ich immer was zu spielen habe. Wirkliche Perlen finden den Weg schon irgendwann zu mir. Und seien wir mal ehrlich, ich kaufe auch so schon zu viel. Aber sagt das nicht meiner Frau.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-9132768467473444783?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/9132768467473444783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/weitere-eindrcke-von-neuen-spielen-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/9132768467473444783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/9132768467473444783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/weitere-eindrcke-von-neuen-spielen-der.html' title='Weitere Eindrücke von neuen Spielen der Spiel 2008'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_67M9solKeCM/SQYWSDsWcJI/AAAAAAAACCY/59qo8r-4TNk/s72-c/IMG_0012.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-4164613508008682043</id><published>2008-10-27T10:00:00.006+01:00</published><updated>2008-10-30T22:30:38.397+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='essen-2008'/><title type='text'>Erste Eindrücke, erste Enttäuschungen, erste Überraschungen</title><content type='html'>Puh. Das war wieder anstrengend. Vier Tage Essen, vier Tage Spielen, vier Tage Spaß. Wenn mich mein kleines schlaues Büchlein nicht täuscht, dann habe ich in den vergangenen vier Tagen 30 unterschiedliche Spiele gespielt. Das heißt 30 Regeln gelesen oder gelernt und 30 erste Eindrücke gesammelt. Ich hatte einen RIESENSpaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich aber gar nicht so egoistisch bin, wie manche Leute ab und an mal wieder behaupten, möchte ich Euch an meinen Eindrücken natürlich ein wenig teilhaben lassen. Ich weise explizit darauf hin, dass die meisten der folgenden Gedanken nach höchstens einer einzigen Partie des entsprechenden Spiels entstanden sind. Ich hatte leider noch nicht genügend Zeit, alles vier bis fünf Mal zu spielen. Tut mir schrecklich leid ;-) Aber trotzdem:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/r4zIeKE1ngSCjqLcgh1KTw"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://lh4.ggpht.com/olav.mueller/SQYUP_ECF7I/AAAAAAAACBU/P4sZcazpqWk/s144/IMG_0003.JPG" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 10px 10px 0pt;" /&gt;&lt;/a&gt; Wir haben am Donnerstag am Stand von Ravensburger angefangen und uns erst einmal ein "&lt;b&gt;Diamonds Club&lt;/b&gt;" von Rüdiger Dorn geschnappt. Auf den ersten Blick eine etwas abgespeckte und familienfreundlichere Version von "&lt;b&gt;Goa&lt;/b&gt;" (Markt in der Mitte, nur noch drei Entwicklungsleisten, ...) hat das Spiel doch ein paar Überraschungen zu bieten. So gefällt mir bspw. der Angebotsmechanismus für den Markt besser als so manche Versteigerungsvariante in anderen Spielen. Die Gestaltung der einzelnen Gärten/Parks mit ihren Parzellen ist zwar etwas schlicht geraten, aber das Spiel hat uns allen richtig Spaß gemacht. Ein &lt;b&gt;guter &lt;/b&gt;Auftakt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Gegensatz dazu hat uns "&lt;b&gt;Der Name der Rose&lt;/b&gt;" von Stefan Feld (ebenfalls erschienen bei Ravensburger) nicht gefallen. "Ein aufgemotztes 'Heimlich &amp;amp; Co'" war die nahezu einhellige Meinung. Man versucht den eigenen Mönch möglichst unverdächtig zu halten und die anderen Spieler möglichst lange im Unklaren zu lassen, wen man protegiert. Alles schon mal da gewesen. Sogar die Bonuspunkte am Spielende, wenn man raten darf, wer denn nun welche Spielerfarbe hatte, wurde von Wolfgang Kramers Spiel aus dem Jahre 1986 übernommen. Schade. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Weiter ging es zu Queen Games. Nachdem ich letztes Jahr kein "&lt;b&gt;Wabash Cannonball&lt;/b&gt;" abbekommen hatte (Na gut, seien wir ehrlich, das Auge spielt auch mit. Ich &lt;i&gt;wollte&lt;/i&gt; einfach keines!), war ich gespannt auf "&lt;b&gt;Chicago Express&lt;/b&gt;" von Harry Wu, dem großen Herbstspiel bei Queen. &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/NytmHctP7GL5cMHG8oyitw"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://lh6.ggpht.com/olav.mueller/SQYVvgn5fGI/AAAAAAAACCI/li_mhQgLRfI/s144/IMG_0010.JPG" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 10px 10px 0pt;" /&gt;&lt;/a&gt; Und ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt. Ein funktionaler und dennoch hübscher Spielplan, der im Vergleich zum Original tatsächlich keinen Augenkrebs verursacht. Die Mechanismen und Regeln waren mir zum Glück nicht neu, aber die Probepartie hab ich dennoch so richtig und komplett als letzter abgeschlossen. Ich hätte mich daran erinnern sollen, dass Aktien nur am Ende nichts mehr wert sind, während des Spiels aber durchaus ihren Nutzen haben. Damit mir das nicht noch einmal passiert, habe ich mir ein Exemplar zum Trainieren mit nach Hause genommen.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Am großen Gemeinschaftsstand des Britischen Empire in Halle 5 haben wir "&lt;b&gt;Confucius&lt;/b&gt;" von Alan Paull (erschienen bei Suprised Stare Games) und "&lt;b&gt;Monastery&lt;/b&gt;" von den Ragnar Brothers anspielen können. Letzteres ist zwar nicht mehr brandneu, aber mir war es bislang noch nicht möglich, einen genaueren Blick zu werfen. Es hat sich gelohnt. Wer ein verzwicktes Plättchenlegespiel mit sehr angenehmer Spieltiefe und wunderschönen Ideen sucht, der darf an "&lt;b&gt;Monastery&lt;/b&gt;" nicht vorbeigehen. "&lt;b&gt;Confucius&lt;/b&gt;" wiederum darf man aus vollkommen anderen Gründen nicht ignorieren. &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/zA6SKRvdLrTX8Eje-FyWNQ"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://lh3.ggpht.com/olav.mueller/SQYWby4NYTI/AAAAAAAACCg/bvmNzWckV58/s144/IMG_0002-1.JPG" style="cursor: pointer; float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt;" /&gt;&lt;/a&gt;Dieses Spiel fesselt einfach von der ersten Minute an. Die interessante Idee, sich die Gunst seiner Mitspieler (und des Kaisers) durch Geschenke erkaufen zu müsen, die sehr geschickte Verknüpfung dieser Geschenke mit den Abstimmung in den verschiedenen Ministerien am Hofe und der Anzahl der zur Verfügung stehenden Aktionen haben mich noch den restlichen Tag über das Spiel nachdenken lassen. Nur zur Sicherheit: Das ist ein sehr gutes Zeichen. Ich denke eigentlich sehr gerne über Spiele nach. Leider haben wir im Messerummel nur knapp ein Drittel einer Partie geschafft, aber das wird sicherlich bald korrigiert. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bei Fantasy Flight Games/Heidelberger in Halle 9 hab ich es weder geschafft ein "&lt;b&gt;Battlestar Galactica&lt;/b&gt;" von Corey Konieczka zu bekommen, noch das Ding überhaupt mal zu spielen! Nur ein paar schüchterne Blicke auf die einzige (?) verfügbare Demoversion war mir gegönnt. &lt;br /&gt;Dafür haben wir eine Partie "&lt;b&gt;A Touch of Evil&lt;/b&gt;" von Jason Hill, &lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/nAsXRaL1sDSVXIK-9pBlAA"&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://lh6.ggpht.com/olav.mueller/SQYWnnldDgI/AAAAAAAACCs/EqstnzqPFy8/s144/IMG_0003-1.JPG" style="cursor: pointer; float: right; margin: 0pt 10px 10px 0pt;" /&gt;&lt;/a&gt; erschienen bei Flying Frog Productions zu sechst gespielt. ... hm ... nun ja, es war nicht so toll. Die Tatsache, dass man jede Runde die Bewegungsweite seiner Figur mit einem W6 bestimmt und bei ner gewürfelten 1 zusätzlich noch eine Ereigniskarte ziehen muss, hätte mich hellhörig werden lassen sollen. So haben wir uns knappe 2 Stunden (man steht einfach nicht auf, wenn andere das Spiel zu Ende spielen wollen...) durch die Pampa geschlagen und schließlich den Headless Horseman einen weiteren Kopf kürzer gemacht. Abgesehen von den sehr schönen Spielmaterialen hat das Spiel leider nichts, was mich nach einer weiteren Partie ausschau halten lässt. &lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ganz im Gegensatz zu "&lt;b&gt;Space Alert&lt;/b&gt;" von Vlaada Chvátil, erschienen bei Czech Games Editions. Der Autor von "&lt;b&gt;Through the Ages&lt;/b&gt;" (erschienen 2006 bei Czech Board Games) hat hiermit meiner Meinung nach neuerliches ein ganz großes Spiel gelandet. Kooperative Spiele sind ein Steckenpferd von mir. Jedes Spiel dieses Genres muss sich in meinen Augen mit dem Platzhirsch "&lt;b&gt;Der Herr der Ringe&lt;/b&gt;" von Reiner Knizia erschienen bei Kosmos messen. "&lt;b&gt;Space Alert&lt;/b&gt;" sieht in diesem Vergleich zunächst einmal ziemlich gut aus. Einerseits verringert es das einzige wirkliche Problem, das kooperative Spiele der letzten Jahre hatten, nämlich die Gefahr, dass ein Mitspieler dominant das Spiel in die Hand nimmt und alles diktiert, indem der Zeitdruck und der Stress als weiteres Element hinzugenommen wird. Andererseits bringt es interessante und neue Mechanismen wie die "Programmierung" eines Zuges a la "&lt;b&gt;Robo Rally&lt;/b&gt;" ein. Der erste Eindruck ist zumindest schon einmal ausgezeichnet. Meiner Meinung nach eines der beiden Messe Highlights auf meiner Liste. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;So, das waren die wichtigsten Eindrücke der ersten zwei Tage. In Kürze geht es dann weiter mit den ersten Gedanken zu den Spielen von Samstag und Sonntag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-4164613508008682043?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/4164613508008682043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/erste-eindrcke-erste-enttuschungen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4164613508008682043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4164613508008682043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/erste-eindrcke-erste-enttuschungen.html' title='Erste Eindrücke, erste Enttäuschungen, erste Überraschungen'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/olav.mueller/SQYUP_ECF7I/AAAAAAAACBU/P4sZcazpqWk/s72-c/IMG_0003.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7266954907616169675</id><published>2008-10-23T08:41:00.000+02:00</published><updated>2008-10-23T08:42:58.934+02:00</updated><title type='text'>Noch eine Stunde...</title><content type='html'>So, unten rollt gerade das Auto vor. Gleich wird unser Fahrer für dieses Jahr an der Tür klingeln und mich nach Essen entführen. Oh ja! Erste Eindrücke und Photos dann ab heute Abend. Viel Spaß Euch allen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7266954907616169675?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7266954907616169675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/noch-eine-stunde.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7266954907616169675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7266954907616169675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2008/10/noch-eine-stunde.html' title='Noch eine Stunde...'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-4636984606651152635</id><published>2007-10-05T09:00:00.000+02:00</published><updated>2007-10-05T13:02:25.055+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='essen-2007'/><title type='text'>Advent, Advent, ein Lichtlein brennt</title><content type='html'>Weniger als zwei Wochen noch! Dann öffnet die Messe endlich wieder ihre Pforten für Tausende spielebegeisterte Menschen aus dem In- und Ausland. Essen wird zum Nabel der Welt und ich bin für eine Woche komplett unerreichbar für alles, was nicht direkt mit Spielen zu tun hat. Eine tolle Zeit. Ich freu mich drauf. Darum sind die Wochen direkt vor der Messe, jährlich so ab dem 1. Oktober, meine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Adventszeit&lt;/span&gt; (von lat.: adventus, Ankunft).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den guten &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/glasperlen-und-edelsteine.html"&gt;Vorsatz des letzten Jahres&lt;/a&gt;, dieses Mal ein wenig "schlechter" vorbereitet in die Hallen zu stürzen werde ich nur bedingt einhalten können. Gerade in den letzten Tagen tauchen nahezu stündlich neue Spielregeldownloads auf, die ich wenigstens mal kurz anschaue, meistens lese und dann auf die "unbedingt ansehen" Liste setze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich sollte vorne anfangen. Wie sieht meine persönliche Messevorbereitung aus? Das wichtigste ist vor allem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Urlaub nehmen&lt;/span&gt;. In den letzten 20 (?) Jahren gab es für mich keinen Grund, nicht jeden der vier Tage in Essen zu sein. Da ich nun seit ein paar Jahren einer sog. geregelten Arbeit nachgehe und kein Langzeitstudent mehr bin, ergibt sich daraus die Notwendigkeit möglicht früh für die Woche der Spielemesse Urlaub anzumelden. Zum Glück habe ich meine Kollegen nun mittlerweile schon hinreichend erzogen, dass keine hochgezogenen Augenbrauen mehr vorkommen, wenn ich erzähle, dass ich eine Woche meines Lebens mit Brettspielen in überfüllten Hallen und stickiger Luft verbringen will ... sie verstehen es nicht, tolerieren diesen kleinen Charakterfehler jedoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite wichtige Punkt ist die Logistik der vier Tage. Da ich jedes Jahr mit einer kleinen Meute von Menschen auftrete, gehört natürlich auch ein zünftiger Spieleabend nach dem Schließen der Tore dazu. Das will vorbereitet werden. Für Spiele wird ja zum Glück hinreichend gesorgt, jedoch Nahrung, Getränke und zusätzliche Annehmlichkeiten müssen vorbereitet werden. Dazu wird kleines Konzept erstellt, an welchem der vier Tage bei wem gegessen wird und welche Vorbereitungen dazu getroffen werden müssen. Ich selbst (na gut, ich gebe es zu, meine liebreizende Verlobte) kochen selbst an zwei der vier Tage, wobei natürlich nur Gerichte in Frage kommen, die man vorbereiten kann und dann abends nur noch warm machen muss. Nudeln mit roter Soße, der Klassiker, ist jedes Jahr dabei. Eintöpfe, Suppen, wir hatten schon alles. In den drei Tagen vor der Messe gekocht, evtl. eingefroren und am Morgen vor dem Verlassen der Wohnung schnell zum Auftauen in den Kühlschrank. Die kulinarische Logistik haben wir im Griff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zuletzt&lt;/span&gt;? Ha!) aber erfolgt natürlich die Vorbereitung auf die Spiele selbst. Dazu hat es sich in den letzten Jahren bewährt, die &lt;a href="http://www.spielbox.de/spielarchiv/sbmessen/sptab.php4?jahr=2007&amp;amp;messe=E"&gt;Neuheitenliste der Spielbox&lt;/a&gt; griffbereit (in den Bookmarks) zu haben. In diesem Jahr sind, da KMW von der Spielbox seine Arbeit an dieser Liste stark reduzieren musste, noch weitere interessante Vorschauen aufgetaucht. Unter anderem auf &lt;a href="http://www.cliquenabend.de/index.php?page=artikel&amp;amp;artikel=essen07"&gt;cliquenabend.de&lt;/a&gt; findet der geneigte Leser ausführliche Informationen, Bilder und erste Eindrücke zu vielen Neuheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da ist wieder mein Problem mit dem Übermaß an Informationen. Im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal erlebt, dass man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zu gut&lt;/span&gt; vorbereitet sein kann (ich berichtete). Ich war mit einer so großen Fülle an Wissen (und Vorurteilen) nach Essen gekommen, dass ich im Nachhinein feststellen musste, dass ich die wirklich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;guten&lt;/span&gt; Spiele gar nicht gespielt habe. Von diesen wusste ich sowieso schon, dass ich sie kaufen würde. Das hat meinen Eindruck der letzten Spielertage tatsächlich ein wenig getrübt. Darum verfolge ich dieses Jahr das Konzept des "Weniger ist Mehr!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Jahr habe ich mich bislang bewußt gegen ein ausführliches Studium aller Neuheiten entschieden. Ich habe mich bewußt entschieden, Spiele nur in sehr begrenztem Maße vorzubestellen. Gut, die eine oder andere Regel drucke ich immer noch aus und lese sie abends vor dem Einschlafen, der &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/spielerterminologie-erklrbr.html"&gt;Erklärbär&lt;/a&gt; will ja gefüttert werden, aber bei Weitem nicht in der Fülle wie im letzten Jahr. Ich erhoffe mir von diesem Vorgehen eine entspanntere und spannendere Messe. Ich werde selbstverständlich hier berichten, ob das erfolgreich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch, ein paar Spiele erzeugen auch jetzt schon einen dicken Flecken auf meinem Neuheiten-Radar:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Galaxy Trucker&lt;/span&gt;" von &lt;span class="contentstyle1"&gt;Vlaada Chvatil wird bei &lt;/span&gt;&lt;a href="http://czechgames.com/"&gt;Czech Games Editions&lt;/a&gt; erscheinen. Im letzten Jahr konnte mich Vlaada restlos (nach Anfangsschwierigkeiten) mit seinem "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Through the Ages&lt;/span&gt;" überzeugen, in diesem Jahr erhoffe ich mir von seiner Neuheit ein völlig anderes, aber sehr witziges Spielgefühl. Wettrennen mit zusammengestückelten Raumschiffen, satirisch angehauchte (und sehr gut geschriebe) Regeln, ein wenig Echtzeit, ein wenig Strategie, es klingt nach einer Menge Spaß.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Amyitis&lt;/span&gt;" von &lt;span class="contentstyle1"&gt;Cyril Demaegd, &lt;a href="http://www.ystari.com/eindex.php"&gt;Ystari Games&lt;/a&gt;. Auf der letzten Messe konnte man (auf Nachfrage) am Stand von Ystari Games schon das zukünftige Cover bewundern, dieses Jahr kann man es dann auch endlich spielen. Die manigfaltigen Möglichkeiten, die die Regeln versprechen, lassen mich auf ein strategisch anspruchsvolles, abendfüllendes Spiel hoffen. ("Amyitis" ... wie spricht man das aus? Ich muss es hier zum Glück nur schreiben...)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span class="contentstyle1"&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Perry Rhodan: Die kosmische Hanse&lt;/span&gt;" von Heinrich Glumpler wird bei Kosmos in der "2 Spieler"-Reihe erscheinen. Über dieses Spiel weiß ich nahezu nichts. Aber "Perry Rhodan"? Der Held meiner Kindheit wiedergeboren in einem Spiel von Heinrich Glumpler? Jederzeit und ohne mit der Wimper zu zucken. Zudem kann man nicht umhin einen deutschen Verlag, der ein Science Fiction Spiel auf den Markt bringt, zu unterstützen. Das sich hier zwei Giganten des deutschen Verlagswesens gefunden haben (Perry Rhodan ist bekanntlich die größte Weltraumserie der Welt) finde ich klasse. Ich hoffe, dass Kosmos dadurch eine Menge neuer Spieler begrüßen darf.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; Ich freue mich auf die Messe. Diese vier Tage sind für mich mit die schönste Zeit des Jahres. Ich glaube, wir werden alle zusammen eine Menge Spaß haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-4636984606651152635?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/4636984606651152635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/10/advent-advent-ein-lichtlein-brennt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4636984606651152635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4636984606651152635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/10/advent-advent-ein-lichtlein-brennt.html' title='Advent, Advent, ein Lichtlein brennt'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7795745462224199903</id><published>2007-08-13T17:00:00.000+02:00</published><updated>2007-08-15T16:12:16.974+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Königsmacher bzw. Kingmaker</title><content type='html'>&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: right; cursor: pointer;" src="http://lh3.google.com/olav.mueller/RrNEKwNkgfI/AAAAAAAAAaQ/CB5tH-yy2pM/s144/IMG_0025.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5098160690471142066" border="0" /&gt;Spielsituationen, in denen ein Spiel durch einen Spieler, der nicht mehr um den Sieg kämpft, entschieden wird, werden häufig kontrovers diskutiert. Solche Situation nennt man "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kingmaker-Szenario&lt;/span&gt;" (oder Königsmacher-Situation). Der abgeschlagene Spieler kann durch seinen Zug nur entweder dem einen oder dem anderen Führenden zum Sieg verhelfen. Seine Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Zug entscheidet also darüber, wer die gesamte Partie im Endeffekt gewinnt. Wenn bei der Krönung des Siegers dann auch noch zwischenmenschliche Erwägungen ("Ich will heute nicht auf der Couch schlafen ...") zum Tragen kommen, kochen die Gemüter bei sehr siegorientierten Spielern dann schon mal über und die Eskalation ist vorprogrammiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In nahezu jedem taktisch oder strategisch angehauchten Mehrpersonenspiel lassen sich Möglichkeiten konstruieren, in denen solche Überlegungen auftreten:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;TransAmerica&lt;/span&gt; - Wähle ich auf dem Weg zu meiner letzten Stadt die Route, die mich durch eine bislang nicht angeschlossene Stadt führt und sorge dadurch evtl. dafür, dass der vor mir sitzende Spieler gewinnt oder mache ich den kleinen Umweg und der Spieler nach mir gewinnt?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Siedler von Catan&lt;/span&gt; - An wen soll ich mein letztes Erz verhandeln, um wenigstens noch eine Siedlung bauen zu können? &lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Puerto Rico&lt;/span&gt; - Nehme ich den Kapitän und verteile damit die letzten Siegpunkte oder wähle ich den Baumeister und erlaube es demjenigen der gerade den Goldsucher genommen hat, sein letztes Gebäude zu bauen? Oder doch lieber den Bürgermeister, damit die ganzen großen Gebäude wenigstens noch besetzt werden können?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Alle diese Situationen sind dazu geeignet, die Entscheidung um den Spielsieg zu fällen. Wie verhalte ich mich in einer solchen Situation also "richtig"? Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;übliche&lt;/span&gt; Antwort auf diese Frage ist immer wieder, dass der Spieler hier seinen eigene Position und nur seine eigene Position im Auge behalten sollte. Kann ich durch den letzten Spielzug erreichen, dass sich meine eigene Position verbessert? Kann ich evtl. den Spieler direkt vor mir noch überholen? Was ich, wenn man der Schwarmintelligenz der Brettspieler dieser Welt glauben darf, auf keinen Fall machen darf, ist Argumente oder Einflüsse außerhalb des jetzt in diesem Moment gerade betroffenen Spieles einzubeziehen. Ich darf also nicht jemandem einen Vorteil verschaffen, weil er so freundlich fragt. Ich darf auf keinen Fall meinem Partner zum Sieg verhelfen. Vielfach wird sogar die Einbeziehung von viel früheren Zügen im selben Spiel ("Du hast mich in der zweiten Runde angegriffen, dafür lasse ich jetzt Peter gewinnen...") mit mindestens einem Stirnrunzeln bedacht. Der Konsens der Spielefachwelt scheint zu sein "Echte Spieler sind keine Königsmacher!". In einer Situation, wo ich eine solche Entscheidung treffen muss, wobei für mich persönlich der Ausgang unbedeutend wäre, weil ich nicht betroffen bin, wird sogar schon mal die Verwendung eines Würfels vorgeschlagen, um das Spiel "fair" zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geht mir alles zu weit. Meiner Meinung nach gehört in jedem Spiel, an dem mehr als zwei Personen oder Parteien beteiligt sind, der soziale Aspekt so grundlegend zum Spiel (und zum Spaß) dazu, dass eine Trennung dieser Einflüsse nicht möglich ist. Selbstverständlich haben schon während der gesamten Partie meine Entscheidungen dafür gesorgt, dass nun Spieler A und Spieler B überhaupt erst in dieser Situation sind. Selbstverständlich haben es A und B während der gesamten Partie versäumt, sich hinreichend von ihrem Kontrahenten abzusetzen, so dass es überhaupt erst zu diesem Ende kommen konnte. Der letzte Spielzug einer evtl. mehrere Stunden laufenden Partie ist niemals die einzige oder gar die wichtigste Entscheidung, die ich treffe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann sogar darüber reden, ob es bis zu dieser Königsmacher-Entscheidung legitim ist, einen Spieler zu bevorteilen. Dann muss man aber auch darüber reden, ob Absprachen, Verhandlungen, Tipps und generell das Tischgespräch erlaubt sind. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;DAS&lt;/span&gt; ist mir zu mühsam, zu einschränkend, zu wenig Spaß und vor allem zu wenig Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meiner Erfahrung heraus glaube ich sagen  zu können, dass die Vorwürfe des "Kingmaker" (hart gesagt) oftmals einfach nur Gejammer sind. Ich kenne niemanden, der nicht gerne gewinnt. Unter diesem Gesichtspunkt wird der Kingmaker von demjenigen, der durch seine Entscheidung verlieren würde, dahingehend unter Druck gesetzt, dass ihm vermeintlich moralische Bedenken eingetrichtert werden. Das ist aber auch wiederum nur eine Form der Verhandlung und der Diplomatie. Da diese "Verhandlung" jedoch die Metaebene am Spieltisch einbezieht ("Das ist doch unfair, wenn Du das jetzt entscheidest... das macht das ganze Spiel kaputt!"), beißt sich hier die Katze in den Schwanz. Dem Königsmacher die Einbeziehung von bestimmten Erwägungen zu verbieten oder vorzuwerfen, ist selbst wiederum ein spielfremdes Element.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Königsmacher-Situationen wird es immer wieder geben. Damit kann ich leben. Wenn dadurch jedoch sozialer Druck am Spieltisch entsteht, geht die Geschichte eindeutig zu weit. Spieler, die Angst vor dem Verlust einer Partie durch einen Königsmacher haben, sollten sich vielleicht auf 2-Personen-Spiele konzentrieren. Dort werden sie es sehr viel einfacher haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht bin ich in Königsmacher-Situationen auch nur deswegen so entspannt, weil ich nahezu nie deren Nutznießer bin. Wenn es an einem Spieltisch (mit einer meiner üblichen Runden) die Entscheidung gibt, ob ich oder irgendjemand anderes den Vorteil bekommen soll, ziehe ich fast immer den Kürzeren. Trotzdem macht mir das Spielen Spaß. Komisch eigentlich, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7795745462224199903?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7795745462224199903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/08/spielerterminologie-knigsmacher-bzw.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7795745462224199903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7795745462224199903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/08/spielerterminologie-knigsmacher-bzw.html' title='Spielerterminologie: Königsmacher bzw. Kingmaker'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-2977647977826498753</id><published>2007-07-13T00:00:00.000+02:00</published><updated>2007-07-13T17:20:40.248+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzrezensionen'/><title type='text'>Erster Eindruck: Phoenicia</title><content type='html'>Seit zwei Wochen bin ich stolzer Besitzer von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Phoenicia&lt;/span&gt;" von Tom Lehmann, erschienen bei JKLM Games. Spielern, die Anfang der 90er Jahre ein Exemplar von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Outpost&lt;/span&gt;" von James Hlavaty ergattern durften oder in den letzten Jahren Jens Drögemüllers "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Zepter von Zavandor&lt;/span&gt;" spielen konnten, werden die Grundstruktur hier wiederfinden. Tom hat meiner Meinung nach aber durch seine eigenen Entwicklungen ein gutes Spiel zu einem hervorragenden Spiel aufgewertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.boardgamegeek.com/game/28620"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://images.boardgamegeek.com/images/pic194397_md.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Worum geht es? Jeder Spieler versucht durch den Erwerb von technologischen Fortschritten und dem Aufbau einer eigenen Infrastruktur eine phönizische Siedlung der Antike in einen florierenden Stadtstaat zu verwandeln. Dazu hat jeder zu Beginn der Partie die Möglichkeit eigene Arbeiter als Jäger oder als Bauer einzusetzen, um so an die begehrten Produktionspunkte zu gelangen. Für jeweils vier Produktionspunkte, die man jede Runde erlangt, darf man vom Stapel der Produktionskarten am Ende der Runde jeweils eine Karte ziehen. Diese Karten steuern netterweise einen Wert von 4, 5 oder sogar 6 Punkten zum Vermögen des Spielers bei, so dass der Erwerb einer solchen Karte nie ein Nachteil ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Vermögen kann dann in der nächsten Runde wiederum in die Ausbildung weiterer Arbeiter oder das Ersteigern von Entwicklungskarten investiert werden. Die Entwicklungskarten sind dabei der Motor des Spiels, da durch neue Fortschritte wie Färber, Eisenschmelzen, Häfen oder Karawanen weitere Möglichkeiten für die eigenen Arbeiter eröffnet werden, wodurch diese natürlich im Idealfall noch mehr Produktionspunkte generieren und kostspieligere Entwicklungskarten ins Auge gefasst werden können. Ein Aufbaustrategiespiel der feinsten Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was zeichnet "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Phoenicia&lt;/span&gt;" nun gegenüber seinen Vorgängern aus, dass ich es hier über den grünen Klee lobe? Zunächst einmal die Reduktion auf das Wesentliche. Die Tatsache, dass "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Phoenicia&lt;/span&gt;" mit genau drei Arten von Produktionskarten auskommt, hilft gerade in der Versteigerungsphase der Entwicklungskarten ungemein. Im "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Zepter von Zavandor&lt;/span&gt;" musste ich, gerade in späteren Runden, mit vielen unterschiedlichen Kartenwerten hantieren, was das Berechnen des eigenen Gebots nicht immer vereinfacht hat. Die Addition von Kartenwerten wie 7, 13 und 9 verlangsamt das Spiel. Mit den Zahlen 4, 5 und 6 kann ich sehr viel schneller und vor allem sicherer rechnen. Auch die Produktion ist viel einfacher zu handhaben, da ich nicht so komplizierte Dinge wie 3 grüne, 2 blaue und 3 rote Karten erhalte, sondern alle Produktionswerte auf diese eine Kartensorte reduziert worden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Zepter von Zavandor&lt;/span&gt;" und auch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Outpost&lt;/span&gt;" hat mir jedoch das Thema ein wenig besser gefallen. Zauberer bzw. Fabriken auf anderen Planeten sind einfach netter als der übliche, antike Stadtstaat. Das hat bei Zavandor dann aber zu ganz anderen Problemen geführt. Die Regeln waren, besonders in der ersten Version, deswegen ein wenig unverständlicher als notwendig, da stark auf die Terminologie aus dem magischen Bereich und die Präsentation der Regel eher als prosaisches Werk denn als Spielregel gesetzt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir reden hier gerade von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Phoenicia&lt;/span&gt;". Auch hier gibt es ein oder zwei kleine Punkte, die ich für ein perfektes Spiel besser gelöst hätte. Die Darstellung der Preisnachlässe für spätere Entwicklungskarten in der Mitte des Spielplans ist meiner Meinung nach nicht ganz gelungen. Wenn man sie einmal verstanden hat (leider wird sie nicht so genau in der Spielregel erläutert) ist es zwar klar, wie man an die notwendigen Informationen aus den beiden Tabellen kommt, klar und übersichtlich ist das aber nicht. Das hätte man sicherlich besser machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber diese winzige Misslichkeit soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass "Phoenicia" für mich bislang eines der Highlights des Jahres 2007 ist. Tolles Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Kurze Regelkorrektur: Während ich diesen Artikel schreibe, ist mir im Spielbox-Forum eine Regelfrage zu Phoenicia aufgefallen. Mittlerweile hat der Autor Tom Lehmann auf dem BoardGameGeek diese Frage beantwortet und dabei klar gestellt, dass die Regel eine Unschärfe enthält:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Umtauschen von Geldscheiben gegen weitere Produktionskarten in der Phase 2.c sagt die englische (und daher auch die deutsche) Regel, dass man MEHR als 4 Geldscheiben besitzen muss, um diesen Tausch durchzuführen. Das ist nicht richtig. Tom Lehmann hat &lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/thread/180145"&gt;klargestellt&lt;/a&gt;, dass hier eigentlich MINDESTENS 4 Geldscheiben gefragt sind. Man kann also, selbst wenn man nur 4 Scheiben in seinem Lager hat, diese gegen eine weitere Produktionskarte eintauschen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-2977647977826498753?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/2977647977826498753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/07/erster-eindruck-phoenicia.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2977647977826498753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2977647977826498753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/07/erster-eindruck-phoenicia.html' title='Erster Eindruck: Phoenicia'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-5758660629002442323</id><published>2007-06-25T12:57:00.000+02:00</published><updated>2007-06-25T13:21:56.387+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spiel-des-jahres'/><title type='text'>Das Spiel des Jahres 2007 ist Zooloretto</title><content type='html'>Vor zwei Stunden wurde es durch den Newsticker, live von der Pressekonferenz in Berlin bestätigt: Das Spiel des Jahres 2007 ist "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto&lt;/span&gt;" von Michael Schacht, erschienen bei &lt;a href="http://www.abacusspiele.de/"&gt;Abacus&lt;/a&gt;. Von mir einen herzlichen Glückwunsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;im Mai auf dem &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/herner-spielewahnsinn-2007.html"&gt;Herner-Spielewahnsinn&lt;/a&gt; kennengelernt. Hier nochmal kurz meine damalige Einschätzung:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Zooloretto&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;" von Michael Schacht, erschienen bei Abacus Spiele&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064160550353903794"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.com/image/olav.mueller/RkeDMIFkILI/AAAAAAAAAUU/u8rwcSas2Zo/IMG_0019.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schließlich haben wir dann auch noch einen Tisch mit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto&lt;/span&gt;" gefunden. Hier handelt es sich bekanntlich um die Brettspielversion des Kartenspiels "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Coloretto&lt;/span&gt;" aus dem Jahr 2003. Ich muss sagen, dass die Umsetzung hervorragend gelungen ist. Normalerweise bin ich solchen "Das Brettspiel nach dem Kartenspiel" gegenüber (ähnlich &lt;a href="http://www.spielbar.com/wordpress/2007/05/06/202"&gt;Peer&lt;/a&gt;) nicht besonders freundlich gestimmt. Meistens, wie zum Beispiel beim "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tanz der Hornochsen&lt;/span&gt;" von Wolfgang Kramer bringt mir das Brettspiel nicht genug neue Elemente mit, um den höheren Preis und den Regalplatz zu rechtfertigen. Hier ist das anders. Zwei neue Spielelemente (Geld und die Topologie der Gehege) ergänzen sich hervorragend mit dem aufgesetzten Thema. Diese haben ein nettes Absackerkartenspiel zu einem leichtgewichtigen und flotten Brettspiel aufgewertet. Mir gefallen speziell die zusätzlichen Möglichkeiten, die die Geldaktionen bieten, sehr gut. Sie haben eine neue taktische Ebene eingezogen, die im Kartenspiel einfach unpassend gewesen wäre. Fazit: Ein guter Spiel des Jahres-Kandidat. Wird sicherlich in einer meiner kommenden Bestellungen enthalten sein.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Daran hat sich seit dem nichts geändert. Ich halte &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;immer noch für ein sehr würdiges Spiel des Jahres. Aber, um die Diskussion aus dem (unter anderem) Spielboxforum nochmal aufzugreifen: Ich bin nicht die Zielgruppe dieses Preises. Und Du, wenn Du das hier liest, vermutlich auch nicht. Dazu jedoch weiter unten mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal noch ein paar Gedanken zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto&lt;/span&gt;: Der Abacusverlag hat in der Produktion des Spiels vermutlich nur einen winzigen Fehler gemacht. Sie haben keinen Eisbären auf das Cover gebracht. Dies war, so Joe Nikisch auf der Pressekonferenz in Berlin, zwar tatsächlich einmal geplant gewesen (das war vor der Hysterie um Knut), der Eisbär wurde dann aber zugunsten eines viel süßeren Pandabären entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten läßt &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;kaum Wünsche offen. Die liebenden Großeltern erhalten ein hervorragendes und familientaugliches Spiel für den Gabentisch und der Autor Michael Schacht versorgt auf seiner Webseite &lt;a href="http://spiele-aus-timbuktu.de/"&gt;Spiele aus Timbuktu&lt;/a&gt; die restliche Welt mit kostenlosen Erweiterungen, Regelvarianten und neuen Ideen. Es ist also zunächst einmal sichergestellt, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;so schnell  nicht langweilig wird. Die Webseite ist (meiner Meinung nach) zwar etwas "unaufgeräumt", weil dort eine ganze Menge Material auf fast schon zu kleinem Raum präsentiert wird, aber bei der Qualität des gebotenen bin ich gerne bereit darüber hinwegzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael Schacht ist es nach so hervorragenden Spielen wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hansa&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Knatsch &lt;/span&gt;und vor allen anderen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kardinal &amp; König&lt;/span&gt; sehr zu gönnen, endlich einmal die Anerkennung der Jury zu gewinnen. Er entwickelt Spiele von sehr unterschiedlicher Spieltiefe und Anspruchshöhe, ich habe in den vielen Spielen, die ich von ihm schon gespielt habe, nur sehr wenige gefunden, die mir &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht &lt;/span&gt;gefallen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einkaufsquelle: Amazon.de - &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000R3G914?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000R3G914"&gt;Zooloretto. Spiel des Jahres 2007&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=B000R3G914" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;ist ein würdiger Preisträger. Die anderen Kandidaten, die am 20. Mai auf der Nominierungsliste benannt wurden, waren zwar durchweg (naja, gut, vielleicht mit Ausnahme von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Dieb von Bagdad&lt;/span&gt;") sehr gute Spiele, jedoch ist &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto &lt;/span&gt;die beste Wahl gewesen, wenn man sich die Wünsche und Zielsetzungen der Jury ansieht. Dort geht es nämlich in erster Linie nicht um die Benennung des besten Spiels eines Jahrgangs, sondern:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Zielsetzung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die im Rahmen des Kritikerpreises "Spiel des Jahres" verliehenen Auszeichnungen sollen das Kulturgut Spiel fördern, den Gedanken des Spielens im Familien- und Freundeskreis beleben und eine Orientierungshilfe im großen Spieleangebot geben.&lt;/blockquote&gt;Diese benannte Zielsetzung muss man bei der Beurteilung der Leistung der Jury immer im Hinterkopf behalten. Es geht nicht darum, dass tollste Spiel seit der Erfindung des Holzwarenwürfels zu prämieren. Es geht darum Familien und Freunde an einem Tisch zu versammeln und ihnen ein wenig von der Faszination des "Spielens" zu vermitteln. Spätestens an dieser Stelle kommt natürlich immer Widerspruch auf. Frei nach dem Motto: "Aber &lt;mein&gt; ist doch gar nicht so kompliziert, ich kann das Spiel in max. 5 Minuten erklären!" Dieser Einwand verkennt aber die Situation. Die Leute, die sich an diesen Diskussionen beteiligen sind auf keinen Fall der Maßstab. Ich kann(!) "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Baumeister von Arkadia&lt;/span&gt;" oder "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jenseits von Theben&lt;/span&gt;" in 5 (na gut, 10) Minuten an meine aufmerksamen Mitspieler vermitteln. Danach, weil ich während des Spiels auf die Einhaltung der Regeln achte und alles im Blick habe, wird das Spiel gut funktionieren, flott gespielt werden und allen Spaß machen. Aber mich gibt es nur einmal. Du kannst das auch, damit sind wir schon zu zweit. Aber dann? Nicht jede Familie hat einen &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/spielerterminologie-alpha-spieler.html"&gt;Alpha-Spieler&lt;/a&gt; im Schrank oder auf Abruf bereit. Die meisten Familien die ich kenne sind nicht in der Lage sich eine 5 seitige Regel anzueignen und danach flüssig ein Spiel zu spielen. Ich erinnere mich mit Grauen an die Mitte der 80er Jahres und meine ersten Versuche mit Junta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uli Blenneman von Phalanx Games hat auf &lt;a href="http://www.reich-der-spiele.de/specials/Jury-Kommentar-Blennemann.php"&gt;reich-der-spiele.de&lt;/a&gt; einen Gastkommentar veröffentlicht, wo er eine andere Stoßrichtung gegen die Jury vorgibt. Seiner Meinung nach schlägt die Jury deswegen einen falschen Weg ein, weil sie alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner (also die Einfachheit der Spielregeln und der geringe Anspruch) reduziert und damit niemandem hilft. Seiner Meinung nach werden dadurch einerseits die Familien nicht unterstützt, da sie nur "einfache" Spiele vorgesetzt bekommen und die Vielfalt unseres Hobbys nur am Rande und mit viel Glück erahnen können. Andererseits hilft die Jury sich aber auch nicht selbst, da sie eben nicht das Kulturgut "Spiel" fördert sondern auf banale Hausmannskost herabsetzt. Sein Lösungsansatz ist, die Berücksichtigung der niedrigen Einstiegshürde fallen zu lassen und "richtige" Spiele zu nominieren. Er sagt, da sowieso die Mehrzahl der gekauften Spiel des Jahres Geschenke ungespielt in die Schränke wandert, könne man auch ein komplexeres, anspruchsvolleres und interessanteres Spiel prämieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube Uli verkennt dabei, die Bedeutung der "Spiel des Jahres" Auszeichnung, die in den letzten 20 Jahren aufgebaut worden ist. Die Käufer verlassen sich darauf, dass im Karton mit dem Pöppel ein einfach zu verstehendes und nicht zu komplexes Spiel enthalten ist. Diese Vertrauensbildung nun wieder neu zu beginnen, indem man diese Prämisse über den Haufen wirft, ist kein guter Ansatz. Eine langsame Migration zu diesen neuen Anforderungen könnte zwar funktionieren, würde aber auch wiederum einem langsamen austrocknen der Zielgruppe gegenüberstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist sie wieder: die Zielgruppe. Das ist alles worum es sich hier dreht. In der heutigen Zeit (Achtung, Kulturpessimismus) will niemand, der noch nicht an die Spiele herangeführt worden ist, 30 Minuten mit der Lektüre von Regeln verplempern. Wer vorher nicht weiß, ob ihm die Tätigkeit "Brettspielen" überhaupt Spaß machen wird, liest keine Regeln, erarbeitet sich kein Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lernen wir daraus: Um die fomulierten Ziele der Jury zu erreichen genügt es nicht, jedes Jahr ein "Spiel des Jahres" zu prämieren, um das Kulturgut "Spiel" zu fördern. So wie es im Moment gelebt wird, sorgt der Pöppel für 5 Minuten in der Tagesschau, drei bis fünf Zeitungsartikel in regionalen Presseorganen und einen mächtigen Umsatz im Weihnachtsgeschäft. Dadurch wird dem Verlag geholfen, mehr aber auch nicht. Das Spiel des Jahres ist also Wirtschaftshilfe für eine einzelne Branche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heißt das für mich? Ich werde auch in Zukunft die Prämierung anerkennend zur Kenntnis nehmen, wissend nicken und weitergehen. Das Spiel des Jahres hat für mich wenig Relevanz. Man kann unglaublich gut über die Auswahl der ausgezeichneten Spiele diskutieren, aber das wird irgendwann langweilig. Viel interessanter ist eine Diskussion der Auszeichnung selbst. Reicht es, einen Pöppel zu verteilen und sich dann für ein Jahr aus der Aufmerksamkeit zu verabschieden? Ich glaube nicht. Das Kulturgut "Spiel" wird so nicht wirklich gefördert. Wäre es nicht viel interessanter zusätzliche Mittel und Wege zu finden, wie den Spielen an sich mehr Aufmerksamkeit zukommen könnte? Das wird nicht durch die Erfindung neuer Spielepreise, zusätzlicher Auszeichnungen und Abstimmungen im Internet geschehen. Aber was ist die Alternative?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insofern mache ich mich jetzt an die erste Begutachtung der Neuheiten für Essen 2007. Am 18. Oktober öffnen die Messetore! Das ist eine Veranstaltung für mich. Da bin ich Zielgruppe, da darf ich sein. Vielleicht findet sich ja ein Weg.&lt;/mein&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-5758660629002442323?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/5758660629002442323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/06/das-spiel-des-jahres-2007-ist.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/5758660629002442323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/5758660629002442323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/06/das-spiel-des-jahres-2007-ist.html' title='Das Spiel des Jahres 2007 ist Zooloretto'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-6760525170187973150</id><published>2007-06-04T13:08:00.000+02:00</published><updated>2007-06-04T13:13:40.888+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><title type='text'>News: Umfrage zu Qualität der Frühjahrs-Neuheiten</title><content type='html'>Gut drei Monate nach der Spielwarenmesse in Nürnberg sind viele, wenn nicht die meisten der dort vorgestellten Neuheiten in den Läden erhältlich und wurden von den Spielern der Nation getestet. Das haben die Kollegen von der &lt;a href="http://www.spielbar.com/"&gt;spielbar.com&lt;/a&gt; zum Anlass genommen, wieder mit ihrer bewährten Webumfrage "&lt;a href="http://www.spielbar.com/umfrage/reg.php"&gt;Spieleneuheiten Frühjahr 2007&lt;/a&gt;" an den Start zu gehen. Die Ergebnisse (auch die der älteren Umfragen) werden dort nach Abschluß der Abstimmung bekanntgegeben. Die Stimmabgabe ist bis einschließlich zum 17. Juni möglich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-6760525170187973150?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/6760525170187973150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/06/news-umfrage-zu-qualitt-der-frhjahrs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/6760525170187973150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/6760525170187973150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/06/news-umfrage-zu-qualitt-der-frhjahrs.html' title='News: Umfrage zu Qualität der Frühjahrs-Neuheiten'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-2123626089723555395</id><published>2007-05-29T21:00:00.000+02:00</published><updated>2007-05-29T21:00:39.266+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Comeback-Spiel</title><content type='html'>In den letzten Wochen habe ich darüber nachgedacht, dass es mir vergleichsweise selten passiert, dass ich von einem Spiel zunächst überhaupt nicht begeistert bin, dies sich bei erneutem Spielen jedoch plötzlich ändert. Solche Spiele nenne ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Comeback-Spiele&lt;/span&gt;, weil sie, nachdem sie schon nahezu aussichtslos hinten gelegen haben, dennoch als Sieger durchs Ziel gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich passiert mir das nur "vergleichsweise selten", da ich gemein bin und vermeintlich schlechten Spielen nicht häufig eine zweite Chance gebe. Ich bin, wie schon mal erwähnt, ein Neuheiten-Junkie. Immerhin fallen mir aber dennoch ein paar Titel ein, die ich ohne Probleme in diese Kategorie einsortieren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.de/olav.mueller/Spiele/photo#5070056805086489666"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: right; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.de/image/olav.mueller/Rlx1zUo7bEI/AAAAAAAAAVU/8_5_-bV4vLg/IMG_0002.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da wäre vor allen anderen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Herr der Ringe&lt;/span&gt;" von Reiner Knizia, erschienen 2000 bei Kosmos. Wer mich heute kennt, mag es kaum glauben, zählt "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Herr der Ringe&lt;/span&gt;" doch zu einem meiner Lieblingsspiele, aber als ich es im Oktober 2000 auf der Messe in Essen zum ersten Mal gespielt habe, ist es absolut und komplett durchgefallen. Vielleicht war die Kooperation damals nichts für uns, vielleicht war es am Sonntag, dem vierten Tag der Messe, einfach nicht der richtige Zeitpunkt ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich liegt es aber auch daran, dass die erste Partie persönlich ein ziemlicher Reinfall war. Wir hatten einen Mitspieler am Tisch, der der Idee der Kooperation nichts abgewinnen konnte und das Spiel sozusagen "austesten" wollte, ob es diesbezüglich stabil ist. Erkenntnis: Ja, das Spiel ist stabil gegen unkooperatives Vorgehen. Dann gewinnt halt einfach Sauron und die Hobbits verenden jämmerlich in Moria. Spaß macht es dadurch aber überhaupt keinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So habe &lt;span&gt;ich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zwei(!) &lt;/span&gt;Jahre gebraucht, bis ich mir das Spiel tatsächlich zugelegt und ihm eine zweite Chance zugestanden habe. Ich bin glücklich, dass ich das gemacht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Comeback-Spiele &lt;/span&gt;in meinem Schrank sind "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bluff&lt;/span&gt;" von Richard Borg, erschienen bei F. X. Schmid und "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mississippi Queen&lt;/span&gt;" von Werner Hodel, erschienen bei Goldsieber. Beides Spiele, die den jeweiligen Verlagen den sehnlich erwünschten Pöppel und den Titel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Spiel des Jahres"&lt;/span&gt; einbrachten. Beides Spiele, die ich in meiner eher elitären "Bloß kein Glückselement und bitte nichts weniger komplexes als Republic of Rome"-Phase auf den Tisch bekam. Damals (in meiner naiven Spielerjungend) war ich noch der Überzeugung, dass das beste Spiel eines Jahrgangs durch den Pöppel auszuzeichnen sei und dementsprechend von den beiden Erlebnissen herbe enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.de/olav.mueller/Spiele/photo#5070056968295246930"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh3.google.de/image/olav.mueller/Rlx180o7bFI/AAAAAAAAAVc/KNXB3ldrYwo/IMG_0002.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier war das Problem also eine nicht erfüllte Erwartungshaltung. Dafür kann das Spiel natürlich nichts, aber das muss man als Spieler natürlich erst lernen. Mit meiner heutigen, erspielten Altersweisheit sehe ich, dass beide Titel im jeweiligen Jahr eine gute Wahl der Jury waren. Damals habe ich an der Welt gezweifelt und lieber noch eine Partie "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Civilization&lt;/span&gt;" gespielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bluff&lt;/span&gt;" ist ein zeitloser Geniestreich, der eine ganze Anzahl von unterschiedlichen Fähigkeiten fordert. Unter Stress zu Bluffen (wer hätte das gedacht), ein gutes Pokerface, eine gehörige Portion Glück, taktisches Geschick und eine gute Einschätzung der Mitspieler sind hier unbedingt notwendig. "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mississippi Queen&lt;/span&gt;" hingegen ist einfach ein nettes Familienspiel, das ich, wenn ich drüber nachdenke, längst mal wieder spielen müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich möchte ich noch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;StreetSoccer&lt;/span&gt;" von Corné van Moorsel, erschienen 2002 bei Cwali erwähnen. Mit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;StreetSoccer&lt;/span&gt;" bin ich zunächst überhaupt nicht warm geworden, weil die Regeln mir (wiederum) fast zu simpel waren. Darüber hinaus hatte es auch noch ein Fußball-Thema, womit man mich ziemlich sicher vom Tisch verjagen kann. Ausprobiert habe ich es dann zunächst online. Erst auf &lt;a href="http://www.littlegolem.net/"&gt;littlegolem.net&lt;/a&gt; und später in der &lt;a href="http://www.brettspielwelt.de/"&gt;BrettSpielWelt&lt;/a&gt;, wo ich mich im Laufe der Zeit davon überzeugen konnte, dass in dieser kleinen Schachtel viel mehr steckt als ein glücksabhängiges Herumkicken. Die taktischen Finessen, die ich ab und an immer noch entdecke, machen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;StreetSoccer&lt;/span&gt;" zu einem guten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Comeback-Spiel&lt;/span&gt;.&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Noch kurz etwas technisches: Wie der geneigte Leser sicherlich bemerkt hat, gibt es seit ein paar Tagen unter meinem Kurzprofil auf der rechten Seite eine kleine Liste der Spiele, die ich als letztes auf dem Tisch hatte. Dieser überaus nützliche Service wird durch ein kleines JavaScript ermöglicht, das man als registrierter Benutzer auf dem &lt;a href="http://boardgamegeek.com/"&gt;BoardGameGeek&lt;/a&gt; bekommt. Dort trage ich regelmäßig in meinem Profil die gespielten Spiele ein und bewerte sie dann auch oft sofort auf der BGG-Skala von 1 bis 10.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Du also unter "Jüngst gespielt ..." keine Bildchen von Spielen siehst, dann trau Dich und schalte kurz mal JavaScript ein ... kein unbedingt notwendiges Feature, aber schön.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-2123626089723555395?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/2123626089723555395/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/spielerterminologie-comeback-spiel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2123626089723555395'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2123626089723555395'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/spielerterminologie-comeback-spiel.html' title='Spielerterminologie: Comeback-Spiel'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7136739310145252518</id><published>2007-05-13T23:30:00.000+02:00</published><updated>2007-05-15T23:22:10.722+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzrezensionen'/><title type='text'>Herner Spielewahnsinn 2007</title><content type='html'>An diesem Wochenende war der Terminkalender mal wieder richtig voll. Zum Glück wurde auch ein wenig gespielt und zwar in Herne. Wiederum habe ich mit ein paar Mitspielern die Gelegenheit genutzt, den Rucksack gepackt und den Zug ins Ruhrgebiet genommen, um auf diesem wirklich schönen und übersichtlichen Spielewochenende ein paar Bonusstunden Spaß zu erleben. Der &lt;a href="http://www2.herne.de/spielezentrum/Wahnsinn/wahnsinn.html"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spielewahnsinn&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, der meistens so gegen Mitte Mai des Jahres ausgerichtet wird, liegt kalendarisch in einer ludophilen Trockenzeit. Die Messe in Nürnberg ist seit ein paar Wochen vorbei und so langsam kommen die ersten, dort vorgestellten Neuheiten auf den Spieltisch, Essen ist noch Monate in der Zukunft ... da kommt ein Nachmittag im Kulturzentrum gerade Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir gefällt die Veranstaltung deswegen so gut, weil man dort einerseits viele Spiele ausprobieren kann, die gerade erst frisch vom Drucker kommen und teilweise noch nicht in der Auslieferung sind, andererseits aber auch Prototypen und Ideen präsentiert werden, um schon mal ein wenig Sehnsucht für den Herbst vorzubereiten. Was haben wir gespielt? Ein paar Kleinigkeiten, über die ich im Folgenden zwei oder drei Sätze verlieren möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zanzibar&lt;/span&gt;" von Franz-Benno Delonge, erschienen bei Winning Moves&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064159901813842034"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.com/image/olav.mueller/RkeCmYFkIHI/AAAAAAAAAT0/zGQNuPlwF8c/IMG_0009.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser erstes Spiel des Tages war diese kleine Neuerscheinung, die auf einer Insel im Indischen Ozean spielt. Jeder der 2 bis 5 Spieler versucht durch taktische Züge seiner bis zu 6 Spielfiguren seine bis zu zwei Aufträge pro Runde zu erfüllen, um möglichst viele Punkte zu bekommen. Die Spielfiguren haben dabei die interessante Fähigkeit kleinere, gegnerische Figuren ein Feld weit verdrängen zu können. Die Reichweite einer Figur nimmt dabei mit ihrer Größe stetig ab, so dass die schnellsten Läufer am häufigsten herumgeschubst werden. Die Aufträge werden zufällig aus einem persönlichen Zugstapel gezogen, so dass man niemals sicher sein kann, welche Position am Ende der nächsten Spielrunde anzustreben ist. Wir haben das Spiel zu dritt gespielt und keiner von uns war so richtig überzeugt. Einerseits sitzt man während der Züge der Mitspieler tatenlos herum, da es sich wirklich nicht lohnt, irgendetwas zu planen (bis ich wieder dran bin, hat sich die Situation auf dem Spielfeld grundlegend geändert), andererseits kann man in seinem Zug zwar ein wenig herumschubsen, es ist aber nicht wirklich absehbar, ob das den Gegnern jetzt wirklich schadet, oder vielleicht sogar hilft. Für die Möglichkeiten, die das Spiel bietet, hat es uns einfach zu lang gedauert und zu wenig Einflussmöglichkeiten geboten. Fazit: Kein Kauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Jenseits von Theben&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;" von Peter Prinz, erschienen bei Queen Games&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064160000598089858"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.com/image/olav.mueller/RkeCsIFkIII/AAAAAAAAAT8/OgbfrWLlozU/IMG_0012.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Danach haben wir uns dem Stand von Queen Games zugewandt. Nachdem ich schon auf der letzten und vorletzten Spielemesse versucht hatte, eine Partie "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jenseits von Theben&lt;/span&gt;" zu spielen, konnte ich nun endlich einen Erfolg verbuchen und die Neuauflage von Queen Games einer kleinen Probe unterziehen. Es hat mir sehr gut gefallen. Die freundliche Erklärerin war fachkundig genug, um uns die Unterschiede zum "Original" aufzuzeigen, so dass ich nun einen gewissen Eindruck von den Schwierigkeiten der Vorversion habe und froh bin, mit meinem Kauf bis dahin gewartet zu haben. Das Spiel sieht einfach schön aus, der Zugmechanismus auf der Zeitleiste ist hinreichend innovativ ("&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Neuland&lt;/span&gt;" von eggertspiele fällt mir noch auf Anhieb ein, aber sonst?) und das Thema gefällt mir hinreißend gut. Archäologie ist zumindest nicht schon Dutzende Male in meinen Spieleregalen vertreten. Fazit: Mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Deutschland - Finden Sie Minden!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;" von Günter Burkhardt, erschienen bei Kosmos&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064160348490440850"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh5.google.com/image/olav.mueller/RkeDAYFkIJI/AAAAAAAAAUE/yEyToWA-IKc/IMG_0015.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Anlesen von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Deutschland - Finden Sie Minden!&lt;/span&gt;" mussten wir natürlich direkt an "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ausgerechnet Buxtehude&lt;/span&gt;" von Uwe Rapp und Berhard Lach, erschienen bei HUCH &amp; friends, denken. Bei beiden Spielen geht es darum, mit meinem kaum vorhandenen Geographiewissen zu punkten. Während "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ausgerechnet Buxtehude&lt;/span&gt;" aber im Endeffekt eher als Bluffspiel verkauft werden kann, hat man bei "Minden" einen echten Vorteil, wenn man die Städte in Deutschland auf der Landkarte präzise einsortieren kann. Es gibt zwar auch eine Profiversion, wo die Plazierung der anderen Spieler angezweifelt werden kann, aber die haben wir in unserer ersten Partie nicht verwendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Jede Runde abschätzen zu müssen, wie sicher ich mir bei meinem Tipp bin, um vielleicht auch aus einem eher schlechten Verständnis der Städte und Gebiete unseres Landes noch einen einzelnen Punkt herauszuschlagen, bzw. durch viel Risiko auch mal das Vierfache an Punkten zu kassieren, reizt mich. Besonders aufgefallen ist mir, wie hilfreich die große, farbige Landkarte (auch genannt: der Spielplan) hier war. Durch die wenigen Referenzpunkte auf der Karte und ein wenig gesunden Menschenverstand kann man eine Menge raten. Fazit: Ich würde gerne die Variante mit dem Anzweifeln spielen, bevor ich mich zum Kauf entscheide, da reine Wissensspiele bei uns im Allgemeinen nicht so gut ankommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Zeitalter der Entdeckungen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;" von Alfred Viktor Schulz, erschienen bei Phalanx&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064160473044492450"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh6.google.com/image/olav.mueller/RkeDHoFkIKI/AAAAAAAAAUM/Bdxy95gcVVg/IMG_0017.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dieses Spiel hat mich wirklich überrascht. Ich hatte im Vorfeld schon ein oder zwei positivere Bemerkungen gelesen, war von der Beschreibung aber alles andere als angetan. "Kartenablegespiel mit aufgesetztem Thema" war meine Befürchtung. Diese wurden glücklicherweise überhaupt nicht bestätigt. Spannende, nicht-offensichtliche (zumindest für uns im ersten Spiel) Entscheidungen in genau der richtigen Dosierung zeichnen diese Neuheit aus. Die Tatsache, dass jeder ein eigenes Bonuspunkteziel besitzt verlangt von jedem Spieler eine andere Fokussierung. Ich glaube erkannt zu haben (sicherlich nicht als Erster), dass dies dafür sorgt, das jeder anders an seine Züge herangehen muss und das Spiel auf diese Art und Weise spannend bleibt. Die umkomplizierten Regeln und die gute graphische Gestaltung machen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zeitalter der Entdeckungen&lt;/span&gt;" zu meiner Entdeckung des Spielewahnsinns. Fazit: Direkt mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Zooloretto&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;" von Michael Schacht, erschienen bei Abacus Spiele&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://picasaweb.google.com/olav.mueller/Spielewahnsinn2007/photo#5064160550353903794"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px;" src="http://lh4.google.com/image/olav.mueller/RkeDMIFkILI/AAAAAAAAAUU/u8rwcSas2Zo/IMG_0019.jpg?imgmax=912" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schließlich haben wir dann auch noch einen Tisch mit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zooloretto&lt;/span&gt;" gefunden. Hier handelt es sich bekanntlich um die Brettspielversion des Kartenspiels "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Coloretto&lt;/span&gt;" aus dem Jahr 2003. Ich muss sagen, dass die Umsetzung hervorragend gelungen ist. Normalerweise bin ich solchen "Das Brettspiel nach dem Kartenspiel" gegenüber (ähnlich &lt;a href="http://www.spielbar.com/wordpress/2007/05/06/202"&gt;Peer&lt;/a&gt;) nicht besonders freundlich gestimmt. Meistens, wie zum Beispiel beim "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tanz der Hornochsen&lt;/span&gt;" von Wolfgang Kramer bringt mir das Brettspiel nicht genug neue Elemente mit, um den höheren Preis und den Regalplatz zu rechtfertigen. Hier ist das anders. Zwei neue Spielelemente (Geld und die Topologie der Gehege) ergänzen sich hervorragend mit dem aufgesetzten Thema. Diese haben ein nettes Absackerkartenspiel zu einem leichtgewichtigen und flotten Brettspiel aufgewertet. Mir gefallen speziell die zusätzlichen Möglichkeiten, die die Geldaktionen bieten, sehr gut. Sie haben eine neue taktische Ebene eingezogen, die im Kartenspiel einfach unpassend gewesen wäre. Fazit: Ein guter Spiel des Jahres-Kandidat. Wird sicherlich in einer meiner kommenden Bestellungen enthalten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Weitere unsortierte Eindrücke&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Lautsprecheranlage war viel zu laut. Besonders die Ansagen und Kommentare des scheinbar zur Zeit unvermeidlichen Pokerturniers waren kaum zu ertragen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die beiden Prototypen von eggertspiele haben wir uns von Tobias Stapelfeldt zwar kurz erklären lassen, mangels Zeit aber nicht mehr angespielt:&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einerseits war da das Spiel "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kuba&lt;/span&gt;", wo es um Warenproduktion, Rollen, Verschiffen und Gebäudebauten geht, klingt nicht nur so als habe es eine gewisse Ähnlichkeit mit Puerto Rico, es wurde uns auch noch sehr anlehnend erklärt. Könnte sehr interessant werden.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Andererseits sieht der dritte Teil von Mac Gerdts Rondell-Serie auch sehr vielversprechend aus. Kirchenbau in Hamburg. Der Clou für mich war hier, dass man sich im Laufe des Spiels ein Siegpunkteprofil durch Plättchen zusammen sammelt und  diese irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt werten kann. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wir hatten dann kurz vor Toresschluss noch eine sehr interessante Diskussion mit Günter Cornett über das satirische Spiel "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;War on Terror&lt;/span&gt;" von Terrorbull Games. Ich hatte die Regeln vor einiger Zeit schon mal im Netz gefunden und gelesen und würde das Spiel sehr gerne mal spielen. Besonders deswegen, um mir ein Bild davon machen zu können, ob hinter der provozierenden Fassade vielleicht sogar ein gutes Spiel steckt. Das habe ich aber noch nicht geschafft.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ist es es wert zu erwähnen, dass ich von den in Herne gespielten Spielen jedes gewonnen habe? Vermutlich nicht, aber ich tue es trotzdem ...&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7136739310145252518?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7136739310145252518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/herner-spielewahnsinn-2007.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7136739310145252518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7136739310145252518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/herner-spielewahnsinn-2007.html' title='Herner Spielewahnsinn 2007'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7482470237887227380</id><published>2007-05-10T00:00:00.000+02:00</published><updated>2007-05-16T16:45:03.648+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><title type='text'>News: Abstimmung zum Deutschen Spiele Preis gestartet</title><content type='html'>In den kommenden Wochen, bis zum 31. Juli, können die Spieler der Nation wieder über den &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Deutschen Spiele Preis&lt;/span&gt; entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1990 wird dieser viel beachtete Preis jährlich durch eine Abstimmung per Stimmkarte und (in den letzten Jahren) per Formular im Internet vergeben. Dabei gilt es, sowohl das beste Familien- und Erwachsenenspiel als auch das beste Kinderspiel des vergangenen Spielejahrgangs zu bestimmen. Unter allen Teilnehmern der Wahl werden zusätzlich Spiele und Eintrittskarten für die Spielemesse in Essen verlost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Link: &lt;a href="http://www.deutscherspielepreis.de/index.php4"&gt;Deutscher Spiele Preis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Favorit: Ganz klar "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Notre Dame&lt;/span&gt;" von Stefan Feld, erschienen bei &lt;a href="http://aleaspiele.de/Pages/Title/"&gt;Alea&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7482470237887227380?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7482470237887227380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/news-abstimmung-zum-deutschen-spiele.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7482470237887227380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7482470237887227380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/05/news-abstimmung-zum-deutschen-spiele.html' title='News: Abstimmung zum Deutschen Spiele Preis gestartet'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-3858418663963221774</id><published>2007-04-27T18:26:00.000+02:00</published><updated>2007-04-27T18:26:02.450+02:00</updated><title type='text'>BattleLure - die süßeste Verführung</title><content type='html'>Ich gebe es zu, ich habe es &lt;a href="http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&amp;i=157838&amp;amp;t=157720&amp;"&gt;immer noch nicht gespielt&lt;/a&gt;. Aber natürlich habe ich trotzdem eine Meinung zu "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;BattleLore&lt;/span&gt;" von Richard Borg erschienen 2006 bei &lt;a href="http://www.daysofwonder.com/"&gt;Days of Wonder&lt;/a&gt;. BattleLore spricht ein paar meiner niedersten Instinkte an:&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Es spielt in einem Fantasy- /verbrämten Mittelaltersetting&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es sieht unglaublich gut aus&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es ist sammelbar, erweiterbar und ausbaubar&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Das sind alles schlimme Dinge. Noch vor 2 Jahren hätte ich längst die wehenden Fahnen gestrichen und wäre dem Spiel geifernd hinterher gelaufen. Dass ich es so lange (6 Monate?) geschafft habe, der Versuchung zu widerstehen, lässt mich hoffen, dass ich das Schlimmste überstanden habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://blog.battlelore.com/"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://blog.battlelore.com/wp-content/uploads/2006/09/bl_boxfront_de.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;BattleLore bietet eine ganze Menge. Das Spielsystem ist von Anfang an darauf ausgelegt, an Hand von unzähligen Szenarien und kleinen sowie großen Erweiterungen interessant zu bleiben. Schon im Grundspiel selbst sind im Szenarioband unterschiedlichste Herausforderungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu finden. Dies sind bspw. rein "historische" Szenarien, also ohne jeglichen Einfluss von Magie oder Fantasyrassen bzw. später auch magisch angehauchte Schlachtaufstellungen, mit Zauberern, Priestern und Feuerbällen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade diese Variabilität empfinde ich persönlich leider aber auch schon als Nachteil. Bei einer so großen Anzahl von Spielen, die sich in meinen Spieleregalen tummeln, sähe ich keine Chance die Möglichkeiten der Box auszureizen. Ein weiterer, komplett persönlicher Nachteil von BattleLore ist die Beschränkung auf nur zwei Spieler. Es handelt sich zwar nicht um ein &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/abstrakte-2-personen-spiele-sind-mir-zu.html"&gt;abstraktes 2-Personen Spiel&lt;/a&gt;, aber ich spiele einfach lieber mit mehreren Personen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Anmerkung: Ja, ich weiß. Es gibt eine Möglichkeit, mit mehreren Personen auf einer Seite sozusagen in Teams zu spielen. Das kenne ich auch schon von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Memoir '44&lt;/span&gt;. Das meine ich aber nicht. Das ist einfach nicht dasselbe.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe für Days of Wonder, dass dieses Konzept aufgeht. Mir persönlich bietet diese Herangehensweise jedoch zu wenig oder vielleicht gerade zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum schreibe ich trotzdem darüber? Weil mich die Idee natürlich dennoch fasziniert. Days of Wonder hat über mehrere Jahre hinweg dieses Spiel vorbereitet. Als Richard Borg mit der ersten Version dieses Spiels vorstellig wurde, war es für den Verlag einfach zu komplex. Eine zu mächtige Herausforderung. Zunächst wurde die Welt kleinen Schritten (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Memoir '44&lt;/span&gt; und die zugehörigen Erweiterungen) auf dieses Spiel vorbereitet und der Geldsegen durch den Titel "Spiel des Jahres" für &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zug um Zug&lt;/span&gt; hat sicherlich auch nicht geschadet. Days of Wonder hat, wenn man die Entwicklung des Verlags über die Jahre hinweg betrachtet, durch immer opulentere Spiele viel Erfahrung gerade im Segment der überdurchschnittlich ausgestatteten Brettspiele erlangt. Dies wird nun durch BattleLore abgerundet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Grund für die ausgeübte Faszination ist die Tatsache, dass BattleLore endlich mal wieder einen Kontrapunkt zur Schnelllebigkeit des Spielemarktes zu setzen versucht. Wenn der Verlag seine Karten richtig ausspielt und auf lange Sicht auch neue Spieler an dieses System binden kann, wird sich das sicherlich lohnen. Viel zu viele Spiele verschwinden heutzutage nach wenigen Monaten schon wieder aus den Regalen. Natürlich deswegen weil sehr schnell gute und evtl. bessere Spiele nachkommen. Das ist ganz normal. Ein Spiel im Markt zu plazieren, das sich den Regalplatz mit kurzlebigen Exemplare wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Turmbau zu Babel&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mexica&lt;/span&gt; oder zukünftigen Spielen teilt, aber dennoch durch die geplante Kontinuität einen hohen Wiedererkennungswert besitzt, kann eigentlich nur von Vorteil sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sich dieser Erfolg einstellt, muss es Days of Wonder jedoch tatsächlich schaffen, die Spieler der ersten Stunde bei der Stange zu halten und vor allem regelmäßig neue Spieler zu gewinnen. In welchem Maße das gelingt, bleibt abzuwarten. Probleme sehe ich da vor allem bei der Anfangsinvestition, die zukünftige Spieler bereit sind zu bezahlen. Wer in 5 Jahren in das BattleLore System einsteigt, möchte sicherlich nicht alle bisherigen Erweiterungen nachkaufen. Hier braucht es dringend eine gute Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde BattleLore objektiv distanziert und vor allem interessiert weiterverfolgen. Vielleicht, ja, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;VIELLEICHT&lt;/span&gt; traue ich mich sogar irgendwann mal es zu spielen. Ohne Angst haben zu müssen, dieser süßen Versuchung zu erliegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-3858418663963221774?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/3858418663963221774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/battlelure-die-seste-verfhrung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3858418663963221774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3858418663963221774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/battlelure-die-seste-verfhrung.html' title='BattleLure - die süßeste Verführung'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-8043204832995221553</id><published>2007-04-12T13:44:00.000+02:00</published><updated>2007-04-12T13:56:59.740+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='faq'/><title type='text'>Astoria FAQ: eine unendliche Geschichte?</title><content type='html'>Ich wollte nochmal schnell was zu "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Astoria&lt;/span&gt;", erschienen im Oktober 2006 bei &lt;a href="http://www.roleetstrategie.com/"&gt;Role et Strategie Editions&lt;/a&gt;, sagen. Am &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/glasperlen-und-edelsteine.html"&gt;3. November 2006&lt;/a&gt; schrieb ich noch ziemlich gutgläubig:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die freundlichen Leute von Role et Strategie Edition sind aber sehr zuvorkommend, wenn man sich mit Regelfragen an sie wendet, so das sich hoffe in den nächsten Tagen zumindest eine kleine FAQ irgendwo hochladen zu können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat sich im Nachhinein leider als zu blauäugig herausgestellt. Ich habe seit diesem Kontakt keinerlei Antworten mehr aus Frankreich bekommen. An verschiedenen Stellen des Netzes sind aber immer wieder winzige News-Schnipsel aufgetaucht, dass eine neue Version der Spielregel wohl in Arbeit sei und eine offizielle FAQ kurz vor der Fertigstellung stehe ... seit nunmehr 5 Monaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir dauert das nun endlich zu lange und ich habe mich entschlossen meine eigenen, zusammengefassten Fragen (und Antworten) auf dem BoardGameGeek ohne offiziellen Segen &lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/fileinfo.php?fileid=23575"&gt;zur Verfügung zu stellen&lt;/a&gt;. Ich hoffe es gibt noch irgendjemanden den das interessiert. Das Spiel ist nämlich eigentlich wirklich gut (zumindest das "Epische Spiel", die "Kombiversion" habe ich immer noch nicht ausprobiert).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-8043204832995221553?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/8043204832995221553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/astoria-faq-eine-unendliche-geschichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8043204832995221553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8043204832995221553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/astoria-faq-eine-unendliche-geschichte.html' title='Astoria FAQ: eine unendliche Geschichte?'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-4973209003959987966</id><published>2007-04-11T20:27:00.000+02:00</published><updated>2007-04-12T15:26:02.145+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bücher'/><title type='text'>Bücher über Spiele</title><content type='html'>&lt;div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"&gt;Brettspiele kann man nicht nur ganz phantastisch spielen, nein, man kann sich auch etliche Stunden lang in diversen Büchern &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;über&lt;/span&gt; Spiele verlieren. Im Folgenden habe ich eine kleine Auswahl aus dem Abschnitt meines Bücherregals getroffen, der sich ausschließlich mit Spielen beschäftigt. Denn: Natürlich habe ich auch dazu was zu sagen. Ich hab' einfach eine Meinung zu allem. Jedoch beschreibe ich hier ausschließlich Bücher, die mir gut gefallen haben. Ich sehe keinen Sinn darin, in diesem Zusammenhang von einzelnen Büchern abzuraten. Wenn ein bestimmtes Werk also nicht in dieser Liste auftaucht, heißt das entweder, dass ich es nicht kenne oder dass ich es schlecht finde ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="30%"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal der Klassiker: &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3980679209?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3980679209"&gt;"Das Spiele-Buch"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=3980679209" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von Erwin Glonnegger gilt nicht umsonst als das Standardwerk für die Geschichte und Entwicklung von Brettspielen. Endlich wieder erschienen 1999 im Drei Magier Verlag in einer hervorragend bearbeiteten Neuauflage ist dieses Buch einfach eine Augenweide zum Schmökern oder ein großartiger Fundus von interessanten Informationen über die Ursprünge der ältesten Spiele der Menschheit bis hin zu neuzeitlichen Entwicklungen der letzten Jahre. Auf knapp 300 Seiten vermittelt Erwin Glonnegger, der bis 1985 insgesamt über 35 Jahre für den Ravensburger-Verlag tätig war, eine tiefgründige Liebe zum Detail für jedes der vielen Spiele. Ungezählte Photos vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt, die die Welt der Brettspiele zu bieten hat. Ein tolles Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In eine ganz andere Kerbe schlägt &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/389994058X?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=389994058X"&gt;"Die große Humboldt-Enzyklopädie der Kartenspiele"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=389994058X" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von Hugo Kastner und Gerald K. Folkvord, erschienen 2005 bei Humboldt. Die Autoren haben in mühevoller Kleinarbeit ein lexikalisches Nachschlagewerk für die Kartenspiele der Welt zusammengestellt. Grob vorsortiert nach Typen wie Stich-, Sammel- oder Bluffspielen bietet das Buch auf über 500 Seiten zu jedem beschriebenen Kartenspiel einen kurzen Abriss über die jeweiligen Regeln und etliche Varianten. Bei vielen Spielen wird zudem kurz auf die Geschichte und (wo bekannt) die Entwicklung des jeweiligen Regelwerkes eingegangen und Verknüpfungen zu anderen Spielen im Buch nachgegangen. Anders als "Das Spiele-Buch" ist diese Enzyklopädie dafür kaum bebildert. Kleine Illustrationen helfen vereinzelt dem Verständnis der beschriebenen Regel nach, aber Photos findet man (ob des Themas "Kartenspiele" nicht unbedingt verwunderlich) kaum. Leider geht das Buch nur sehr am Rande auf die neuesten Entwicklungen der Kartenspiele in den letzten zwei Jahrzehnten ein. Die in diesem Buch beschriebenen Spiele sind ausschließlich mit einem französischen oder (alt-)deutschen Blatt spielbar sind. Hier hätte ich mir als Eurogamer zumindest einen kleinen Ausblick über den Tellerrand gewünscht.  Trotzdem, Spiele wie "Tichu" oder auch "Werwölfe" sind enthalten, so sie sinnvoll mit "normalen" Spielkarten spielbar sind. Ein sehr empfehlenswertes Nachschlagewerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3720521834?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3720521834"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423101652?ie=UTF8&amp;amp;tag=brettspauslei-21&amp;linkCode=as2&amp;amp;amp;amp;amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3423101652"&gt;"Kartenspiel als Kunst"&lt;/a&gt; von Robert Abbott ist ein weiteres Standardwerk. Die deutsche Ausgabe von Willy Hochkeppel erschien 1975 bei Langewiesche-Brandt und später bei dtv. Das Büchlein beschreibt sehr ausführlich acht von Robert Abbott erschaffene Kartenspiele mit Standardkarten, die völlig anders sind als die zur Zeit der Erstauflage üblichen Kartenspiele. Einige der Spiele werden natürlich auch in der Enzyklopädie erwähnt und kurz erklärt, jedoch ist hier eine sehr viel ausführlichere Darstellung zu finden, die vor allem auch kurze Einblicke in mögliche Strategien oder Spielweisen gibt. Die Spiele dieses Buches standen in späteren Jahren vielen wichtigen Autoren zur Seite und haben sicherlich nicht nur "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zendo&lt;/span&gt;" (Korey Heath, &lt;a href="http://www.looneylabs.com/"&gt;Looney Labs&lt;/a&gt;) inspiriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch eine Spielesammlung. &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3000170499?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3000170499"&gt;"Jam Dudel"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;l=as2&amp;amp;o=3&amp;a=3000170499" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von Peer Sylvester, erschienen 2005 im Bambus Spieleverlag gibt als zentrales Thema "einfach losspielen" vor. Auf den knapp 120 Seiten werden sehr übersichtlich 30 gute bis hervorragende Spiele für Gruppen von 2 bis 100 Personen beschrieben. Dabei zeichnen sich alle Spiele dadurch aus, dass (bis auf wenige Ausnahmen) kaum Vorbereitungszeit notwendig ist und oftmals ein wenig Papier und einige Stifte als Spielmaterialien völlig genügen. Wichtig dabei ist, dass es sich nicht um Kinderspiele oder Großgruppen-Kennenlernspiele handelt. Peer Sylvester sagt selbst schon in seinem Vorwort, dass gerade zu diesen Themen hinreichend viele Bücher auf dem Markt angeboten werden. Es sind Spiele, die sowohl Erwachsenen als auch Jugendlichen viele spannende Runden versprechen. Mir selbst war das eine oder andere Spiel aus dieser Sammlung schon bekannt, eine so kompakte Übersicht und Zusammenfassung möchte ich aber nicht mehr missen und spreche daher eine unbedingte Empfehlung aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sid Sackson hat in seinem Leben viele Bücher zum Thema "Spiele" veröffentlicht. Dabei waren so interessante Sammlungen wie "Beyond Competition" (pantheon books, 1977) aber auch das hervorragende &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0486273474?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0486273474"&gt;"A Gamut of Games"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=0486273474" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von 1969, das 1981 als  &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3880340919?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3880340919"&gt;"Spiele anders als andere"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=3880340919" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; bei Hugendubel nochmals auf deutsch verlegt wurde. Sid Sackson gilt als einer der profiliertesten Spieleerfinder der Neuzeit und war begeisterter Spielesammler. In "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spiele anders als andere&lt;/span&gt;" hat er eine sehr vielfältige Auswahl von Spielen aus seiner Feder und von anderen Autoren getroffen, die neben geringem Materialaufwand vor allem durch ihre Einfachheit begeistern. Varianten der ältesten Spiele der Menschheit wie "Mancala", dass hier in einer Version von Arthur und Wald Amberstone als "Schalen-Spiel" wiederaufersteht (und bspw. in der Brettspielwelt unter dem Namen "&lt;a href="http://brettspielwelt.de/Spiele/BohnDuell/"&gt;Bohnduell&lt;/a&gt;" Erfolge feiert) vermitteln ein rundes Bild. Dieses Buch war einer der ersten Titel zum Thema Spiele, die es in meinen Besitz geschafft haben. Es ist immer noch eines der Besten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich jedoch das Buch nennen sollte, das ich aus dieser Region meines Regals am häufigsten gelesen habe, so wäre das zweifelsohne &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423202661?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423202661"&gt;"Kleine Philosophie der Passionen - Spielen"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=3423202661" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von Michael Knopf, erschienen 1999 bei dtv. Kein anderes Buch hat mir so glasklar vor Augen geführt, was in meinen Mitspielern vorgehen mag. Kein anderes Buch kam dem, was ich beim Spielen denke, so nahe. Michael Knopf hat in diesem kurzen Büchlein unmissverständlich klar gemacht, worum es ihm beim Spielen geht. Das Gewinnen. Diese Darstellung teile ich nicht in allen Punkten, aber sein Stil, seine Anekdoten, die Begeisterung für das Spiel, die förmlich aus seinen Zeilen quillt, reißen einfach mit. Eine phantastische Beantwortung der Frage: "Warum spielen wir?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499554356?ie=UTF8&amp;tag=brettspauslei-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499554356"&gt;"Homo Ludens - Vom Ursprung der Kultur im Spiel"&lt;/a&gt;&lt;img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brettspauslei-21&amp;amp;l=as2&amp;o=3&amp;amp;a=3499554356" alt="" style="border: medium none  ! important; margin: 0px ! important; display: none;" border="0" height="1" width="1" /&gt; von Johan Huizinga, erschienen bei Rowohlt. Die Originalausgabe dieses philosophischen Werkes erschien 1938. Johan Huizinga geht die eben genannte Frage auf eine ganz andere, viel wissenschaftlichere Weise an, kommt aber zu sehr interessanten Ergebnissen. Er beschreibt in seinem Buch zwar nicht in erster Linie das Brettspiel, sondern gleichermaßen das Spiel von Kindern und Erwachsenen im Allgemeinen, legt aber sehr überzeugend dar, warum sich ohne die Lust zum Spiel weite Bereiche der menschlichen Kultur nie entwickelt hätten. Ich hatte beim Lesen des Buchs oftmals arge Probleme. Es ist, da ursächlich als geisteswissenschaftliche Abhandlung verfasst, nicht immer einfach zu verstehen. Meiner Meinung nach hat sich diese Mühe aber gelohnt. Für Spieler, die gerne mal über den Tellerrand hinwegschauen wollen, sicherlich eine empfehlenswerte Ergänzung der Bibliothek.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;a href="http://www.adam-spielt.de/Default.asp?mode=articlesdetail&amp;articleid=10038"&gt;"Leitfaden für Spieleerfinder"&lt;/a&gt; von Tom Werneck, wieder erschienen 2007 bei Ravensburger (gerade eben in der 6. und überarbeiteten Auflage) ist das letzte Buch auf das ich heute eingehen möchte. Wie schon die beiden vorigen Werke fällt es insofern aus der Reihe als es ambitionierten Spieleautoren Hilfen und Tipps an die Hand geben möchte, wie diese ein Spiel entwickeln, testen und schließlich einem Verlag vorstellen können. Tom Werneck, der Gründungsmitglied der Jury "Spiel des Jahres" war, geht dabei in den hervorragend gegliederten und gut geschriebenen Kapiteln auf so wichtige Details ein wie die Notwendigkeit eines ausführlichen Spieltests mit unterschiedlichsten Spielgruppen und der Recherche der Spielidee. Schließlich widmet er der Entscheidung "Vorstellen bei einem Verlag" oder "Eigenproduktion", vor der viele Spieleentwickler irgendwann stehen, jeweils eigene Kapitel. Wenn ich irgendwann einmal ein Spiel erfinde, bin ich sehr froh dieses kleine Buch in meinem Schrank stehen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Schlußbemerkung: Ja, das hat viel zu lange gedauert. Ich hatte eigentlich vor, hier &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;regelmäßig&lt;/span&gt; zu schreiben. Diesen Vorsatz verfolge ich eigentlich auch immer noch. Manchmal jedoch kommt das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wahre Leben (TM)&lt;/span&gt; und wirft einem Stöcke in den Weg. An den oder die Leser, die meinen &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/feeds/posts/default"&gt;RSS-Feed&lt;/a&gt; nicht schon längst wieder aus ihrem Reader gelöscht haben: Vielen Dank für die Treue. Ich hoffe auf Besserung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-4973209003959987966?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/4973209003959987966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/bcher-ber-spiele.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4973209003959987966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/4973209003959987966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/04/bcher-ber-spiele.html' title='Bücher über Spiele'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-191870662799953623</id><published>2007-01-26T19:15:00.000+01:00</published><updated>2007-01-26T19:18:23.409+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Erklärbär</title><content type='html'>Nahezu jede Spielgruppe hat ihren &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erklärbären&lt;/span&gt;. Meistens ist das ein Ehrentitel, manchmal eine Bürde, weil er mit einer Menge Arbeit einher geht. Ich freue mich darüber, von meinen Mitspielern von Zeit zu Zeit zu hören, dass sie es mögen wie und wenn ich ihnen meine Spiele erkläre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was macht einen guten Erklärbären aus? Das eindeutigste Kriterium ist, ob nach der Erklärung die Mitspieler das Spiel verstanden haben oder ob der Groschen erst nach der ersten Partie fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wichtigste für einen Regelerklärer ist, dass er vor allem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spaß am Spiel und an der Erklärung desselben&lt;/span&gt; hat. Ich kann kein Spiel erklären, das ich nicht zumindest auch spielen möchte. Wenn man nicht mit Spaß bei der Sache ist, kann man seine Zuhörer auch nicht davon überzeugen, dass es sich lohnt, die nächsten 10 Minuten zu lauschen. Wenn ich nicht mit Spaß bei der Sache bin, kann ich mich selbst nicht überzeugen. Das wiegt viel schwerer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://files.boardgamegeek.com/bggimages/pic26494.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://files.boardgamegeek.com/bggimages/pic26494.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Age of Steam von Martin Wallace&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;center style="font-style: italic;"&gt;&lt;span&gt;(Photo von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/user/wizardless"&gt;Mark Coomey&lt;/a&gt;&lt;span&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kennen &lt;/span&gt;ist natürlich grundlegend. Ich bin zwar mittlerweile (Achtung, Eigenlob!) auch ganz gut darin, eine Spielregel so vor zu lesen, dass die meisten meiner Mitspieler zumindest mitspielen können, das versuche ich aber zu vermeiden. Lediglich in Essen oder auf anderen Events, wo es in erster Linie darum geht, viele neue Spiele kennen zu lernen, greife ich auf diese Fähigkeit zurück. Idealerweise habe ich vorher genug Zeit die Regel selber durchzuarbeiten. Dabei ist es sehr nützlich, direkt schon Fallstricke zu identifizieren oder auch Ähnlichkeiten zu schon bekannten Spielen aufzuzeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Regelerklärungen gehen normalerweise in einer Abfolge von fünf Schritten über die Bühne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im ersten Schritt gebe ich zunächst einen groben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Überblick &lt;/span&gt;über das Thema des Spiels.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Age of Steam&lt;/span&gt; geht es darum, ein möglichst gutes Netz von Eisenbahnstrecken für Gütertransporte im Osten der Vereinigten Staaten aufzubauen."&lt;/blockquote&gt;Direkt gekoppelt wird das mit einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Präsentation des Spielmaterials&lt;/span&gt;. Bei dieser Vorstellung ist es mir besonders wichtig, die Begriffe des Spiels (Warenwürfel, Gleisplättchen, Aktien, ...) zu etablieren und dann auch an diesen festzuhalten. Nichts verwirrt einen neuen Spieler mehr als ein Wechsel der Terminologie in der Mitte der Erklärung. Auch die Erläuterung, was zu &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gewinnen der Partie&lt;/span&gt; notwendig ist, wird in diesem ersten Schritt einbezogen&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Es geht darum, am Ende des Spiels, also nach 6 Runden, auf der Einkommensleiste am weitesten vorne zu stehen."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Im zweiten Schritt der Erklärung wird dann gemeinsam das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spiel aufgebaut&lt;/span&gt;. Diesen Schritt halte ich deswegen für essentiell, weil so einerseits jeder Spieler nochmals in die Terminologie eingeführt wird und sich andererseits die Zuhörer direkt vom Beginn der Erklärung an einbezogen fühlen sollten. Durch das gemeinsame Aufbauen des Spieles erreiche ich beides. Jeder weiß wo alles liegt und erkennt zumindest auch beiläufig, einige Mechanismen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Auf jede Stadt werden zufällig 2 Warenwüfel plaziert, lediglich Pitsburgh und Wheeling erhalten drei. Der Rundenmarker wird ..."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Schritt dann macht den Großteil der Erklärung aus. Hier gehe ich zunächst grob, dann immer detaillierter werdend, auf die einzelnen Schritte einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;typischen Spielrunde&lt;/span&gt; ein. Die Ablauf einer Runde wird kurz angerissen und jede Phase dann im Einzelnen erläutert. Das wichtige dabei ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht jedes Detail aus den Tiefen der Regel herausgearbeitet werden darf. Die wichtigsten Punkte sollten jedoch ganz klar herüberkommen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt; "In der ersten Phase einer Runde werden neue Aktien ausgegeben. Wichtig hierbei ist, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nur&lt;/span&gt; in dieser Phase neue Aktien ausgegeben werden können!"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;An dieser Stelle gehe ich dann auch schnell auf die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;üblichen Probleme&lt;/span&gt; ein, die neue Spieler mit dem jeweiligen Spiel haben können. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Age of Steam&lt;/span&gt; zum Beispiel, um im Beispiel zu bleiben, hat den eklatantesten Bruch in der Logik des Spiels an dem Punkt, wo die Spieler realisieren, dass es wichtig ist, ein möglichst ineffizientes Streckennetz zu bauen, weil man durch den Transport einer Ware über eine längere Strecke größere Gewinne einstreicht. Solche logischen Brüche im Thema eines eher abstrakten Spieles müssen glasklar vor dem Beginn der Partie herausgestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vierte Schritt schließt sich nahtlos an den dritten Schritt an. Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;detaillierte Beschreibung&lt;/span&gt; der einzelnen Phasen. Nachdem jeder Spieler nun schon einen groben Überblick hat, was im Prinzip jede Runde möglich ist, wird ihm nun vermittelt, wie genau es dazu kommt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich habe gerade gesagt, dass jeder jede Runde eine Rolle auswählt. Dies geschieht in der Spielerreihenfolge, die durch die Auktion festgelegt wurde. Eine einmal durch einen Spieler gewählte Rolle ist für den Rest der Runde für die anderen Spieler gesperrt."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Selbst in dieser Phase lasse ich aber obskure Sonderregeln und selten notwendige Eigenheiten noch weg. Spätestens in diesem Schritt kommt es aber zu den ersten inhaltlichen Rückfragen (zumindest wenn bis dahin noch niemand eingeschlafen ist). Hier ist für mich der wichtigste Punkt festzustellen, welche Fragen ich sofort beantworten will und welche Fragen ich im späteren Verlauf erst noch erläutern will. Es macht überhaupt keinen Sinn, jede Frage an dieser Stelle ausschweifend zu beantworten. Speziell deswegen, weil sich die Antworten aus der folgenden Darstellung selber geben. Wichtig ist mir nur, dass  ich keine der gestellten Fragen vergesse und im späteren Verlauf der Erklärung auf jeden Fall darauf zurückkomme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend, im fünften Schritt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;rekapituliere &lt;/span&gt;ich noch einmal schnell den Rundenablauf und vergewissere mich selbst, dass ich keine wichtigen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Details &lt;/span&gt;vergessen oder absichtlich ausgelassen habe. (Meine Mitspieler kennen nur zu gut die klassischen Worte: "Zweieinhalb Dinge noch ...") Hier weise ich nun endlich auch auf jede obskure Sonderregel oder spezielle Eigenheit hin. Es ist bei diesen nur notwendig, dass ich selbst im Verlauf des Spiels keinen Vorteil durch hier absichtlich ausgelassene Komplexität gewinne. Ich also auf keinen Fall die unerläuterte Sonderregel IV.a-9) zur Anwendung bringe, um aus unvorteilhafter Position heraus, dennoch zu obsiegen. Ein in dieser Stelle der Erklärung erstmals vorgestellter Punkt wird sich einfach in den Köpfen nicht hinreichend festsetzen, dass es jeder behält. Ich hätte also einen unfairen Vorteil. Hingegen freue ich mich, wenn jemand solches gegen mich selbst einsetzt. Das zeigt mir, dass ich nicht zu langweilig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erste Partie&lt;/span&gt; verläuft niemals rund. Ich bin aber kein Freund von "Proberunden" oder Abbrüchen nach der Hälfte, um dann mit neuem Wissen erneut durchzustarten. Ich habe festgestellt, dass das nicht oft notwendig ist, wenn jeder am Tisch die richtige Einstellung zum Spiel hat. Gewinnen ist zwar schön, aber es geht mehr um das Spielen. Natürlich werden Fehler gemacht. Natürlich vergisst der eine oder andere mal eine Regel. Na und?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während des Spieles ist es mir als Erklärbär wichtig, das jeder Spaß an der Sache hat. Daher werfe ich einerseits nicht &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ungefragt &lt;/span&gt;mit guten Ratschlägen um mich, andererseits weise ich aber auf sich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;abzeichnende Fehler&lt;/span&gt; hin, die auf einer Fehlinterpretation des von mir Erzählten beruhen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich:&lt;/span&gt; "Möchtest Du einen kleinen Tipp?"&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sie:&lt;/span&gt; (nickt) "Ja, gerne ..."&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich:&lt;/span&gt; "Du solltest darüber nachdenken, diesen roten Warenwürfel hier wegzubewegen. Das bringt Dir zwar einen Punkt weniger als der blaue dort drüben, aber ich kann dadurch die 5 Punkte nicht einheimsen."&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt habe ich gelernt, dass es sich auszeichnet, einen reichhaltigen Fundus an Spielerfahrung zu haben, um ein Spiel zu erklären. Dadurch, dass jede Spielregel anders ist, gelangt man durch mehr Erfahrung zu mehr Vergleichen und vor allem zu mehr Struktur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach gibt es keine "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;beste&lt;/span&gt;" (gedruckte) Regel. So wie sich bei mir eine gewisse Routine in die Struktur der Regelerklärung für meine Spielegruppe eingeschliffen hat, wüsste ich natürlich, wie eine ideale Spielregel für mich konzipiert sein müsste (dazu werde ich sicherlich auch nochmal etwas schreiben). Dennoch gibt es hoffentlich tausende weitere Spieler in der Welt, die einen anderen Aufbau der Spielregel oder der Erklärung durch ihren persönlichen Erklärbären bevorzugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Ausführungen zu diesem Thema sind daher unter Vorbehalt und basieren ausschließlich auf eigener Erfahrung. Ich hoffe jedoch, dass vielleicht ein oder zwei nützliche Ideen drin waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-191870662799953623?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/191870662799953623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/spielerterminologie-erklrbr.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/191870662799953623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/191870662799953623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/spielerterminologie-erklrbr.html' title='Spielerterminologie: Erklärbär'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-6076713494447918861</id><published>2007-01-09T19:00:00.000+01:00</published><updated>2007-01-10T17:34:29.404+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='podcasts'/><title type='text'>Podcasts, die die Welt bedeuten</title><content type='html'>Zunächst einmal wünsche ich allen Lesern (also DIR) ein frohes und spannendes Jahr 2007.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin in Sofia ganz hervorragend in das neue Jahr und in die EU gerutscht. Leider haben wir in diesem Urlaub nichts gespielt, so dass ich mir doch tatsächlich ein anderes Thema aus den Fingern saugen muss. Ich möchte also heute meine Meinung zu den in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossenen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Podcasts der Spieleszene&lt;/span&gt; verbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss ich erklären, was ein Podcast ist? Ich glaube nicht. Dennoch ganz kurz: Ein Podcast ist eine Art Radioshow, die man aus dem Internet als Datei herunterladen kann, um sie auf seinem Computer, seinem MP3 Player oder der Stereoanlage zu hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begonnen hat die Welt der Podcasts über Brettspiele im September 2004 mit der ersten Episode des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;BoardGameSpeak&lt;/span&gt;. Aldie und Derk (die Organisatoren hinter der Webseite BoardGameGeek.com) schnappten sich ein Mikro, eine Idee und eine Menge Elan. Den ersten Episoden merkt man den Zahn der Zeit noch arg an, aber später wurden die Beiträge richtig gut. Von vielen nachgeahmt, stellte BGS sein Erscheinen leider im Jahr 2006 ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Klassiker ist jedoch immer noch das Interview mit Reiner Knizia [&lt;a href="http://files.boardgamegeek.com/boardgamespeak.php?id=24"&gt;mp3&lt;/a&gt;]. Normalerweise (ich werde darauf noch eingehen) sind Interviews in diesem Medium nicht mein Ding, aber das war erstens eines der ersten und zweitens ein sehr gutes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Einer der ältesten (und vielleicht etabliertesten) Podcasts, die ich noch regelmäßig höre ist der  "&lt;a href="http://www.thedicetower.com/"&gt;Dice Tower&lt;/a&gt;" von Tom Vasel und Sam Healey. Tom hatte früher einen anderen Co-Moderator (Joe Steadman), der mir ein wenig besser gefallen hat, aber Sam ist schon in Ordnung. Die beiden ergänzen sich relativ gut. Tom, als sehr renommierter Reviewer und fast-schon-Berühmtheit in der Blogspieleszene, bringt eine große Menge fachlichen Wissens und Erfahrung in die Gespräche ein. Sam, auf der anderen Seite, stellt sich selbst als derjenige dar, der einfach nur spielen will. Der ganze Kram drum herum ist ihm, so hat es manchmal den Anschein, ein wenig suspekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Feature, dass den Dice Tower auszeichnet, ist die Einbeziehung von eingeschickten Beiträgen. So hat beispielsweise Moritz Eggert (&lt;a href="http://www.westpark-gamers.de/"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Eggert"&gt;hier&lt;/a&gt;) eine regelmäßige Kolumne, wo er über die neusten Gerüchte aus der deutschen Spieleszene berichtet, obskure Spiele vorstellt oder einfach mal eine Deutschstunde einstreut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere spannende Beiträge sind für mich immer wieder die Top-10 Listen zu den unterschiedlichsten Themen und die tollen Verlosungen, bei denen ich aber leider noch nie etwas gewonnen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In letzter Zeit ist der Dice Tower in meinen Augen qualitativ ein wenig abgefallen. Die Tatsache, dass sich ein langjähriger Korrespondent (Rick Thornquist) aus der Spieleszene zurückgezogen hat und die obligatorischen Interviews, die immer häufiger in der Playlist auftauchen, haben ihm nicht unbedingt gut getan. Und: Die Konkurrenz schläft nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Als Konkurrenz ist zunächst einmal "&lt;a href="http://thespiel.net/"&gt;The Spiel&lt;/a&gt;" von Stephen Conway und David Coleson zu nennen. Meiner Meinung nach &lt;b&gt;DER&lt;/b&gt; Newcomer des vergangenen Jahres 2006. Stephen und David haben ihre Show seit der ersten Episode einer rigiden Struktur unterworfen, die nur durch Spezialausgaben (GenCON Report oder die Weihnachtsvorschlagsliste) durchbrochen wird. Die Abfolge jeder Show hält sich an ein Schema von fünf oder sechs Beiträgen die so banale Sachen wie "News &amp; Notes" oder "Mailbag" umfassen, jedoch auch so herausragende Segmente wie "Truckloads of Goober" oder den schon mal von mir erwähnten "Game Sommelier".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "Truckloads of Goober" wird in jeder Folge ein Spiel besonders gewürdigt, das sich durch besonders reichhaltiges, besonders ausgefallenes oder einfach besonders tolles Material auszeichnet. Bisher wurden dort Spiele wie Twilight Imperium III, Railroad Tycoon, Andromeda oder auch El Grande (wegen des Castillios) vorgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "The Game Sommelier" stellen sich die beiden Autoren jede Woche gegenseitig eine Aufgabe. Es gilt für eine bestimmte Zielgruppe ein Set von fünf Spielen  zusammenzustellen, die möglichst gut auf genau diese Gruppe abgestimmt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Spiel gefällt mir extrem gut. Die beiden sind gut aufeinander eingestellt, die Beiträge sind interessant und mit einem sehr freundlichen Humor garniert. Gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;In eine etwas andere Richtung geht Paul Tevis mit seinem "&lt;a href="http://havegameswilltravel.libsyn.com/"&gt;Have Games, Will Travel&lt;/a&gt;". Im vergangenen Jahr hatte er zwischenzeitlich einen etwas stärkeren Fokus auf Rollenspielen, verspricht seit diesem Jahr aber eine Rückkehr zu den Brettspielen. Das hält er zwar nicht besondern konsequent durch, aber: Auch die Episoden des vergangenen Jahres habe ich sehr gerne gehört. Paul ist ein freischaffender Autor von Rollenspielprodukten und Spielerezensent, der durch seine tiefgreifende Kenntnis der Rollenspielszene in den USA und seine wirklich gut formulierten Meinungen überzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Have Games, Will Travel hat den großen Vorteil, dass jede Episode des Podcasts direkt mit einem "Inhaltsverzeichnis" auf dem begleitenden Blog versehen ist. So hat der MP3 Download zwar keine Kapitel, jedoch kann man über den Timecode sehr einfach bestimmte Stellen und Segmente anspringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paul hat keinen Komoderator und den Beiträgen merkt man an, dass sie meistens vorformuliert sind, er ist also nicht besonders spontan, dass ist bei dieser Qualität aber sicherlich kein Nachteil. Wenn er seinen Fokus, wie versprochen, wieder mehr in Richtung der Brettspiele verschieben würde, wäre es ideal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="60%"&gt;&lt;br /&gt;Der einzige nennenswerte (mir bekannte) deutschsprachige Podcast ist der "&lt;a href="http://www.poeppelpod.de/"&gt;Pöppelpod&lt;/a&gt;" von Stefan Franks. Noch relativ neu in der Szene (die erste Episode erschien kurz nach der Essener Spielemesse im Oktober 2006) hat er mich zwar noch nicht überzeugt, aber er ist zumindest ein Anfang. Mein Problem mit diesem Podcast ist die Tatsache, dass der Inhalt nahezu ausschließlich aus Interviews besteht. Das ist mir, ehrlich gesagt, zu wenig. Auf der Webseite gibt es ein Forum und einen Aufruf, sich mit Themenvorschlägen für das neue Jahr zu melden, woraufhin ich hoffe, dass das nicht alles gewesen sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Interviews haben leider zudem den Haken, dass sie bislang scheinbar ausschließlich auf der Spiel 2006 in Essen aufgenommen worden sind. Da es sich bei den Gesprächspartnern um den jeweiligen Autor, einen Verlagsvertreter oder sonstige mit dem Spiel direkt und eng verbundene Personen handelt, ist der kritische Inhalt nicht unbedingt reichhaltig. Wenn ich jedoch einfach mal nur ein paar Informationen über ein bestimmtes Spiel haben möchte, kann ich auch die Webseite des Verlags lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pöppelpod hat ein mit bis dato unbekanntes Gimmik. Man hat die Möglichkeit über eine Telefonnummer des deutschen Festnetzes die Episoden des Podcasts direkt per Telefon anzuhören. Das lohnt sich natürlich nur für Menschen mit einer entsprechenden Flatrate, für mich also nicht, ist aber ein tolles Angebot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser kurze Artikel kann natürlich nur einen winzigen Einblick in die Podcasts zum Thema Brettspiele bieten. Ich hoffe jedoch, dass ich ein oder zwei Punkte deutlich machen konnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Es gibt ein reichhaltiges Angebot von in erster Linie englischsprachigen Podcasts. Die deutsche Szene hat da noch ein wenig Nachholbedarf. Der Pöppelpod ist zwar ein Anfang, kann aber noch nicht das Ende sein. Ich hoffe dass sich in diesem Sektor 2007 noch etwas tut. Die Frage ist nur, ob die Anzahl an potentiellen Hörern ein solches Engagement rechtfertigt. Ich hoffe es, ich würde gerne einen weiteren deutschen Podcast auf meine Playlist setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Ich finde Interviews als Podcasts langweilig. (Hat man das gemerkt?) Es interessiert mich nicht zum achten Mal die Antworten auf Fragen wie "Wann bist Du zum Spielen gekommen?" bzw. "Was waren Deine ersten Erfahrungen im Bereich des Spieleerfindens?" zu hören. Die Inhalte der Podcasts müssen auch ohne solche Krücken tragen, sonst lohnt es sich für mich nicht, sie anzuhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss hier noch ein paar Links auf weitere Podcasts zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.boardgameswithscott.com/"&gt;Boardgames with Scott&lt;/a&gt; - Ein Videopodcast von Scott Nicholson wo in jeder Ausgabe ein spezielles Spiel intensiv vorgestellt und besprochen wird.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://web.mac.com/dwgteach/iWeb/Garrett%27s%20Games%20and%20Geekiness/Welcome.html"&gt;Garrett's Games &amp;amp; Geekiness&lt;/a&gt; - Doug Garrett (und seine Frau) unterhalten sich über Spiele.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Doug ist zudem der Host des unregelmäßig erscheinenden &lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/bgr.php"&gt;Boardgame Roundtable&lt;/a&gt;, wo sich ein unterschiedliche Gäste ausführlich über jeweils ein Spiel oder Thema unterhalten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://boardgamestogo.com/"&gt;Boardgames To Go&lt;/a&gt; - Mark Johnson aus Kalifornien erzählt über seine Spiele und die Spiele mit der Familie.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-6076713494447918861?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/6076713494447918861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/podcasts-die-die-welt-bedeuten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/6076713494447918861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/6076713494447918861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2007/01/podcasts-die-die-welt-bedeuten.html' title='Podcasts, die die Welt bedeuten'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-2953903387864522024</id><published>2006-12-24T12:18:00.001+01:00</published><updated>2006-12-26T15:38:03.091+01:00</updated><title type='text'>Pöppel &amp; Carlotta</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/omu/331694395/" title="photo sharing"&gt;&lt;img src="http://farm1.static.flickr.com/160/331694395_4ba8047e10_m.jpg" alt="" style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pöppel &amp; Carlotta&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Pöppel und Carlotta wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche Euch auch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr und verabschiede mich ins Ausland. Wir lesen uns im Januar wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spielt was schönes über die Feiertage,&lt;br /&gt;Olav&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-2953903387864522024?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/2953903387864522024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/pppel-carlotta.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2953903387864522024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/2953903387864522024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/pppel-carlotta.html' title='Pöppel &amp;amp; Carlotta'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm1.static.flickr.com/160/331694395_4ba8047e10_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-8173403997461966084</id><published>2006-12-17T12:41:00.000+01:00</published><updated>2006-12-17T12:57:54.702+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weihnachtstipp'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><title type='text'>News: Oh Du schöne Weihnachtszeit!</title><content type='html'>Das will ich auch haben! Jetzt hab ich wirklich Hunger und Lust auf eine Partie Carcassonne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/127/317842480_a2ab6f7006_m.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/127/317842480_a2ab6f7006_m.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Carcassonne aus Lebkuchen&lt;br /&gt;(Original von zendonut)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;LINK: weitere Bilder - &lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://flickr.com/photos/zendonut/tags/gingerbread/"&gt;Carcassonne aus Lebkuchen&lt;/a&gt; (flickr.com)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-8173403997461966084?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/8173403997461966084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/news-oh-du-schne-weihnachtszeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8173403997461966084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8173403997461966084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/news-oh-du-schne-weihnachtszeit.html' title='News: Oh Du schöne Weihnachtszeit!'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-8057493388304799493</id><published>2006-12-15T14:00:00.000+01:00</published><updated>2006-12-15T14:01:37.482+01:00</updated><title type='text'>Hausregeln - lieber nicht</title><content type='html'>"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Monopoly&lt;/span&gt;" ist vielleicht eines der besten Beispiele dafür, warum man besser ohne Hausregeln spielen sollte. Monopoly nach den offiziellen Regel gespielt ist zwar immer noch ein langweiliges Ding, aber es ist wenigstens nach ca. 2 Stunden vorbei. Mit den diversesten Hausregeln und "Verbesserungen", die in jeder Spielgruppe regelmäßig dazu gedichtet werden, wird es zu einem unerträglichen Moloch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meiner Meinung nach gibt es zwei grundsätzliche Typen von Hausregeln. Einerseits solche, die von einem engagierten Mitspieler eingeführt werden, weil dieser es entweder schon immer so gespielt hat oder aber, weil er das Spiel so für grundsätzlich besser hält. Andererseits solche Hausregeln, die gemeinsam von der Spielgruppe gebastelt oder verfasst werden, um ein mittelmäßiges oder gar schlechtes Spiel zu etwas Spielbarem zu machen. Beide Typen verfehlen komplett ihr Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der beratungsresistente Mitspieler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn mir ein Mitspieler erzählen will, dass ein Spiel mit dieser oder jener kleinen Regeländerung doch&lt;span style="font-style: italic;"&gt; sooo&lt;/span&gt; viel mehr Spaß macht, frage ich mich zunächst, warum dem Autor oder der Redaktion des Spiels das nicht auch aufgefallen ist. Meistens findet sich dann recht schnell der Grund. Es stimmt nicht. Oft ist es einfach so, dass die Hausregel eine Unstimmigkeit vertuschen soll, die nur in der Wahrnehmung ihres Erfinders existiert oder im Group-Think seiner Spielgruppe begründet ist. Beispielsweise kann ich gar nicht mehr an einer Hand abzählen, wieviele Vorschläge für eine veränderte Adeligenendwertung in "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sankt Petersburg&lt;/span&gt;" (Michael Tummelhofer, &lt;a href="http://www.hans-im-glueck.de/"&gt;Hans im Glück&lt;/a&gt;) ich schon gelesen habe. Warum? Das Spiel funktioniert sehr gut ohne irgendwelche Veränderungen. Wenn ein Spieler meint erkannt zu haben, dass er die universelle Strategie gefunden hat und diese nur und ausschliesslich durch seine tolle Hausregel korrigiert werden kann, zweifele ich zunächst einmal diese Strategie an. Ein sehr ähnliches, wenn auch kontroverser umstrittenes Thema ist das Zunfthaus in "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;San Juan&lt;/span&gt;" (Andreas Seyfarth, &lt;a href="http://www.aleaspiele.de/"&gt;Alea&lt;/a&gt;). Auch hier: Besser nicht verändern, es reduziert meiner Meinung nach die Anzahl der möglichen Strategien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das eigentlich schlechte Spiel &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein Spiel von sich aus schon ein echtes Problem hat, man es aber unbedingt gut finden möchte, wird oft die Hausregel ausgegraben. Es gibt einige Spiele, die vermeintlich mit inoffiziell verfassten Regeln überhaupt erst spielbar werden. Als prominentestes Beispiel fällt einem natürlich sofort "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sid Meier's &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Civilization - The Board Game&lt;/span&gt;" von Glen Drover erschienen bei Eagle Games ein. Hier stellt sich mir jedoch die Frage: Warum? Warum sollte ich Zeit und Spaß in ein mittelmäßiges bis schlechtes Spiel investieren, um die Regeln zu "verbessern", nur weil der Verlag es nicht auf die Reihe gebracht hat? Gibt es keine anderen, besseren Spiele mehr? Bevor ich solche Spiele auf den Tisch bringe, stelle ich mir doch die Frage, ob es keine Alternativen gibt. Und die gibt es ganz sicher. In seinem &lt;a href="http://www.spielbar.com/wordpress/2006/12/03/158"&gt;Blog auf Spielbar.com&lt;/a&gt; hat Peer Sylvester Anfang Dezember von dem Reiz gesprochen, den diese Spiele manchmal dennoch auf den Betrachter ausüben. Sie reizen dazu, dass mit ihnen herumgespielt wird, dass sie verbessert werden, dass sie endlich zu etwas gemacht werden, dass Spaß macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir bleibt dieser Reiz verschlossen. Ich spiele lieber ein Spiel von dem ich weiß, dass es mir auch ohne zusätzliche Investitionen Spaß macht oder aber ein Spiel von dem ich noch überhaupt nichts weiß. Ja, ich bin ein Neuheitenjunkie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Ausnahmen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Ausnahmen sind selbstverständlich möglich. Diese beziehen sich jedoch auf völlig andere Themen bzw. Herangehensweisen. Wenn ein Spiel unter einem anderen Gesichtspunkt, zum Beispiel dem Blickwinkel eines potentiellen Autors "verbessert" wird, ist das nichts woran ich irgendetwas auszusetzen habe. Schliesslich wird dieser Autor mir in ein paar Jahren die Ergebnisse seiner Arbeit in Form einer neuen, frisch gedruckten Spieleschachtel auf den Tisch bringen. Jedoch müssen da alle Anwesenden drüber informiert sein und am selben Strang ziehen. Es geht dann eben nicht hauptsächlich um das Spielen und den Spaß am Spielen, sondern die Sichtweise des Autors schwingt im Hintergrund mit. Das ist wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Ausnahme ist Doppelkopf. Das spielt man &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;natürlich&lt;/span&gt; ohne Neunen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-8057493388304799493?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/8057493388304799493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/hausregeln-lieber-nicht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8057493388304799493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8057493388304799493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/12/hausregeln-lieber-nicht.html' title='Hausregeln - lieber nicht'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-3799160003114106094</id><published>2006-12-07T21:00:00.000+01:00</published><updated>2006-12-07T20:54:31.465+01:00</updated><title type='text'>Professor Bloom im Spielzimmer mit der Pistole ...</title><content type='html'>Deduktionsspiele, also Spiele, wo man durch logische Schlüsse seine Gegner besiegt, sind eine Spielart, die meinem mathematisch-naturwissenschaftlichen Geist entgegen kommt. Im Folgenden möchte ich auf ein paar Punkte aufmerksam machen, die mir zu diesem Genre in den letzten Jahren immer mal wieder durch den Kopf gegangen sind. Die meisten Deduktionsspiele haben ein einfaches Problem: Mit der richtigen Notationstechnik sind sie für jeden Spieler ungefähr gleich schwierig zu lösen und damit auf ein Glücksmoment reduziert, wer zur richtigen Zeit die entscheidende Frage stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am einfachsten lässt sich das am Beispiel von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sleuth&lt;/span&gt;" von Sid Sackson illustrieren. In Sleuth wetteifern die Spieler darum, als erster die fehlende Edelsteinkarte, die verdeckt zur Seite gelegt wurde, zu identifizieren. Dazu werden die restlichen der 36 Edelsteinkarten gleichmäßig an die Spieler verteilt und jeder Spieler stellt jede Runde einem Mitspieler genau eine Frage zu bestimmten Kriterien der Steine (Größe, Farbe, Form). Die Auswahl der zu stellenden Frage sowie die Notation der Antworten auf dem eigenen Hinweiszettel sind das entscheidende Moment im Spiel. Hier wird das Spiel gewonnen oder verloren. Leider hat man auf die Form der Frage nur begrenzten Einfluss, da man darauf beschränkt ist, aus einer auf der eigenen Hand befindlichen Menge von möglichen Fragen eine auszuwählen (Fragenkarte) während sich die Notation hingegen auf ein rein organisatorisches Problem reduziert, wenn man das Spiel ein paar Mal gespielt hat und dessen Struktur erkannt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir nicht sicher, ob Sid Sackson dieses Problem auch so erkannt hatte. Immerhin gab es etliche nur in der Qualität des Material veränderte Auflagen des Spiel mit denselben Regeln. Vielleicht bin nur ich der Idiot, der das so sieht. Meiner Meinung nach ist aber die Beschränkung des Spielers auf die zufällig gezogenen Fragenkarten ein klares Manko. Andererseits ist das Spiel aber zu "einfach", wenn jeder jede Runde genau die Fragen stellen darf, die ihm in dieser Situation die meisten Informationen bringt. Dafür ist die Anzahl von 36 möglichen Ergebnissen einfach zu gering. Diese Kritik ist aber bitte nicht falsch zu verstehen. Ich halte Sleuth immer noch für ein hervorragendes Spiel, aber ich glaube es geht besser. Nur wie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Verbesserung dieses Konzeptes haben 1996 Bruno Faidutti und Serge Laget mit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Geheimnis der Abtei&lt;/span&gt;" erschienen bei &lt;a href="http://www.daysofwonder.com/"&gt;Days of Wonder&lt;/a&gt; versucht. Die Edelsteine wurden durch Mönche in einem mittelalterlichen Kloster ersetzt, die Merkmale durch Körperbau, Bartwuchs und Ordenszugehörigkeit ausgewechselt und dem Spiel eine gehörige Portion Atmosphäre, Stimmung und Hintergrundrauschen verpasst. Die Abtei unterscheidet sich in drei wichtigen Punkten von seinem Großvater Sleuth:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Es geht nicht (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nur&lt;/span&gt;) darum den einen fehlenden Mönch zu identifizieren und anzuklagen. Man kann das Spiel auch gewinnen, wenn man zu bestimmten Zeitpunkten in der Partie die richtige Ahnung hat und einen entsprechenden Tipp abgibt. Das ist insofern eine Verbesserung, als man bei Sleuth nur die Alles-oder-Nichts-Taktik angeboten bekam. Wenn man in Sleuth eine falsche Behauptung aufstellt, ist man aus dem Spiel. Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Im Geheimnis in der Abtei sind die zugeordneten Mönche nicht bis zum Ende des Spiels fest einem Spieler zugeordnet, sondern sie wechseln, mitunter recht häufig, ihre Position. Jeder Spieler muss am Ende eines jeden Tages (4 Runden) eine gewisse Anzahl von Mönchskarten an seine Nachbarn weitergeben. Dadurch wird eine gehörige Portion Chaos in die Partie gestreut, da nun viele der bislang gegebenen Antworten an Wert verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) Schließlich ist man in dem Geheimnis der Abtei nicht an Fragekarten gebunden, sondern kann und soll die Fragen beliebig aufbauen. Solange eine Frage mit Ja, Nein oder einer Zahl beantwortbar ist und keinen direkten Rückschluss auf einzelne Mönche zulässt, ist sie erlaubt. Anders als bei Sleuth erhalten aber auch alle anderen Spieler dieselben Informationen, da das Stellen und das Beantworten der Frage öffentlich geschieht. Eine verzwickte Situation. Wie stelle ich meine Frage am geschicktesten, so dass sie möglichst nur mir neue Hinweise bringt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze wird, wie schon erwähnt, mit einer Portion Geschichte und Atmosphäre hinterlegt und sorgt dafür, dass "Das Geheimnis der Abtei" eher eine tolle soziale Erfahrung als ein Deduktionsspiel ist. Natürlich muss man nachdenken. Natürlich kann man durch die richtigen Schlüsse besser abschneiden als seine Mitspieler, jedoch liegt das Hauptaugenmerk offensichtlich eher auf dem Spielerlebnis als auf dem Detektivischen, eben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;weil&lt;/span&gt; die Mönche von Hand zu Hand wandern, eben &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;weil&lt;/span&gt; die Aktionskarten und die Hintergrundgeschichte die schönsten Pläne über den Haufen werfen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die soziale Komponente in der Abtei kommt nicht von ungefähr. Schon früher haben Spiele versucht, Deduktion und Soziales miteinander zu kombinieren. Am erfolgreichsten unter den mir bekannten Spielen war dabei sicherlich "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Inkognito&lt;/span&gt;" von Leo Colovini und Alex Randolph erschienen bei MB.  Inkognito ist ein Spiel, das man idealerweise zu viert spielt, da jeweils zwei Spieler als Team den Sieg davontragen wollen. Um das zu erreichen müssen sie sich jedoch  zunächst finden und erkennen. Jeder spielt einen Geheimagenten im Venedig der Renaissance. Keiner der Mitspieler kennt die eigene Identität und ich muss zunächst herausfinden, wer mein Komplize ist. Mit diesem zusammen muss ich dann einen geheimen Auftrag erfüllen, der wiederum nur bekannt wird, wenn mein Partner und ich jeweils unsere Hälften des Plans zusammenbringen und entschlüsseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Inkognito gibt es Glückselemente. Das Ziehen auf dem Plan erfolgt mit einem etwas hochgezüchteten Würfel in Form einer Karnevalsmaske. Gewonnen wird das Spiel aber zwischen den Spielern. Wem kann ich vertrauen, wer gibt mir den entscheidenden Hinweis, was versucht mein Partner mir zu sagen? Geheime Zeichen (Kratzen an der Nase, Schnäuzen, ...) und geschicktes Ablenken durch belanglose Plaudereien gehören zu jeder Partie dazu. Inkognito hat nur einen relativ übersichtlichen Deduktionsanteil, spielt sich jedoch sehr spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht unerwähnt lassen kann ich hier natürlich "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Cluedo&lt;/span&gt;" von &lt;a href="http://www.boardgamegeek.com/designer/660"&gt;Anthony E. Pratt&lt;/a&gt; erschienen bei Parker. Cluedo ist ein weiterer Klassiker des Deduktionsgenres, erfreut mich aber heutzutage hauptsächlich durch seine absurden Situationen. Cluedo ist vielleicht das einzige Spiel, wo ein Spieler der Mörder sein kann, ohne es zu wissen und er am Ende von der Auflösung genauso überrascht ist wie der Rest der Spieler ("Ich klage ... mich ... an, mit der Pistole im Spielzimmer ... tut mir leid ...") bzw. das Spiel, wo die Mordwaffe erst ermittelt werden muss, obwohl eine Schusswunde doch relativ offensichtlich von einem Würgeseil unterscheidbar sein muss. Meine Meinung: Zuviel Glück (Ziehen durch Würfeln), zuwenig Spannung (langes Wandern zwischen den Räumen, es dauert &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stunden&lt;/span&gt;, bis ich im richtigen Raum bin um meine nächste interessante Frage zu stellen) und die Notation hat dasselbe Problem wie Sleuth, wenn man sie einmal durchschaut hat, ist sie gelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zwischenbemerkung: Cluedo ist meines Wissens nach eines der ersten Spiele, das verfilmt worden ist. 1985 erschien der Film "&lt;a href="http://imdb.com/title/tt0088930/"&gt;Clue: The Movie&lt;/a&gt;" in den Kinos. Ein hervorragender Tim Curry  als Butler und herrlich skurrile Szenen, die durch drei unterschiedliche Auflösungen auf der DVD aufgelöst werden. Ja, genau, mehrere Filmenden. Toller Film ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;In eine ganz andere Richtung als die bislang erwähnten Spiele geht "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Old Town&lt;/span&gt;" von Stephan Riedel erschienen bei &lt;a href="http://www.clicker-spiele.de/"&gt;Clicker&lt;/a&gt;. Hier geht es darum an Hand von Hinweiskarten möglichst punkteträchtig die Position von Gebäuden in einer verlassenen Westernstadt zu rekonstruieren. Einerseits ein völlig unverbrauchtes Thema und andererseits ein lustiges Spiel. Zwar kommt auch hier wieder das Glück in Form von Karten dazu. Es gibt einfach Karten, die besser zu meiner aktuellen Situation passen als andere. Wenn ich durch eine einzelne Karte eine lange Kettenreaktion auslösen kann, bin ich quasi uneinholbar. Es sei denn meine Mitspieler haben ähnlich gute Karten auf der Hand. Aber Spaß macht es trotzdem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in Allem: Ich spiele gerne Deduktionsspiele. Ich spiele aber vor allem immer wieder gerne &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neue &lt;/span&gt;Deduktionsspiele, die erst noch ergründet werden wollen. Daher bin ich sehr gespannt, was das kommende Spielejahr diesbezüglich bieten wird. Aber auch die vergangenen Jahrgänge haben sicherlich noch das eine oder andere Schätzchen versteckt. Beispielsweise würde ich gerne mal "Black Vienna" spielen. Es sieht sehr einfach aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-3799160003114106094?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/3799160003114106094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/professor-bloom-im-spielzimmer-mit-der_30.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3799160003114106094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3799160003114106094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/professor-bloom-im-spielzimmer-mit-der_30.html' title='Professor Bloom im Spielzimmer mit der Pistole ...'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7877234573731555433</id><published>2006-11-27T23:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-29T20:53:58.529+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='news'/><title type='text'>News: Umfrage zur Qualität der Herbst-Neuheiten</title><content type='html'>Direkt auf der Spielemesse in Essen gab es auch in diesem Jahr die Fairplay Scout Aktion. Dabei werden von den freundlichen Mitarbeitern des &lt;a href="http://www.fairplay-online.de/"&gt;Fairplay Magazins&lt;/a&gt; an jeden der mitmachen möchte Stimmzettel mit den Neuheiten der Messe verteilt, die dann jeder bewerten soll. Diese Bewertungen werden gesammelt und in eine Datenbank eingetragen. Daraus wird dann mehrmals am Tag eine große Anzeigetafel befüttert, wo die aktuellen Highlights der Messe ablesbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man berücksichtigt, dass immer wieder mal versucht wird, die Aktion zu manipulieren (die freundlichen Menschen der Fairplay sind aber mittlerweile ziemlich gewieft darin solche Versuche aufzudecken) kann man an Hand dieser Liste eine herrlichen Überblick über die Spiele bekommen, die man ganz dringend noch anschauen muss. Ein phantastischer Service. Im Anschluss an die Messe wird dann natürlich auch jedes Jahr das Endergebnis veröffentlicht. Die komplette Ergebnisliste ist in diesem &lt;a href="http://fairplay-online.de/Scout06.pdf"&gt;PDF-File&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, etwas mehr als einen Monat nach dem Schließen der Messetore, haben wir alle ein wenig mehr Erfahrung mit den Neuheiten gesammelt. Die Spiele wurden gespielt, sie wurden diskutiert und sie wurden auf Herz und Nieren getestet. Glücklicherweise gibt es auch in diesem Jahr eine Neuheitenumfrage von den Kollegen von &lt;a href="http://www.spielbar.com/"&gt;spielbar.com&lt;/a&gt;. Diese Web-Umfrage &lt;a href="http://www.spieleumfrage.de/"&gt;"Spieleneuheiten Herbst 2006"&lt;/a&gt; läuft bis zum 7. Dezember 2006. Im Anschluss daran wird das Ergebnis, neben der Ergebnissen der letzten Jahre, ebenda veröffentlicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7877234573731555433?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7877234573731555433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/news-umfrage-zur-qualitt-der-herbst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7877234573731555433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7877234573731555433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/news-umfrage-zur-qualitt-der-herbst.html' title='News: Umfrage zur Qualität der Herbst-Neuheiten'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-8088728431267540729</id><published>2006-11-27T17:05:00.000+01:00</published><updated>2006-11-29T20:52:01.580+01:00</updated><title type='text'>Abstrakte 2-Personen Spiele sind mir zu schwer</title><content type='html'>Es gibt eine Kategorie von Spielen, mit denen ich echte Probleme habe. Es handelt sich dabei um abstrakte 2-Personen Spiele ohne Glücksfaktor. Als Beispiel seien bspw. Go oder auch Twixt genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass es in jedem Spielzug für den Spieler eine sehr geringe Anzahl von Möglichkeiten gibt, aus denen er auswählen kann. Bei Go ist es das Legen eines einzelnen Steines, bei Yinsh das Bewegen eines einzelnen Rings. Es kann dabei durchaus möglich sein, dass es viele mögliche Stellen gibt, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;wo genau&lt;/span&gt; der Spieler diesen einfachen Zug ausführen kann und das es eine unglaublich hohe Anzahl von Implikationen eines solchen Zuges gibt (das nenne ich dann Komplexität), jedoch reduziert sich die "Was kann ich machen?"-Entscheidung jedes Mal auf eine sehr einfache Handlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment läuft bei mir im Hintergrund die &lt;a href="http://www.spiegel.de/static/chessbase/"&gt;zweite Partie&lt;/a&gt; zwischen Kramnik und Deep Fritz im Browser. Das ist ein ideales Beispiel dafür, was ich nicht mehr als "Spiel" empfinde. Schach. Ich persönlich habe keinen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Spaß &lt;/span&gt;an Schach. Das artet eher in Arbeit aus. Sehr ähnlich ist es bei vielen der abstrakten 2-Personen Spiele meiner Sammlung. Normalerweise hat derjenige Spieler, der ein oder zwei Partien mehr im jeweiligen Spiel gespielt hat, einen so großen Erfahrungsvorteil, dass für einen wenn nicht für beide Mitspieler die Situation uninteressant wird. Über den Erfahrungsvorteil habe ich ja schon mal im Rahmen der &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/need-for-speed.html"&gt;Geschwindigkeitsspiele&lt;/a&gt; etwas geschrieben. Bei den hier diskutierten abstrakten 2-Personen Spielen ist das Ganze noch eine Spur schlimmer.&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einerseits dauert diese Art Spiele im Allgemeinen sehr viel länger als eine Partie Speed oder Ubongo. Dadurch (und gerade wenn der Erfahrungsvorsprung offensichtlich wird) reduziert sich die Partie im schlimmsten Fall auf das Erreichen des sich abzeichnenden Ergebnisses.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zweitens wird durch die Reduktion auf 2 Spieler die Kommunikation auch noch grundlegend unterbunden. In einem Mehrpersonen Spiel wird geredet, gescherzt, kommuniziert. In einer Partie, wo ich mir mit einem Go-Adepten kleine Steine vor die Nase setze, kann ich mir das nicht vorstellen und habe es auch noch nicht erlebt. Kommunikation ist für mich aber ein grundlegendes Mittel, um Spaß mit meinen Mitspielern zu haben. Selbst einfache Gespräche über das Spiel selbst sind während einer Yinshpartie nur schwer vorstellbar. Wenn ein Spieler am Zug ist, hat der andere zwar Zeit zu reden, aber wer hört ihm zu? Ganz bestimmt nicht der Gegner, der gerade über dem Brett grübelt. Arbeit. Kein Spaß. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Letztlich (und auch nicht ganz unwesentlich) kommt es mir so vor, als würden die abstrakten 2-Personen Spiele von einer anderen Anhängerschaft unter den Spielern dieser Welt bevorzugt. Es gibt unglaubliche viele exzellente Schachspieler, Gospieler oder Twixtspieler. Diese Menschen haben entweder eine besondere Struktur im Gehirn, die mir vollkommen fehlt, oder aber eine Ausdauer bei der Konzentration auf ein oder vielleicht eine Handvoll Spiele, die ich nicht erreichen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;möchte&lt;/span&gt;. Ich schmücke mich gerne mit den Federn des Allround-Spielers, der zwar ziemlich viele Spiele spielen kann, aber keines außerordentlich gut beherrscht. Begründet wird das in meiner Sammlung von ca. 800 Spielen, die keine Möglichkeiten lässt, irgendwelche Spiele wieder und wieder auf den Tisch zu bringen. Vielleicht wäre mir das auch zu einseitig. (Ich schreibe absichtlich nicht langweilig!)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders sieht das bei den thematisch verankerten Spielen aus. Hier können es ruhig auch 2-Personen Spiele sein. Ich habe nicht generell etwas gegen das Spielen mit  nur einem Mitspieler. Wenn einem Spiel ein Thema hinterlegt ist, auch wenn es eher aufgesetzt wirken mag, so haben die Spielmechanismen der Partie meistens doch erheblich größere Unterschiede zwischen den möglichen Spielzügen zu bieten. Ich habe beispielsweise am vergangenen Wochenende drei Partien "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Through the Ages&lt;/span&gt;" von Vladimír Chvátil erschienen bei &lt;a href="http://www.czechboardgames.com/"&gt;CzechBoardGames&lt;/a&gt; gespielt. Jeweils nur mit einem Mitspieler. Die Tatsache, dass es sich jeweils um Partien gehandelt hat, wo jeder in seinem Spiel  noch nicht ganz sicher war, regelmäßig ein oder zwei Dinge in der Regel nachgeschlagen werden mussten und insgesamt durch Erklärungen und die Länge der Spiele (jeweils 2 bis 4 Stunden) eine 100%-ige Konzentration über die gesamte Länge des Spiel nicht möglich war, half natürlich dabei, die Kommunikation nicht zum Erliegen kommen zu lassen. Wir hatten eine Menge Spaß. Wir haben viel gelacht, Fehler gemacht, interessante Momente genossen und eine Menge über das Spiel gelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch den Mechanismus, dass jeder Spieler in seinem Zug eine Reihe von Aktionen durchführt, ist der Zug jedes Spielers in mehrere Teile unterbrochen. Ich sitze also nicht 20 Minuten vor dem Spielbrett und ziehe, kurz bevor mein Gegner fragt, ob ich überhaupt weiß, dass ich dran bin, sondern ich bespreche meinen Zug in Echtzeit einerseits mit mir selbst und andererseits mit meinem Gegner. Ich kommentiere die eigenen und die fremden Züge. Das kann ich mir in einer Go-Partie nicht vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger2/3548/4504/1600/467208/Bild013.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger2/3548/4504/320/549515/Bild013.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Through the Ages&lt;br /&gt;(Ende der zweiten Partie - ich hab gewonnen)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel selbst hat hervorragend funktioniert. Ich hatte in meinem allerersten Posting in diesem Blog ja schon kurz davon erzählt, worum es geht und wie meine ersten Eindrücke waren. Die positiven Aspekte haben sich bestätigt und die befürchteten Nachteile größtenteils zerschlagen. Die Interaktion war ständig vorhanden. Ich habe in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Through the Ages&lt;/span&gt; zwar keine direkten Grenzstreitigkeiten zu lösen, indem ich wie bspw. in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Civilization&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mare Nostrum&lt;/span&gt; meine Armeen in fremde Territorien ziehe, jedoch gibt es hinreichende andere Interaktionen. Durch die Kartenauslage in der Mitte, den Kampf um die Reihenfolge in den verschiedenen Leisten und vor allem durch die Entscheidungen, welche Ereignisse ich in den Stapel der zukünftigen Ereignisse hinein gebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zukünftigen Ereignisse sind für mich fast eine Offenbarung. Sie heben das Spiel auf eine ganz andere Ebene im Bezug auf die Interaktion. Ab der zweiten Ausbaustufe des Spiels (Advanced Rules) hat jeder Spieler jede Runde die Möglichkeit, Einfluss auf den zukünftigen Ereigniskartenstapel zu nehmen, indem er dort eine weitere Karte hinzufügt. Dadurch wird einerseits von den aktuellen Ereignissen die oberste Karte ausgeführt (die sowohl von ihm selbst oder auch von einem Mitspieler evtl. sogar in einer früheren Epoche gelegt worden sein kann) als auch eine ganze Menge indirekter Einfluss möglich. In unserer zweiten Partie war es so, dass ich die meisten der Ereignisse gespielt habe wodurch ich zwei grundsätzliche Vorteile hatte. Ich wusste, was mich erwartet und ich konnte mich auch noch darauf vorbereiten! Mein Mitspieler hat zwar gesehen, dass ich mein Militär aufbaue, wusste zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht, ob es mir nur darum geht, ihn anzugreifen (was durch das Spiel für den Angreifer relativ schwierig und selten gemacht wird) oder ob ich mich auf meine eigenen Ereignisse vorbereite. Mit mehr Erfahrung (und die wird sicherlich kommen) wird das zwar besser einschätzbar, aber bleibt ein unglaublich interessantes Steuerungselement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein winziger Kritikpunkt, den ich im ersten Posting noch nicht ausgemacht hatte, wurde aber neu aufgenommen. Ich kann mir vorstellen, dass die Wartezeit, während der Züge der Mitspieler etwas lang wird, wenn man in der vollen Besetzung mit 4 Personen spielt. Das ist vermutlich etwas, dass sich mit wachsender Vertrautheit relativiert, jedoch kann es abschrecken. Ich bin sehr gespannt wie sich Through the Ages in dieser Hinsicht entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Im Hintergrund sind zwischen Deep Fritz und Vladimir Kramnik seit dem Beginn dieses Postings 8 weitere Züge gespielt worden. Wenn ich den Kommentatoren glauben darf, ist es eine sehr interessante Partie ...&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Korrekturen am 29.11.2006: Sorry, da waren mal wieder sehr viele Rechtschreibfehler drin. Vielleicht sollte ich die besten Orthographen meines Freundeskreises vor der Veröffentlichung lesen lassen? Übrigens hat Kramnik durch einen wirklich dummen Fehler am Ende verloren. Wenn ich die Kommentare richtig verstanden habe, hätte er tatsächlich eine gute Chance gehabt die Partie zu gewinnen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-8088728431267540729?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/8088728431267540729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/abstrakte-2-personen-spiele-sind-mir-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8088728431267540729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/8088728431267540729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/abstrakte-2-personen-spiele-sind-mir-zu.html' title='Abstrakte 2-Personen Spiele sind mir zu schwer'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116317395550863284</id><published>2006-11-19T19:30:00.000+01:00</published><updated>2006-11-27T18:29:08.773+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Turn Guy</title><content type='html'>Wer kennt diese Situation nicht: Alle sitzen um den Spieltisch, alle bis auf einen Spieler schauen indigniert in die Luft. Wer soll es wagen? Wer soll &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frank&lt;/span&gt; (der Name des Spielers wurde von der Redaktion geändert) fragen, ob er nur so lange überlegt oder ob er überhaupt noch nicht mitbekommen hat, das mal wieder alle auf ihn warten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Misslichkeiten erlebe ich von Zeit zu Zeit. Ein oder zwei Spieler sind so sehr in ihren eigenen Zug vertieft, dass sie die Welt um sich herum vergessen und völlig überrascht werden von der Tatsache, dass die Runde schon wieder an ihnen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auftritt: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Turn Guy&lt;/span&gt;". Der Turn Guy (oder Turn Gal) ist die Person, die den Spielfluss sicherstellt oder zumindest zu retten versucht. Meistens übernehme ich oder meine Freundin diese Rolle. Mittlerweile haben wir eine gewisse Routine darin entwickelt uns abzuwechseln, weil es für Turn Guy immer auch eine Herausforderung ist, beim Steuern des Spielablaufes das eigene Spiel nicht aus den Augen zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben auch schon einige Alternativen ausprobiert, aber so richtig funktioniert hat nichts davon. Beispielsweise haben wir einmal kurzzeitig einen dicken Holzpöppel eingesetzt, der anzeigte, welcher Spieler gerade am Zug ist. Am Ende seines Zuges war es lediglich nötig, diesen Block an den nächsten Spieler weiterzugeben. Scheint zu schwierig zu sein. Die Leute mussten nicht mehr an den Beginn ihres Zuges, sondern an das Weiterreichen des Pöppels erinnert werden. Bevor ich also nicht mal mehr Turn Guy sondern Pöppel Guy geworden bin, haben wir die Idee wieder zu den Akten gelegt. Es funktioniert einfach nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum? Ich denke Spieler versuchen möglichst "gut" zu spielen. Dazu gehört, sich über den eigenen Zug schon einmal ein paar Gedanken zu machen, während gerade jemand anderes sein Spiel macht. Das ist im Prinzip eine gute Idee, leider wird man dann aber oftmals in den tiefsten Gedanken überrascht. Ich frage mich dabei immer, wie man denn so dermaßen in Gedanken verfallen kann. Schließlich benötigt man zur Beurteilung der eigenen Situation, zur Festlegung des eigenen, nächsten Zuges, auch dringend die Situation auf dem Spielbrett bzw. die Handlungen der anderen Spieler. Man könnte daher denken, dass das Phänomen verstärkt in Spielen auftritt, wo man wenig mit den anderen Spielern interagiert, wo man nicht so sehr von den Zügen der Mitspieler abhängig ist. Interessanterweise stimmt das aber mindestens bei uns so nicht. Unabhängig vom jeweiligen Spiel kommt Turn Guy mit aus der Kiste und muss seine Arbeit machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich (leider?) dran gewöhnt. Ich denke sogar fast, dass mir was fehlen würde, wenn meine Mitspieler nicht ab und zu einen gewissen Schubs in die richtige Richtung benötigen würden. Das gibt mir ein gutes Gefühl ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;In "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hazienda&lt;/span&gt;" von Wolfgang Kramer, erschienen bei &lt;a href="http://www.hans-im-glueck.de/"&gt;Hans im Glück&lt;/a&gt; war letztens eine Sternstunde von Turn Guy (gespielt von mir). In Hazienda macht wirklich jeder Spieler der Reihe nach seinen Zug. Genau drei Aktionen hat jeder Spieler in seinem Zug. Man kann auf das Ausführen einzelner Aktionen verzichten, aber das ist meiner Meinung nach gerade in der Anfangsphase nicht sehr vorteilhaft. Genau drei Aktionen also aus einer unüberschaubaren Menge von ... drei Auswahlmöglichkeiten, wobei man einzelne Aktionen mehrfach durchführen kann. Da kann man schon mal ins Grübeln geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Hazienda ist die Interaktion mit den Spielern lediglich über die Topologie des Brettes (abschneiden von den schönsten Märkten und Wasserlöchern) sowie der veränderlichen Kartenauslage gegeben. Man muss also eigentlich immer einen Blick auf den Spielplan haben, um erfassen zu können, ob der gerade gefasste Plan für die nächsten Runden überhaupt noch durchführbar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch diese Verschärfung ist Hazienda ein Spiel, wo die Notwendigkeit für Turn Guy sein Sprüchlein zu sagen, immer seltener werden (darum Sternstunde! Am Ende konnte ich mich völlig auf mein Spiel konzentrieren und glorreich letzter werden). Gerade die ersten Runden jedoch, wenn die einzelnen Herden noch relativ weit voneinander entfernt sind, brauchen meine Mitspieler schon öfters man einen kleinen Hinweis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116317395550863284?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116317395550863284/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/spielerterminologie-turnguy.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317395550863284'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317395550863284'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/spielerterminologie-turnguy.html' title='Spielerterminologie: Turn Guy'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-7222349596306070407</id><published>2006-11-16T17:30:00.000+01:00</published><updated>2006-11-16T17:32:24.070+01:00</updated><title type='text'>Zwischenbemerkung: Titel der Blogeinträge</title><content type='html'>Ohje ... und schon wieder eine Reihe von unzufriedenen Lesern zurückgelassen. Ich muss mir dringend angewöhnen, die Titel der Blogeinträge nicht mehr mit irgendwelchen Computerspielen in Verbindung zu bringen. "&lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/need-for-speed.html"&gt;The Need for Speed&lt;/a&gt;" über Spiele, die in Echtzeit gespielt werden, vom vergangenen Montag hat zwar die Anzahl der Besucher sprunghaft um ca. 1300% wachsen lassen, jedoch hat der Inhalt vermutlich keinen einzigen davon interessiert. Schade auch. Dabei sind Brettspiele soviel interessanter als Computerspiele. Oder, besser gesagt, sie bedienen eine völlig andere Erfahrung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-7222349596306070407?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/7222349596306070407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/zwischenbemerkung-titel-der-blogeintrge.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7222349596306070407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/7222349596306070407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/zwischenbemerkung-titel-der-blogeintrge.html' title='Zwischenbemerkung: Titel der Blogeinträge'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116317390545866665</id><published>2006-11-15T01:00:00.000+01:00</published><updated>2006-11-16T22:40:48.773+01:00</updated><title type='text'>Vergleich: Rollenspiele auf dem Spielbrett</title><content type='html'>Ursprünglich war ich ein Rollenspieler der zweiten Stunden. Wir haben 1983 mit den beiden roten Büchern vom D&amp;D Basis-Set angefangen durch Verliese zu kriechen und Drachen zu erschlagen. Unser spielerischer Horizont wurde um etliche Erfahrungsstufen erweitert, als endlich das Experten-Set auf den deutschen Markt kam, womit unsere geliebten Charaktere endlich den Kinderschuhen entwachsen konnten ... das waren noch Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch heute habe ich eine Schwäche für Rollenspiele. In meinem Bücherregal im Schlafzimmer stehen zwei lange Reihen mit Regelwerken, Supplements und Abenteuern herum. Ich lese zwar heute hauptsächlich nur noch über neue Systeme und Hintergrundwelten, ab und an treffen wir uns aber tatsächlich nochmal und holen die Würfel aus der Kiste. Im Moment spiele ich noch aktiv in einer Cthulhu-Kampagne zur Zeit des Vietnam-Kriegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Offensichtlich wurde also durch die Einführung der Brettspiele in meine Welt das Faible für Rollenspiele nicht völlig verdrängt, wenn sie auch einen sehr viel geringeren Teil meiner Zeit einnehmen. Dennoch bin ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder auf der Suche nach einem guten Brettspiel, dass diese beiden Welten verbindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Wenn ich dabei das eine oder andere Spiel auslasse, so kann das vielerlei Gründe haben. Entweder, weil ich es einfach nicht kenne, oder aber weil ich denke, dass es im Rahmen dieser Zusammenstellung keine neuen Aspekte mehr beisteuert.&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Magic Realm&lt;/span&gt;" (1978) von Richard Hamblen erschienen bei Avalon Hill habe ich erst ca. Ende der 80er Jahre kennengelernt, zu einer Zeit also, als aus den USA importierte Spiele noch etwas besonderes waren. In Magic Realm übernimmt jeder der bis zu 16 (!) Mitspieler einen Charakter aus dem klassischen Fantasy-Genre. Jeder Charakter hat ein bis mehrere spezielle Fähigkeiten und ein Sortiment von 13 Markern, die unterschiedliche Stärken und Einsatzgebiete (Bewegung, Kampf, Zaubern) aufweisen. Magic Realm wird auf einer zufällig zusammengestellten Landschaft aus Hex-Feldern gespielt, wobei jedes Hex-Feld mehrere Lichtungen enthält, auf denen im Laufe der Partie Monster, Verbündete oder besondere Orte erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spielsystem ist das komplizierteste der hier in dieser Liste vorgestellten Spiele. Man merkt Magic Realm an, dass seine Ursprünge in den Konfliktsimulationen der späten 70er Jahre und den ersten Pen&amp;Paper-Rollenspielen liegen. Es gibt eine Reihe von Tabellen auf denen zufällige Ereignisse ausgewürfelt werden sowie eine Unmengen von unterschiedlichsten magischen Artefakten, Monstern oder Zaubersprüchen die jeweils die Regeln in kleinen aber wichtigen Punkten variieren und, wenn man zum ersten (oder zehnten) Mal spielt, natürlich immer wieder im Regelbuch nachgelesen werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spieler haben in der Planung ihrer Ziele vollkommene Freiheit. Es gibt keine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;böse Macht &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;TM&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;, die es zusammen oder alleine zu besiegen gilt. Die Herausforderung ist viel mehr, ein am Anfang des Spiels gestecktes Ziel von Siegpunkten in verschiedenen Kategorien zu erreichen. Dabei bilden sich zwischenzeitlich Allianzen zwischen den Charakteren, oder es kommt zu hinterhältigen Angriffen untereinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganzen Elemente sorgen zwar dafür, dass das Spiel eine unglaubliche Variabilität aufweist, keine Partie wird wie die andere sein, aber es erfordert schon eine sehr engagierte Spielgruppe, damit ein solches Monster heute nochmal auf den Tisch kommt. Die Schwäche des Spiels ist eindeutig seine Kompliziertheit und die ausufernde Spieldauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;Viel einfacher für einen mittelbegabten Teenager wie mich zu verstehen war dahingegen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Talisman&lt;/span&gt;" von Robert Harris in Deutschland erschienen 1986 bei Schmidt Spiele. Das Original von Games Workshop erschien 1983 und erhielt in den folgenden Jahren mehrere Erweiterungen. Auch in Talisman erhält jeder Spieler einen Charakter, den er auf einem rechteckigen Spielplan über drei nach innen hin schwerer werdende Ebenen führt. Ziel ist es dabei, die Mitte des Plans zu erreichen und durch die dort wartende Krone der Herrschaft (oder war es das Szepter der Macht?) die anderen Charaktere zu unterwerfen oder zu vernichten. Der Charakter, dem das gelingt, gewinnt das Spiel und herrscht von nun an über das Land bis zur nächsten Partie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spielsystem von Talisman ist übersichtlich. Jeder Charakter hat jeweils einen Wert für seine körperliche Stärke und sein psychisches Talent sowie eine mehr oder weniger nützliche Spezialfähigkeit, die er im Laufe des Spiels beliebig oft gegen andere Charaktere oder Monster einsetzen kann. Die Monster liegen zu Beginn der Partie zusammen mit Ereigniskarten in einem Kartenstapel versteckt und kommen durch die Bewegung der Charaktere ins Spiel. Die Bewegung erfolgt über einen Würfelwurf, der die Zugweite bestimmt. Auf dem Zielfeld werden dann entweder weitere Abenteuerkarten (Monster) gezogen oder ein anderes Ereignis, das auf dem Plan aufgedruckt ist, erwürfelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel lebt in den ersten Partien von der Abwechslung der Charaktere und dem Kennenlernen der Monster im Kartenstapel. Dazu bringen die Zaubersprüche (für zauberfähige Charaktere) auch noch ein wenig Abwechslung hinein. Insgesamt hat uns das Spiel aber nicht länger als einen Sommer gefesselt, was bei der üblichen Aufmerksamkeitsspanne eines verwöhnten Teenagers schon eine ganze Menge ist. Die verschiedenen Erweiterungen (die jeweils zusätzliche Spielplanteile, Charaktere und/oder Karten hinzufügten) reanimierten Talisman zwar von Zeit zu Zeit wenn wir sie uns leisten konnten, aber insgesamt war das Spiel für uns damals wie heute kein Ersatz für ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;echtes&lt;/span&gt; Rollenspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;HeroQuest&lt;/span&gt;" von Stephen Baker erschien 1989 bei Milton Bradley und setzte sich in soweit von seinen Konkurrenten ab, dass es eines der ersten Brettspiele war, das einem Spieler die Rolle des Spielleiters zukommen lies, der für die Steuerung und den Angriff der Monster auf dem Spielplan zuständig ist. Die Optionen des Spielleiters sind dabei dahingehend eingeschränkt, dass ihm die Platzierung der Monster im Dungeon durch die Szenariobeschreibung fest vorgegeben ist. Seine Aufgabe ist es, die Spieler zu töten. Deren Aufgabe wiederum besteht darin, gemeinsam den Dungeon zu erforschen, alle Monster zu töten und die spezielle Queste jedes Szenarios zu lösen. Diese Questen bestehen bspw. aus der Rettung eines Nicht-Spielercharakters oder dem Töten eines Endgegners im zentralen Raum des Verlieses.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spielerische Innovationen erwarten einen bei HeroQuest eher nicht. Jeder der vier möglichen Spielercharaktere (Barbar, Zauberer, Elf oder Zwerg) hat in jeder Runde die Möglichkeit zwei Aktionen aus einer Liste von bis zu 6 möglichen auszuwählen. Die Charaktere unterscheiden sich dabei durch spezielle Fähigkeiten. So kann der Zauberer oder der Elf bspw. einen magischen Spruch wirken während nur der Zwerg in der Lage ist Fallen zu entschärfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Ausstattung her bietet das Spiel jedoch viel mehr als die beiden vorigen Mitbewerber um die Krone der Rollenbrettspiele. Zumindest, wenn man wieder den bemühten Teenager fragt. Die Monster, Einrichtungsgegenstände und die Spielercharaktere sind in Form von Plastikminiaturen enthalten. Zumindest zum Anschauen bietet HeroQuest eine ganze Menge. Allein schon deswegen und weil es mein erstes kooperatives Brettspiel war, wird das Spiel immer einen nettes und in Erinnerungen schwelgendes Schmunzeln auf mein Gesicht zaubern, aber ein gutes Rollenspiel ist es meiner Meinung nach deswegen noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders hingegen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geschichten aus 1001 Nacht&lt;/span&gt;" von Eric Goldberg, das 1999 in Deutschland von Edition Erlkönig herausgebracht wurde, nachdem das Original 1985 bei West End Games erschienen war.  Der Titel verrät schon, dass es sich hier um ein Spiel handelt, dass nicht den üblichen Fantasy-Dungeoncrawl zum Thema hat. Bei "Geschichten aus 1001 Nacht" geht es für jeden Charakter auf einer Landkarte des Orients um das Erreichen ganz persönlicher Ziele und dem Erlangen des Kalifats in Baghdad, dem Zentrum der zivilisierten Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Spielsystem unterscheided sich grundlegend von allen bisher betrachteten Spielen. Jeder Charakter beginnt seine Reise mit einigen ausgewählten Fähigkeiten wie "Verstecken", "Erzählkunst", "Waffengeschick" usw. Jede Runde bewegt sich der Charakter über die Landkarte und erhält von einem anderen Spieler eine Karte, die einen Hinweis auf die Aufgabe bzw. das Problem gibt, dem er in diesem Moment gegenübertreten muss. Das Szenario selbst wird dann aus einem dicken Buch der Geschichten an Hand der dort nummerierten Absätze von einem Mitspieler vorgelesen. Abhängig von seinen Fähigkeiten und seiner Entscheidung, wie er der Situation begegnet, werden dann weitere Absätze im Buch vorgelesen und der Spieler kommt über kurz oder lang zu einem Ergebnis. Dieses kann aus Reichtum, magischen Gegenständen, dem Verlust von Fähigkeiten oder bestimmten Statusmarkern wie "Verletzt", "Geliebt" oder "Unglücklich" bestehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die buchstäblich über 1000 unterschiedlichen Absätze im Buch der Geschichten dauert es eine ganze Weile, bis man Situationen wiedererkennt, jedoch merkt man schnell, dass man in "Geschichten aus 1001 Nacht" nicht mit dem üblichen Fantasy-Machogehabe weiterkommt. Die wenigsten Gegner können oder wollen im Kampf überwunden werden, viel mehr wird von den Spielern gefordert sich in das Thema und die Stimmung der Geschichten hineinzuversetzen und eher wie Sindbad zu denken. Die Verwendung der Absatz-gesteuerten Geschichte war auch 1985 nicht mehr ganz neu ("Choose your own Adventure" war und ist eine sehr beliebte amerikanische Taschenbuchserie, die dieses System populär gemacht hat), jedoch war es für mich das erste Mal, dass ich es in der Art in einem Brettspiel umgesetzt fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Geschichten aus 1001 Nacht" ist für mich ein Highlight der Brettspiele. Die dichte Atmosphäre sorgt dafür, dass es bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt. Einen winzigen Wermutstropfen habe ich aber natürlich auch hier gefunden. Die Interaktion zwischen den Spielern ist eher gering. Auf dem Spielplan begegnet man sich eher selten und spielt eher nebeneinander her als miteinander, was die Rollenspielatmosphäre nicht gerade fördert. Jedoch geht es mir in diesem Spiel mehr um das Miteinander am Spieltisch als auf dem Brett. Da leistet "Geschichten aus 1001 Nacht" eine ganze Menge. In jeden Spielzug eines Spielers sind immer mindestens zwei weitere Spieler einbezogen, die aus dem Buch vorlesen dürfen oder das Nachschlagen der Entscheidungen auf einer Tabelle durchführen. Derjenige Spieler, der gerade am Zug ist, wird mit solchen Trivialitäten nicht belastet. Er darf sich ganz auf sein Abenteuer konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="40%"&gt;&lt;br /&gt;Stichpunktartig möchte ich nun noch auf einige Spiele der letzten Jahre eingehen, die zeigen sollen, dass die Idee der Rollenspiele auf dem Spielbrett noch lange nicht in Vergessenheit geraten ist:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Rückkehr der Helden&lt;/span&gt;" von Lutz Stepponat erschienen 2003 bei Pegasus Press.&lt;br /&gt;Hierbei handelt es sich um ein klassisches Abenteuerspiel wobei jeder Spieler einen Charakter aus den typischen Berufen (Kleriker, Zauberer, Krieger, Zwerg ...) übernimmt. Der Spielplan ist modular aus großen, quadratischen Platten zusammengesetzt und jeder Charakter versucht als erstes das Böse zu besiegen. Dazu muss er eine persönlich Aufgabe lösen ("Schmiede das Schwert der Macht!") und siegreich in der Höhle des bösen Zauberers das Spiel beenden. Das Spiel hat keinen Spielleiter, sondern die Charaktere spielen gegen das System von Plättchen aus einem Stoffsack. Die Charaktere haben sowohl spezielle Fähigkeiten als auch verschiedene Werte (Stärke, Geschicklichkeit, ...) die sie im Laufe des Spiels steigern können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir gefällt "Die Rückkehr der Helden" eigentlich ganz gut, es ist ein solides und spannendes Spiel, aber richtig überzeugt hat es mich nicht. Es hat zu wenig Neues, um einen regelmäßigen Platz auf meinem Spieltisch beanspruchen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fantasy Flight Games aus den USA ist ein Verlag, der in den letzten Jahren durch unglaublich aufwändig produzierte Spiele von sich reden machte. Angefangen hat die Serie der Rollenspiele aus diesem Hause 2004 mit der Veröffentlichung von "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Doom&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;: The Boardgame&lt;/span&gt;" dem Brettspiel zum gleichnamigen Computerspiel. "Doom" und "HeroQuest" sind sich insofern ähnlich, als einer der Spieler in die Rolle des Bösen schlüpft, der gegen die anderen Spieler antritt. Wiederum geht es um die Lösung eines Szenarios, diesmal aber auf einem wirklich modularen Spielbrett mit jeder Menge Plastikfiguren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In dem zwei Jahre später im selben Verlag erschienenen "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Descent: Journeys in the Dark&lt;/span&gt;" (das vor wenigen Wochen auf deutsch bei Heidelberger erschienen ist), wird dieses System weiter perfektioniert. Meiner Meinung nach ist Descent ein wenig ausgewogener und wegen des Fantasy-Hintergrunds für mich interessanter. Die Plastikfiguren sind nochmal eine Stufe besser, größer und detaillierter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Über "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Runebound&lt;/span&gt;" von Martin Wallace und Darrell Hardy weiß ich leider zu wenig, um qualifiziert eine Meinung kundtun zu können. Runebound ist aber zumindest ein Spiel, dass auf Grund seiner nicht enden wollenden Flut von Erweiterungen ein reichhaltiges Spiel zu sein scheint.  Runebound ist das Spiel, dass ich aus dieser Rubrik wohl als nächstes ausprobieren muss.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Was ist jetzt das beste Rollenspiel auf dem Spielbrett? Ganz klar: Keines. Ich habe Favoriten, jedoch keinen wirklichen Sieger anzubieten. "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Magic Realm&lt;/span&gt;" besticht durch seine Komplexität, verwirrt aber durch seine Kompliziertheit. "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geschichten aus 1001 Nacht&lt;/span&gt;" ist ein wunderschönes Spiel, jedoch die Interaktion mit den Mitspielern, die für mich einer der wichtigsten Aspekte von Rollenspielen ist, fällt nahezu aus. "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Descent&lt;/span&gt;" bringt zwar die Rolle des Spielleiters zurück und beeindruckt durch sein reichhaltiges Material, leistet mir aber im Bezug auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rollen&lt;/span&gt;spiel zu wenig. Vielleicht doch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Runebound&lt;/span&gt;"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn jemand jedoch eine modernere Spielregel zu Magic Realm verfassen könnte, würde ich schwach werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116317390545866665?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116317390545866665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/vergleich-rollenspiele-auf-dem.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317390545866665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317390545866665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/vergleich-rollenspiele-auf-dem.html' title='Vergleich: Rollenspiele auf dem Spielbrett'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-3354334373719940249</id><published>2006-11-13T01:39:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T02:25:03.245+01:00</updated><title type='text'>The Need for Speed</title><content type='html'>Ich bin nicht gut in Geschwindigkeitsspielen. Ich hätte niemals eine Chance in Spielen wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Speed&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt; gegen meine Freundin. Diese Tatsache ist zwar ein wenig desillusionierend für mich, jedoch kann ich damit sehr gut leben. Man kann nicht jedes Spiel gewinnen. Ich habe jedoch auch festgestellt, dass es unterschiedliche Einstellungen gegenüber solchen Situationen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Wochenende haben wir im Familienkreis mit meinen Geschwistern und deren Anhängen einige Spiele auf den Tisch gebracht. Unter anderem, wie ich schon mal &lt;a href="http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/kein-erz-und-keine-ritter.html"&gt;angedeutet&lt;/a&gt; hatte, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt; von Alain Orban. Da es in diesem Spiel tatsächlich um die Geschwindigkeit geht, in der ein Spieler seinen Weg durch den Hafen plant, leidet es unter einem nicht zu vernachlässigbaren Punkt: Ein Spieler, der das Spiel schon ein paar Mal gespielt hat, hat große Vorteile gegenüber einem Neuling.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich sind solche Vorteile bei jedem "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;vernünftigen&lt;/span&gt;" Spiel gegeben. Wenn ich die erste Partie&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Go&lt;/span&gt; in meinem Leben spiele, erwarte ich nicht, mit einem langjährigen und erfahrenen Spieler gleich auf zu sein. Auch bei sogenannten Glücksspielen wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Poker&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;17+4&lt;/span&gt; spielt die Erfahrung eine nicht unwesentliche Rolle. Es zeichnet meiner Meinung nach sogar ein gutes Spiel aus, dass der Spieler, der die größere Erfahrung in einem Spiel hat, dieses im Allgemeinen eher gewinnen wird als ein sog. blutiger Anfänger. Bei "Geschwindigkeitsspielen" wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bongo&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rasende Roboter&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ubongo&lt;/span&gt; oder eben auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt; geht das aber noch einen oder zwei Schritte weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Partie eines klassischen Brettspiels hat jeder Spieler hinreichend Zeit über jeden seiner Züge nachzudenken. Dabei wird der erfahrenere Spieler zwar die Augen verdrehen, sich jedoch gleichzeitig an seine ersten Züge erinnern und großmütig darüber hinwegsehen. Bei den hier diskutierten Spielen besteht diese Möglichkeit jedoch nicht. Jedes der Spiele benötigt eine ganz gewisse Herangehensweise an die Lösung der jeweiligen Aufgabe. Bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Speed&lt;/span&gt; ist es die Mustererkennung der beiden Kartenstapel in der Mitte, bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ubongo&lt;/span&gt; die plastische Vorstellung der verschiedenen Plättchen, mit denen es das Parkettierungsproblem zu lösen gilt. Bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt; ist es eben diese gewisse Effizienz mit der man die Konstellationen schneller sieht bzw. mit der man sich eher merkt, wo auf dem Tisch das jeweils korrespondierende Schiff mit dem gleichfarbigen Segel lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe an diesem Wochenende bei mir festgestellt, dass ich zwar natürlich nicht schneller denken kann, intelligenter bin oder was auch immer, dass aber diejenigen, die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt; schon kannten, ihr Gehirn schon an diese Herausforderungen gewöhnt hatten. Den meisten meiner Mitspieler war das nicht so schnell möglich. Daher hat sich die Spielerfahrung dahingehend ausgezahlt, dass meine Freundin und ich uns jeweils um den ersten Platz gestritten haben und die restlichen Mitpieler ab Rang 3 um die Punkte fochten. Wie oben schon erwähnt, ich habe nicht besonders viele Spiele gegen sie gewonnen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber hinaus gibt es bei Geschwindigkeitsspielen noch eine andere Hürde zu erklimmen. In einer normalen Partie jedes anderen Spieles wird es immer Situationen geben, wo ein erfahrenerer Spieler seine Mitspieler an eben dieser Erfahrung teilhaben lässt. Wenn ich während einer Runde &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thurn &amp; Taxis&lt;/span&gt; einen wirklich blöden Fehler meiner Mitspieler erblicke, dann weise ich sie darauf hin. Punkt. Dann wird das Spiel 10 Sekunden zurückgespult und alle sind glücklich. Ich spiele zwar auch, um zu gewinnen, aber selbst mein Ego hat Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Geschwindigkeitsspielen ist das nicht möglich. Ich habe, wenn ich gerade verzweifelt versuche meinen Kartenstapel in die Mitte abzulegen, nicht auch noch die Zeit eine kleine Vorlesung über die Taktiken bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Speed&lt;/span&gt; zu halten. Da muss dann in dieser Situation jeder selbst durch. Der Geschwindigkeitsaspekt verhindert dann eben ganz generell die Möglichkeit, kleine Tipps zu geben, auf Fehler hinzuweisen oder einfach nur freundlich und nett nebeneinander her zu spielen. Darum werden diese Spiele von den überfahrenen Mitspielern manchmal als "härter" in der Gangart empfunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt glaube ich nicht, dass Geschwindigkeitsspiele die schlechteren Spiele sind. Sie eignen sich meiner Meinung nach sogar besonders gut, um Menschen, die weniger Spiele kennen, an dieses wundervolle Hobby heranzuführen. Jeder am Tisch sollte aber auf die Tatsache hingewiesen werden, dass es nicht nur bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schach&lt;/span&gt; (das kennen die meisten) sondern auch bei einer Partie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rasende Roboter&lt;/span&gt; einen dicken Erfahrungsbonus gibt. Wenn alle sich darüber einig sind, dass das kein Problem ist, ist alles in bester Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns war das an diesem Wochenende kein Problem. Es hat mich nur dazu gebracht mal wieder darüber nachzudenken. In einer anderen regelmäßigen Spielgruppe war dasselbe Thema schon mal ein kleiner Stolperstein. Dort werde ich kein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ubongo&lt;/span&gt; mehr spielen. Gut. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Age of Steam&lt;/span&gt; ist auch nicht schlecht ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-3354334373719940249?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/3354334373719940249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/need-for-speed.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3354334373719940249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/3354334373719940249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/need-for-speed.html' title='The Need for Speed'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116317362895900158</id><published>2006-11-10T16:45:00.000+01:00</published><updated>2006-11-27T18:28:36.786+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='terminologie'/><title type='text'>Spielerterminologie: Alpha-Spieler</title><content type='html'>In den meisten (oder: zumindest allen, die ich kenne) Spielgruppen gibt es einen Alpha-Spieler bzw. eine Alpha-Spielerin. Das ist diejenige Person der Gruppe, die üblicherweise die wichtigsten Rollen der Gruppe in sich vereinigt. Dazu gehören, unter anderem, folgende Punkte:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erwerb des Spielenachschubs:&lt;/span&gt; Meiner Erfahrung nach kauft in jeder Runde, die sich um einen Alpha-Spieler herum bildet, nicht jeder gleich viele Spiele. Der Alpha-Spieler ist meistens derjenige, der schon den größten Fundus ans Spielen zu Hause im Regal hat. Er ist derjenige, der die meisten Neuheiten erwirbt und er ist derjenige, der diese Neuheiten zum Spielen bereitstellt. Oft ist es dann so, dass andere Spieler der Gruppe selten bis keine Spiele kaufen, einfach auch nur deswegen, weil der Alpha-Spieler sowieso schon alles hat. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auswahl der Spiele&lt;/span&gt;: Neben der Bereitstellung der möglichen Spiele ist es ferner eine Hauptaufgabe des Alpha-Spielers, die tatsächliche Spieleauswahl am Spieleabend mindestens zu koordinieren, wenn nicht gar eigenhändig durchzuführen. Die Gruppe verlässt sich dahingehend auf den Alpha-Spieler, dass er keine Spiele auswählen wird, die allgemeines Missfallen auslösen würden.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erklärer der Spielregeln&lt;/span&gt;: Der Alpha-Spieler ist häufig derjenige, der die Spielregeln der zu spielenden Neuheiten im Voraus liest, versteht und dann der restlichen Gruppe erklärt. Nur in seltenen Ausnahmefällen (Heiserkeit?) wird sich ein anderes Mitglied der Gruppe bereiterklären, diese Aufgabe zu übernehmen, da der Alpha-Spieler diese Rolle natürlich auch genießt.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aufseher über den Spielfluß: &lt;/span&gt;Schließlich ist der Alpha-Spieler auch meistens noch dafür zuständig für den geregelten Ablauf der Spielrunde zu sorgen indem er bspw. die korrekte Einhaltung der Regeln überwacht, unaufmerksame Mitspieler an ihren Zug erinnert oder einfach auch nur für Nachfragen und Regelauslegungen zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die Position des Alpha-Spielers einer Gruppe muss nicht immer sofort eindeutig besetzt sein. Meistens kristallisiert sich jedoch eine gewisse Gruppendynamik heraus, so dass es zumindest für einzelne der obigen Punkte offensichtliche Kandidaten gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr width="30%"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Spiel "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wolfsspuren&lt;/span&gt;" von Dagmar Frei, Till Meyer und Nicole Stiehl erschienen bei &lt;a href="http://www.spieltriebgbr.de/"&gt;Spieltrieb&lt;/a&gt; geht es um ein Wolfsrudel und dessen Überleben in der Wildnis. Jeder Spieler übernimmt dazu die Rolle von mehreren Wölfen des Rudels und versucht über mehrere Jahre hinweg innerhalb der Gruppe das größte Ansehen zu erlangen. Dabei ist es wichtig, sich jedes Jahr in ausreichendem Maße bei der Aufzucht der Jungen, der Großwildjagd und den Rangkämpfen innerhalb der Gemeinschaft zu stellen. Durch den Verlust von Ansehenspunkte kann ein Wolf aus dem Rudel ausgestoßen werden, wohingegen der Verlust von Stärkepunkten für eine körperliche Schwächung verantwortlich ist und sogar mit dem Tod des Tieres enden kann. Das Spiel hat zwar einen leicht erzieherischen Charakter (immerhin lernt man eine ganze Menge über Wölfe, die Autoren haben dabei eng mit &lt;span class="textfin"&gt; Wolfsforschern und der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. entwickelt. In einem Anhang der Spielanleitung gibt es zahlreiche Hinweise auf den Realitätsbezug der umgesetzten Regeln und viele Informationen zur Lebensweise von Wölfen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise ist aber auch ein wirklich interessantes und weitgehend sogar kooperatives Spiel enthalten. Wenn die Spieler nicht mindestens bei der Großwildjagd oder der Aufzucht der Welpen zusammenarbeiten, wird es für das Rudel insgesamt sehr schwierig, den Winter zu überleben. Insgesamt halte ich Wolfsspuren für ein sehr interessantes und schönes Spiel, das es aber bislang noch nicht in meinen Spieleschrank geschafft hat. Warum?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116317362895900158?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116317362895900158/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/spielerterminologie-alpha-spieler.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317362895900158'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116317362895900158'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/spielerterminologie-alpha-spieler.html' title='Spielerterminologie: Alpha-Spieler'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116260521703455431</id><published>2006-11-04T02:53:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T01:37:22.365+01:00</updated><title type='text'>Kein Erz und keine Ritter!</title><content type='html'>In den letzten Monaten wird die Spieleauswahl am Abend zu einem immer größeren Thema. Früher war alles viel besser (TM).  Die Mitspieler sind abends oder auch mal nachmittags zu uns zum Spielen gekommen und haben sich darauf verlassen, dass ich ein oder zwei interessante Spiele aus meinem reichhaltigen Fundus auswähle und ihnen kredenze. Seit einiger Zeit gibt es aber bei diesem doch recht einfachen Vorgang immer wieder Vorbehalte. Sind es auf der einen Seite Aussagen wie "Bloß nichts mit Gebiets- oder Endwertungen!", so höre ich von anderer Seite Einwände, die dem Spiel die Verwendung von Rohstoffen und Rittern verbieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich brauche also immer häufiger eine gewisse Strategie vor der eigentlichen Strategie. Ich habe ein Metaspiel vor dem eigentlichen Spiel zu bestreiten. Eine bange Frage ist zu beantworten: Ist das für den aktuellen Abend ausgewählte Spiel den Ansprüchen der Gäste gewachsen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem "Problem" bin ich offensichtlich nicht alleine. Besonders angetan hat es mir in dieser Hinsicht der Podcast "&lt;a href="http://thespiel.net/"&gt;The Spiel&lt;/a&gt;" von Stephen Conway und David Coleson aus Indianapolis. In jeder Ausgabe des Podcasts gibt es eine spezielle Rubrik namens "The Game Sommelier", wo die beiden Moderatoren sich abwechselnd Aufgaben zu interessanten Situationen stellen. Bspw. "Wähle fünf Spiele aus, die besonders gut in einer Gruppe von Nicht-Spielern funktionieren, die aber trotzdem einen Vielspieler nicht langweilen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir hilft bei der Auswahl die Tatsache, dass ich seit einigen Jahren eine Spieletagebuch führe. Dort vermerke ich neben dem Spiel selbst natürlich auch kurz, wie es den Mitspielern gefallen hat. Wenn man sich ein wenig mit diesen Daten beschäftigt (was ich ab und zu mal mache ... ja, ich gebe es zu, ich bin ein Geek), kann man relativ einfach gewisse Muster in diesen Bewertungen erkennen und für sich selber nutzen. Diese Muster zu erkennen ist die größte Herausforderung im Metaspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider habe ich durch diese Auswahl nicht immer die Möglichkeit, die Spiele auf den Tisch zu bringen, die meiner eigenen Stimmungslage genau entsprechen. Hinzu kommt, dass wir alle (nagut, fast alle) keine Studenten mehr sind. Das Ende eines einzelnen Spieleabends ist mit ziemlicher Sicherheit spätestens zwei Stunden nach Mitternacht (an einem Samstag) gekommen. Einzelne Besucher verabschieden sich auch schonmal einige Stunden früher (nach dem Aufwärmer), weil die kommende Woche besonders stressig wird oder die letzte sehr anstrengend war. (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kommen die eigentlich nur, um das hinreissende Essen zu geniessen? Vielleicht.&lt;/span&gt;) Das sind aber alles Unwägbarkeiten, die das Metaspiel nicht unbedingt einfacher werden lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ich nicht falsch verstanden werde: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ich spiele das Metaspiel gerne!&lt;/span&gt; Ich denke, dass es eine Herausforderung an mich persönlich ist, ein möglichst passendes Spiel auszusuchen. Ansonsten könnte ich mir ja andere Mitspieler suchen ;-) Ich möchte besonders auch das feststehende Ritual am Ende jedes Abends, wenn die Benotungen für die gespielten Titel in die Liste eingetragen werden, nicht mehr missen. Das ist der Augenblick, wo für mich die Siegpunkte im Metaspiel verteilt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich steht, so kurz nach einer Spielemesse, die Spieleauswahl jedes Mal unter einem schlechten Stern. Es gibt im Moment halt einfach keine Optionen, als die Neuheiten der Messe auszuprobieren. Kann ich da überhaupt gewinnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich ausprobiert in der Runde der "Bloß keine Zwischen- und Endwertung" Fraktion habe ich "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Factory Fun&lt;/span&gt;" von Corné van Moorsel erschienen bei &lt;a href="http://www.cwali.com"&gt;Cwali&lt;/a&gt;. Das Spiel ist sehr gut angekommen. Bei Factory Fun handelt es sich um eine Adaption der grundlegenden Idee eines uralten Computerspieles "Super Pipeline". Jeder Mitspieler baut auf seinem eigenen Spielbrett eine Fabrikhalle mit verschiedenfarbigen Quellen, Maschinen und jeder Menge Rohren auf. Durch besonders geschickte Verbindungen zwischen den eigenen Maschinen (wenn der Ausgang einer Maschine den Eingang einer anderen Maschine beliefert) kann man Bonuspunkte gewinnen, im Prinzip baut aber jeder vor sich hin und versucht seine Fabrik zu optimieren. Ein schönes Puzzle-Spiel. In jeder der 10 Spielrunden bekommt man jeweils eine neue Maschine dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/110/279277606_1af75b47c9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/110/279277606_1af75b47c9.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Factory Fun (Cwali)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Auswahl dieser Maschinen ist das einzige Mal, wo die Spieler direkt in Interaktion miteinander treten. Es wird von jedem Spieler gleichzeitig genau ein Maschinenplättchen herumgedreht und alle suchen sich gleichzeitig eines der zur Verfügung stehenden Teile aus. Wer zuerst zugreift, bekommt den das Gerät. Hier hätte man sich sicherlich auch andere Mechanismen (Versteigerungen?) denken können, jedoch glaube ich nicht, dass das Spiel dadurch besser geworden wäre. Das Hauptaugenmerk jeder Partie Factory Fun liegt eindeutig auf dem Puzzle in der eigenen Fabrikhalle. Eine Versteigerung bspw. hätte das Spiel unnötig in die Länge gezogen und den Fokus von den bunten Röhren auf den eigenen Kontostand und die Versteigerung selbst fixiert. So greift man auch schonmal zu engagiert zu und bekommt eine Maschine ab, die eigentlich doch nicht so richtig in die eigene Halle passt. Dieses gewisse hektische Moment gefällt mir sehr gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Hektik: Auch neu und bisher erst zweimal gespielt ist "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Santy Anno&lt;/span&gt;" von Alain Orban, erschienen bei &lt;a href="http://www.reprod.com/"&gt;Repos Production&lt;/a&gt;. Ein ganz anderes Setting, aber ebenso ein Puzzle-Spiel mit einem kleinen Schuss Hektik gewürzt. Jeder Spieler versucht aus den 8 am Tischrand ausliegenden Piratenschiffen mit unterschiedlichen Charakteristika (gelber Rumpf, blaue Segel, ...) dasjenige herauszufinden, wo er diese Runde möglichst schnell hinlaufen muss. Ja. Laufen. Das Spiel wird idealerweise im Stehen gespielt und jeder Spieler ist angehalten tatsächlich um den Tisch zu demjenigen Schiff zu wandern, das sein in dieser Runde zu erreichendes Ziel ist. Natürlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kann&lt;/span&gt; man das Spiel auch im Sitzen spielen, aber das macht natürlich nur halb soviel Spaß. Die Auswahl des jeweiligen Zielschiffes ist das Puzzle. Jeder Pirat beginnt auf dem Schiff vor sich und muss, von dort ausgehend, die jede Runde ausgelegten Karten anwenden. Diese schreiben zum Beispiel vor, dass man von seinem aktuellen Schiff zu demjenigen mit der gleichen Segelfarbe wechseln muss. Oder, dass man von seinem aktuellen Schiff zu demjenigen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben des Namens wechseln muss usw. Zwischen 5 und 8 dieser Karten werden jede Runde aufgedeckt und jeder Spieler sollte möglichst schnell das Schiff identifizieren, auf dem er landet, wenn alle diese Karten in genau dieser Reihenfolge auf seine Startposition angewendet werden. Das alles geschieht im Kopf. Dann nur noch möglichst schnell zum richtigen Schiff wandern (na gut, rennen) und seine Piratenmütze in die Mitte werfen. Fertig. Wer am schnellsten ist (und dabei auch noch richtig liegt) bekommt jede Runde das meiste Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/100/279290098_cc5ce41da0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/100/279290098_cc5ce41da0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Santy Anno (Repros Production)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Warum gefällt mir das Spiel? Weil es wirklich jeder spielen kann. Vielleicht wird nicht jeder in der Lage sein, dass Spiel auch zu gewinnen, aber ist das nicht bei jedem Spiel so? Es gibt Spieler in meinem Umfeld, die große Vorbehalte gegenüber Echtzeitspielen haben. Spielen also, wo es um tatsächliche Geschwindigkeit geht. Gut, mit denen spiele ich dann eher 1835 oder Jenga. Hier sind zur Abwechslung mal komplett andere Fähigkeiten als bei Go, Torres oder Puerto Rico gefragt. Für mich ist Santy Anno damit eine willkommene Erweiterung meiner Spieleauswahl für größere Spaßrunden und unter anderem auch für meine Geschwister und deren Freunde am weihnachtlichen Spieleabend geeignet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116260521703455431?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116260521703455431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/kein-erz-und-keine-ritter.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116260521703455431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116260521703455431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/kein-erz-und-keine-ritter.html' title='Kein Erz und keine Ritter!'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116254203293283296</id><published>2006-11-03T09:18:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T01:37:22.304+01:00</updated><title type='text'>Zwischenbemerkung: Meinungen statt Rezensionen</title><content type='html'>Für die, die es noch nicht gemerkt haben: Ich schreibe keine Rezensionen. Ich verfasse hier in diesem Blog auch keine Zusammenfassungen der Spielregeln. Ich habe in erster Linie nur Meinungen. Es gibt im Internet eine Reihe von vorzüglichen Webseiten, wo Menschen mit weit höherer Eloquenz sehr gute und spannend zu lesende Spielerezensionen veröffentlichen. Mit diesen Autoren kann und will ich mich gar nicht messen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier in diesem Blog schreibe ich nahezu ausschließlich über eigene Spielerfahrungen und meine ersten, zweiten oder auch letzten Meinungen zu den gespielten Spielen. Dabei fließen natürlich teilweise auch die Ansichten meiner Mitspieler ein, denn kein Spiel kann ich genießen, wenn meine Mitspieler vor Langeweile von den Stühlen kippen. Was ich aber explizit nicht verfasse sind Rezensionen in dem Sinne, dass man nach dem Lesen ein Bild davon haben kann, wie das Spiel funktioniert. Nach dem Lesen dieses Blogs wird man nicht wissen, wie man Through the Ages spielt, aber ich kann hoffentlich vermitteln, dass es mir gefallen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Rezensionen der ausführlicheren Sorte verweise ich gerne auf die meiner Meinung nach besten Sammlungen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Auf &lt;a href="http://www.spielbox.de/"&gt;spielbox.de&lt;/a&gt; werden im Forum in unregelmäßigen Abständen sog. PEEP (persönliche erster Eindruck Postings) veröffentlicht. Ein Service der Spieler für die Spieler. KMW, der Administrator der Seite, macht sich glücklicherweise regelmäßig die Mühe, diese Eindrücke zu sammeln und aufbereitet im Spielearchiv der Spielbox-Seite zu verlinken.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auf &lt;a href="http://www.luding.org/"&gt;luding.org&lt;/a&gt; werden ebenfalls in erster Linie "fremde" Rezensionen gesammelt. Luding ist eine deutsche Spielesuchmaschine, wo zu jedem eingetragenen Spiel erstens natürlich die wichtigsten Daten angezeigt werden, darüber hinaus jedoch auch Links auf die meisten deutschsprachigen und einige fremdsprachige Rezensionsseiten zu finden sind.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Ich denke, dass Meinungen in diesem Medium wichtiger sind als Zusammenfassungen der Spielregeln, die sowieso keiner liest. Für viele Spiele gibt es auf den Seiten der jeweiligen Verlage die Regeln zum Herunterladen, ausdrucken und selber lesen. Ich muss also nicht beschreiben, dass man in in "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Funkenschlag&lt;/span&gt;" von Friedemann Friese, erschienen bei &lt;a href="http://www.2f-spiele.de/"&gt;2F Spiele&lt;/a&gt; jede Runde soundsoviele Kohle, Uran und Müll in den Rohstoffmarkt legt oder wie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;genau&lt;/span&gt; der Kraftwerksmarkt funktioniert. Viel interessanter finde ich, dass Funkenschlag ein sehr gut funktionierendes Wirtschaftsspiel ist, dass das Spiel gerade durch diesen Kraftwerksmarkt jedes Mal aufs Neue spannend ist und ich mich schon darauf freue, die beiden neuen Pläne, die ich auf der Spielemesse erworben habe (Benelux und Zentraleuropa), auszuprobieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wirklich spannendes Element an Funkenschlag ist weiterhin das Manövrieren um die "beste" Spielerreihenfolge. Abhängig von der aktuellen Reihenfolge in der Anzahl der angeschlossenen Städte dürfen die Spieler entweder früher oder später ihre Rohstoffe kaufen, dürfen sie früher oder später neue Städte auf dem Plan anbinden oder Kraftwerke hinzukaufen. Dabei hat es sowohl Vorteile möglichst lange weit hinten zu sein als auch mal ab und an in erster Position zu sitzen. Dieses Taktieren schreckt einige Spieler ab, die der Meinung sind, dass es erstens unrealistisch ist und zweitens ein absurdes Spielgefühl aufkommen lässt. Das finde ich nicht. Dieser Mechanismus sorgt dafür, dass die hinten liegenden Spieler (egal ob sie sich selbst in diese Situation manövriert haben oder unfreiwillig abgeschlagen sind) meistens noch eine Chance haben nach vorn zu preschen. Die Herausforderung liegt darin, diesen Mechanismus zu Spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das unrealistisch? Vielleicht. Jedoch ist jedes Spiel, das ein wie auch immer geartetes Thema aufweist, eine Abstraktion. Kein Spiel kann (und will) in dem Sinne realistisch sein. Wenn dann, wie bei Funkenschlag, auch noch eine spannende Situation dabei herausspringt, bin ich zufrieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116254203293283296?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116254203293283296/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/zwischenbemerkung-meinungen-statt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116254203293283296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116254203293283296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/zwischenbemerkung-meinungen-statt.html' title='Zwischenbemerkung: Meinungen statt Rezensionen'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116254021886255996</id><published>2006-11-03T08:47:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T01:37:22.230+01:00</updated><title type='text'>Glasperlen und Edelsteine</title><content type='html'>Die vergangene Spielemesse war für mich insofern sehr verschieden von den vorigen Inkarnationen, als ich dieses Mal so ausführlich über Neuheiten und die Verlage informiert war wie noch nie zuvor. Ich hatte vor der Messe intensiver als in den Jahren zuvor die Neuheitenvorschau der &lt;a href="http://www.spielbox.de/"&gt;Spielbox&lt;/a&gt; gelesen. Ich hatte fast täglich die Berichterstattung auf &lt;a href="http://boardgamenews.com/"&gt;BoardGameNews.com&lt;/a&gt; im Browser und gierig nach neuen Informationen und Anhaltspunkten für notwendige Vorbestellungen gesucht. Am Dienstag und Mittwoch vor der Messe habe ich mich mit Textmarkern durch eine ausgedruckte Neuheitenliste gewühlt und Spiele in Kategorien ("besser sofort hin ... wahrscheinlich schnell ausverkauft" bis hin zu "ja, wenn ich Sonntag noch Zeit habe, kann ich mir das mal anschauen") eingeteilt. Und wofür das alles? Im Endeffekt (so muss ich im Nachhinein sagen) hat es leider dazu geführt, dass ich auf der Messe in erster Linie mittelmäßig und teilweise sogar schlechte Spiele gespielt habe, während ich die guten Sachen schon alle im Sack hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte ich mich, wenn ich dringend noch hätte wissen müssen, ob "Space Dealer" nun tatsächlich ein gutes Spiel ist, oder der Hype es nur hochlobt, hingesetzt und eine Partie "Project Skyline" von Amigo gespielt? Ich glaube nicht. Hätte ich "Das Tal der Abenteuer" von Parker an diesem legendären österreichischen Stand ausprobiert, wenn ich vorher noch Informationen über "Through the Ages" hätte sammeln müssen? Ganz sicher nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich hat sich in diesem Jahr die intensive Nutzung der Vorabinformationen negativ auf meinen Messebesuch ausgewirkt. Das werde ich in den nächsten Jahren ganz sicher wieder anders gestalten. Natürlich gehe ich nicht hin und ignoriere die Vorberichterstattung! Wer ignoriert schon die Adventszeit? Ich werde jedoch meinen Weg durch die Messe wieder weniger planen und (mein armer Geldbeutel) wieder impulsiver spielen. Darüber hinaus werde ich ganz sicher von meinem ehernen Gesetz abrücken, dass kein Spiel abgebrochen wird. Das hätte  mir in diesem Jahr ein oder zwei zusätzliche Messestunden beschert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht abgebrochen, sondern direkt zweimal hintereinander gespielt haben wir "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fiji&lt;/span&gt;" von Friedemann Friese, erschienen bei dessen eigenem Verlag &lt;a href="http://www.2f-spiele.de/"&gt;2F-Spiele&lt;/a&gt;. Diese beiden Partien waren jedoch (zugegeben) im Anschluss an die Messe, nachdem ich mir die Neuheiten von 2F auf der Messe vorbehaltlos und völlig kritikfrei gekauft habe. Mir gefällt Fiji gut. Ich mag spiele, in denen man durch ein wenig Psychologie und Einschätzung seiner Mitspieler besser spielen kann. Ein gewisses Glücksmoment ist natürlich immer dabei, denn kein Mitspieler verhält sich so, wie ich es vorraussage, aber das ich das Spiel deutlich häufiger gewinne als verliere zeigt zumindest mir, dass es in gewisser Weise wohl doch nicht ganz so planlos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich gibt es andere Blind Bidding Spiele, die ein ähnliches Flair produzieren. Fiji löst dieses Konkurenzsituation dadurch, dass es eben nicht darum geht immer nur das Meiste von irgendwas (hier Glasperlen) zu haben, sondern man abhängig von den aktuellen Zielkarten sogar besser fahren kann, wenn man versucht alle seine Steine von bestimmten Farben loszuwerden. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass das Thema arg aufgesetzt ist. Die "Schrumpfköpfe" um die es im Endeffekt geht, haben keinerlei Einfluss auf das Spiel, sind also nur ganz normale Siegpunktmarker. Thematisch habe ich von Friedemann Friese schon bessere Spiele gesehen. Da hatte ich mir mehr erhofft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Astoria&lt;/span&gt;" von Christophe Finas, erschienen bei &lt;a href="http://www.roleetstrategie.com/"&gt;Role et Strategie Editions&lt;/a&gt;, wartet mit einem anderen, von mir sehr gerne gesehenen Spielmechanismus auf. Verdeckte Rollen. Ich bin ein großer Fan von Spielen wie "Schatten über Camelot" oder auch "Heimlich &amp; Co" wo man am Anfang des Spiels eine Rolle zugelost bekommt und dann, abhängig von dieser Rolle, eine andere Siegbedingung hat als die Mitspieler. Sowas finde ich spannend und deshalb gefällt mir Astoria noch ausnehmend gut. Zumindest das sog. "Epische Spiel". Die "Kombiversion" liegt dem Spiel zwar auch bei (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;zwei Spiele mit demselben Material in einer handfesten Holzkiste ... für nur 20 Euro auf der Spielemesse? Was kann man da falsch machen?&lt;/span&gt;) hat aber nicht diesen Mechanismus. Die verschiedenen Rollen in Astoria sind unterschiedlich genug und interagieren auf nicht-triviale Weise, so dass zumindest bei mir noch keine Abnutzung eintrat. Astoria ist ein Spiel, wo man noch gegen Ende der ersten Partie mit der Hand vor die Stirn haut und leise stöhnend bemerkt, welche Fehler man in den ersten Runden gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider hat Astoria aber auch ein großes Problem. Die deutschen Regeln sind wahrlich unterirdisch. Ohne mindestens auch noch die englische Regelversion zum Vergleich dabeizuhaben, wäre das Spiel für uns im ersten Durchlauf nicht spielbar gewesen. Schon so war es nicht ganz einfach. Es gibt Übersetzungsfehler, es gibt Formulierungen, die ein Muttersprachler so nie verwenden würde und die das Lesen zu einer Anstrengung verkommen lassen und es gibt teilweise sogar echte Fehler in der Regel, weil die deutsche Version die Übersetzung einer früheren Regelversion ist. Die freundlichen Leute von Role et Strategie Edition sind aber sehr zuvorkommend, wenn man sich mit Regelfragen an sie wendet, so das sich hoffe in den nächsten Tagen zumindest eine kleine FAQ irgendwo hochladen zu können.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116254021886255996?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116254021886255996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/glasperlen-und-edelsteine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116254021886255996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116254021886255996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/glasperlen-und-edelsteine.html' title='Glasperlen und Edelsteine'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116234214814102642</id><published>2006-11-01T01:29:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T01:37:22.165+01:00</updated><title type='text'>Die Baumeister der Säulen ... oder so</title><content type='html'>Speziell der Samstag der Spielemesse war mir dieses Jahr eigentlich tatsächlich zu voll. Man merkte leider, dass die Schulferien in Nordrhein-Westfalen nicht in der Messewoche lagen. Das hatte zur Folge, dass am Donnerstag und Freitag teilweise sogar bei Kosmos, Ravensburger und Hans im Glück freie Tische zu bekommen waren, während sich die Spieler am Samstag fast tot getreten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ergab sich erst am Samstagabend eine Gelegenheit die &lt;a href="http://www.ravensburger.de/"&gt;Ravensburger&lt;/a&gt; Neuheit "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Baumeister von Arkadia&lt;/span&gt;" mal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses neue Spiel von Rüdiger Dorn hat es mir angetan und es muss sich meiner Meinung nach in keinem Fall hinter dessen anderen Spielen wie Louis XIV, Emerald, Jambo oder vielleicht sogar Goa verstecken. Die interessante Mischung aus Bau- und Mehrheitenspiel hat mich besonders deswegen überrascht, weil sie im Verlagsprogramm von Ravensburger erschienen ist, einem Großverlag, der in den letzten Jahren eher mit leichterer Kost und gutmütigen Familienspielen von sich reden machte. (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jemand eine Partie Verflixxt! oder Celtica? Nein? Dachte ich mir ...&lt;/span&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/122/279286982_03979a1c47.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/122/279286982_03979a1c47.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Baumeister von Arkadia (Ravensburger)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Wie auch immer: Die Baumeister von Arkadia zeichnen sich durch eine ausgesprochen stimmungsvolle Ausstattung und einen sehr interessanten Wertungsmechanismus aus. Durch die Abgabe von einer der vier jedem Spieler zur Verfügung stehenden Marken oder Flaggen ruft man am Ende eines eigenen Zuges eine Wertung für seine bis zu diesem Zeitpunkt gesammelten Siegel aus. Jeder Spieler hat es also selbst in der Hand, wann er diese Wertungen einsetzt und (bei uns in der Partie auf der Messe geschehen) ob er evtl. sogar zu lange wartet und daher bei Spielende noch auf einer Flagge sitzen bleibt. Da man jedoch nur durch eine solche Wertung Arbeiter der eigenen Farbe in den Vorrat bekommt, möchte man eigentlich auch immer möglichst schnell werten, denn: Arbeiter sind knapp bemessen in diesem Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vermutlich direkteste Kontrahent um den Titel des interessantesten neuen Bauspiels auf der Messe für Arkadia ist wohl zweifelsohne "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Säulen der Erde&lt;/span&gt;" von Michael Rieneck und Stefan Stadler, erschienen bei &lt;a href="http://www.kosmos.de/"&gt;Kosmos&lt;/a&gt;. Sehr locker basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ken Follet geht es hier um den gemeinsamen Bau einer Kathedrale im späten Mittelalter. Durch die Investition in Rohstoffe und Arbeiter und die Verwendung der Rohstoffe durch Handwerker erlangen die Spieler mehr und mehr Siegpunkte. Einige durchaus interessante Mechanismen haben dem Spiel auf der Messe großes Lob eingebracht. Auch ich war nach dem ersten Spiel erstmal sehr angetan. Wie und ob sich der Langzeitspaß einstellt, ist meiner Meinung nach jedoch noch nicht entschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://static.flickr.com/104/279264758_40f8622117.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://static.flickr.com/104/279264758_40f8622117.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Säulen der Erde (Kosmos)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Die Frage steht im Raum, ob das Zufallselement der aus einem Stoffsäckchen gezogenen Baumeister, die die Reihenfolge der Besetzung der interessantesten Spielfelder für die aktuelle Runde bestimmt, nicht einen zu großen Einfluss hat. Demgegenüber steht die mehr oder weniger feste Reihenfolge, in der die Handwerker in jeder Partie ins Spiel kommen. Leider hat das Spiel auch keine Steuerungsmöglichkeiten für unterschiedliche Spieleranzahlen erkennen lassen. Ich finde es zwar durchaus attraktiv, wenn ein Spiel mit 2 Spielern komplett anders verläuft wie mit bspw. 4 Spielern (siehe Caylus oder Puerto Rico), jedoch birgt hier Säulen der Erde die Gefahr, dass die Zufälligkeit einen immer größeren Anteil am Spielgeschehen einnimmt. Das alles sind Aspekte, die mich zumindest vorsichtig werden lassen. Ich mag noch nicht so ganz in den großen Lobgesang auf die Säulen der Erde einstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als drittes der großen Bauspiele dieses Jahres muss dann aber auch noch "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Säulen von Venedig&lt;/span&gt;" von Knut Happel und Christian Fiore, erschienen bei &lt;a href="http://www.goldsieber.de/"&gt;Goldsieber&lt;/a&gt; erwähnt werden. Leider bin ich während der Messe nicht dazu gekommen eine Partie zu spielen, jedoch hatte ich Gelegenheit zumindest die Regeln zu studieren und ein oder zwei Partien zu beobachten. Das hervorstechende Merkmal an den Säulen von Venedig ist, neben dem hübsch anzusehenden Spielmaterial, der Mechanismus mit dem jede Runde Karten aus dem eigenen Vorrat ausgewählt und dann gleichzeitig aufgedeckt werden. Daraufhin werden die Karten (Pechtunker, Saboteur, Ratsherr, ...) der Spielerreihenfolge nach ausgeführt und die gespielte Karte im Anschluss an den jeweils linken Nachbarn weitergegeben. Dieses "blinde" Bieten um die besten Aktionen (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Denkt er, was ich denke? Wenn ich x nehme und er hat y gewählt, gewinnt sie, jedoch nur, wenn sie z gewählt hat und er nicht x ...&lt;/span&gt;) erschien mir fast schon zu zufällig oder besser willkürlich. Ferner, da man nach jeder Aktion die gewählte Aktion seines rechten Nachbarn auf die Hand bekommt, kann es durchaus geschehen, dass man über längere Zeit hinweg bspw. keine Möglichkeit erhält wichtige Siegpunkte durch das Bauen von Stadtteilen zu erlangen, weil der Spieler vor einem einfach nicht bauen will. Alles in Allem bin ich noch nicht überzeugt. Es ist Goldsieber zwar hoch anzurechnen, dass sie mal wieder ein größeres Spiel produziert haben (Pecunia non olet ist bei uns im letzten Jahr komplett durchgefallen), aber bevor ich es mir ins Regal lege, muss ich es dringend ein oder besser zweimal spielen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116234214814102642?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116234214814102642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/die-baumeister-der-sulen-oder-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116234214814102642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116234214814102642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/11/die-baumeister-der-sulen-oder-so.html' title='Die Baumeister der Säulen ... oder so'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36900316.post-116231233225394890</id><published>2006-10-31T17:31:00.000+01:00</published><updated>2006-11-13T01:37:22.093+01:00</updated><title type='text'>Spiel 2006 - Das Zentrum der Spielewelt</title><content type='html'>Vom 19. bis zum 22. Oktober 2006 war es wieder soweit. Die Spielemesse in Essen öffnete mir (und ca. 150 Tausend weiteren Besuchern) ihre Tore und präsentierte neue Spiele, Platz zum Spielen und unglaubliche Neuheiten. Wie in jedem Jahr stand ich bereit, um mit einem großen Rucksack und vielen Taschen meine viel zu geringen Reichtümer in den Rachen des Drachen zu werfen ... und über Möglichkeiten dazu kann ich mich nicht beschweren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind zwei Wochen seit dem Schließen der Messe vergangen. Die Spiele sind alle ausgepöppelt und katalogisiert und ich denke es ist Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war das "Highlight des Jahres"? Meiner Meinung nach sticht kein Spiel wirklich aus der Menge heraus. Ich halte das für ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gutes &lt;/span&gt;Zeichen. Es zeigt mir, dass die Breite des Angebotes immer größer wird. Kleine Verlage, die schon in den letzten Jahren mit Achtungserfolgen auftraten, haben sich etabliert und die Großen holen im von mir bevorzugten Segment der Spiele für den Spieler wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu meinen absoluten Favoriten der Messe zählt "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Space Dealer&lt;/span&gt;" von Tobias Stapelfeldt, erschienen bei &lt;a href="http://www.eggertspiele.de"&gt;eggertspiele&lt;/a&gt;. Ein Spiel, das ich schon im Mai auf dem Herner Spielewahnsinn als Prototyp ausprobiert habe und auf das ich lange gewartet habe. Die endgültige Fassung überzeugt mich sowohl optisch als auch spielerisch. Die 2-4 Spieler haben jeweils ein Raumschiff und einen Startplaneten. Ihre Aufgabe ist es nun, durch Produktion von Rohstoffen und weiteren technologischen Fortschritten Siegpunkte für das Erfüllen von Nachfragen auf den Planeten ihrer Mitspieler zu erzielen. Das alles würde sich eher nach einem üblichen Aufbaustrategiespiel anhören, wenn da nicht die Sanduhren wären. Jeder Spieler besitzt zwei Sanduhren, die jeweils die Dauer jeder von ihm gewählten Aktion bestimmen. Das Bauen einer neuen Rohstoffmiene dauert eine Sanduhr, das Fliegen zu einem Nachbarplaneten dauert eine Sanduhr, die Erforschung eines neuen Fortschrittes dauer eine (oder auch mehrere) Sanduhr. Dieses Element gibt dem Spiel eine sehr interessante Dynamik, die zumindest ich bislang so noch nicht kannte. Da das Spiel nach genau 30 Minuten ein definiertes Ende findet, ist die Herausforderung also durch möglichst effiziente Lösung der durch das Spiel gestellten Aufgaben zu finden. Da jede Sanduhr einem durch die durchschnittlich 1-minütige Laufzeit eine gewisse Vorbereitungszeit gibt, ist Space Dealer zwar ein Echtzeitspiel, jedoch beileibe kein hektisches Spiel. Eine Eigenschaft, die mir sehr entgegen kommt. Eines der Highlights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als weiteres Spiel des aktuellen Messejahrgangs ist sicherlich "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Through the Ages: A Story of Civilizations&lt;/span&gt;" von Vlaada Chvatil erschienen bei &lt;a href="http://www.czechboardgames.com/"&gt;CzechBoardGames&lt;/a&gt; zu nennen. Das Spiel wurde schon vor der Messe großspurig als neuer Anwärter auf den Thron der Civilization-Nachfolger ausgerufen. Die Frage war nun, ob es diesem Anspruch gerecht werden kann. Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Es hat sicherlich eine Menge Potential. Jeder Spieler führt eine Zivilisation aus der frühen Antike durch die Wirren des Mittelalters bis in die Neuzeit. Dabei gilt es Fortschritte zu erlangen, Weltwunder zu bauen und dabei immer genug Nahrung für die eigene Bevölkerung bereit zu stellen. Das ganze Spiel arbeitet auf der Basis von Karten. Beim Auspacken des Kartons kommen einem eine zunächst unüberschaubar scheinende Menge von ca. 300 Karten entgegen. Diese teilen sich auf die 4 Zeitalter (Antike und Zeitalter I bis III) des Spiels auf und kommen auf diese Art und Weise nacheinander ins Spiel. Da das Spiel auf eine Landkarte als topologisches Element verzichtet, geschieht die gesamte Interaktion mit den Zivilisationen der anderen Spieler ausschließlich auf Basis dieser Karten. Ich befürchte, dass das auch direkt schon der massivste Kritikpunkt an Through the Ages sein könnte. Dadurch, dass man in seinen Plänen somit auf vielerlei Arten vom Auftauchen der verschiedenen Karten und dem Nachziehstapel abhängig ist, hoffe ich, dass das Spiel nicht unplanbar oder vorhersagbar wird. Ich bin mir aber noch nicht sicher, da ich leider noch nicht genügend Mitspieler für mehrere Probepartien gewinnen konnte. Anzumerken sei noch, dass die Regeln in drei Stufen in dem wirklich vorbildlichen Regelheft vorgestellt werden. Anfängern von Through the Ages wird das sog. "Simple Game" empfohlen, wobei nur bis zum Beginn des II. Zeitalters gespielt wird. Im darauf aufbauenden "Advanced Game" und dem noch komplexeren "Full Game" kommen dann jeweils weitere Aspekte hinzu, was andererseits Auswirkung auf die Spieldauer hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der nächsten Woche werde ich weitere Meinungen zu den Spielen der Messe formulieren und posten, jetzt muss ich aber erstmal auf einen Spieleabend. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Astoria&lt;/span&gt; will gespielt werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36900316-116231233225394890?l=brettspieler.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://brettspieler.blogspot.com/feeds/116231233225394890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/10/spiel-2006-das-zentrum-der-spielewelt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116231233225394890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36900316/posts/default/116231233225394890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://brettspieler.blogspot.com/2006/10/spiel-2006-das-zentrum-der-spielewelt.html' title='Spiel 2006 - Das Zentrum der Spielewelt'/><author><name>Olav Müller</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14774446209465129007</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='30' height='32' src='http://www.mikrobia.de/images/olav-minifig.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
